Verschickt und verschenkt wurde die rund 57 € teure Handbrause „Rainshower“, die verspricht, einem ein Duschgefühl wie Sommerregen zu bescheren. Ein Vergleich, der übrigens stimmt.
Folgende Zielsetzungen hatte das Unternehmen laut eigener Auskunft mit der Aktion:
- Die Marke GROHE und ihre Kompetenz im Bereich Brausen-Produkte beim Endkonsumenten bekannt machen und langfristig verankern
- Konstanter Dialog mit den Anwendern – GROHE nimmt die Anliegen der User ernst und antwortet auf ihre Fragen und Hinweise
- Entwicklungen und Produktneuheiten werden von GROHE in diese Community hineingetragen und gleichzeitig Verbesserungsvorschläge und Feedback der Community aufgegriffen
- Erhöhung der Zugriffszahlen auf die GROHE Webseiten
- Steigerung des Verkaufs von Brausen-Produkten durch Pull-Effekt
- Differenzierung zum Wettbewerb/ First-Mover in dieser Branche/diesem Markt
Und der Erfolg? Scheint gelungen. Wie GROHE mitteilte, sind mehr als 6.500 Facebook-Nutzer dem Aktionsaufruf gefolgt und wollten die neue Brause testen. Rund 2.000 Nutzer wurden per Los ausgewählt und erhielten den Brausekopf kostenlos ins Haus gesandt. Die Zugriffszahlen auf die Facebook-Seite von GROHE sind rasant angestiegen und tatsächlich: Beinah jeden Tag finden sich neue Einträge, in denen die Duschbotschafter von ihrem Erlebnissen berichten.
Bemerkenswert, dass sogar Unternehmen, die bislang vor allem auf Fachhandelsstrategien setzten, über Facebook einen direkten Draht zu den Endkunden beziehungsweise Nutzern ihrer Produkte aufbauen können. Das ist für solche Unternehmen geradezu lebenswichtig. Denn nur über die Endkunden und den Dialog mit ihnen erhalten sie wertvolle Erkenntnisse über die Akzeptanz ihrer Produkte. Außerdem kassiert das Unternehmen als erster der Branche den Pionierbonus.



