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Will Open Design be the next IKEA? Wie „ kostenlos“ als Werbung für einen Möbeldesigner funktioniert

Ein Posting zum Thema „Kostenlos als Werbemodell“ ist jetzt nicht wirklich nötig. Denn es gibt ja ein sehr lesenswertes Buch von Chris Anderson (Kostenlos - Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets).

Aber wie der Berliner Designer Ronen Kadushin die Kostenlos-Methode anwendet, finde ich doch bemerkenswert. Er hat sich entschieden, einige seiner Entwürfe kostenlos zu verteilen. Verschenkt werden Schnittmuster und Bauanleitungen. Und dabei kommen so sehenswerte Objekte wie dieses Bücherregal heraus.

Italic-shelf-1-L Jetzt müsste ich nur noch umziehen, um dafür den nötigen Platz zu haben.

Interessant ist, dass er seine Design-Lösungen nicht an die verschenkt, die sie in der Regel bei ihm kaufen – die Produzenten und Möbelhersteller. Er verschenkt sie an Möbelnutzer – und umgeht dabei die ganze Produktions- und Lieferkette mit allen Handelsstufen.

Heraus kommen dabei nicht etwa kostenlose Produkte – sondern Produkte mit einem besseren Preis-/Leistungsverhältnis. Quasi frei von allen Nebenkosten. Und ökologischer ist das auch.

Ich weiß zwar nicht, ob man sich in diesem Industriezweig damit Freunde macht. Aber einen Namen bei den Konsumenten macht man sich damit auf alle Fälle. Auf seiner Open Design Seite finden sich wunderbare Entwürfe. Einfach mal ansehen.

Gefunden via Wissen belastet

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