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Google Instant Preview: Was die neue Lupe für Ihre Website bedeutet

Schon wieder was neues von Google. Ist erst ein paar Tage her, da in Deutschland Google Instant – die Vorschlagsfunktion  für Suchbegriffe – eingeführt wurde. Nun ist die nächste Neuerung angekündigt:  Google Instant Preview. Eine Vorschau-Funktion, die eine Vorabansicht der Suchergebnisse zeigt. Dazu gibt es neben den Suchergebnissen eine kleine Lupe. Klickt man die an, erscheint neben dem Suchfeld eine Miniversion der Website, der Textbereich mit dem Suchbegriff ist darin hervorgehoben.

Google beschreibt die Vorteile so:

  • "Schneller Vergleich von Suchergebnissen
. Durch die direkte Ansicht der Webseiten können Sie Suchergebnisse besser vergleichen und das Passende auswählen.
  • Relevante Inhalte auf einen Blick. 
Vergrößerte Textauszüge heben den Suchbegriff im Kontext der Seite hervor. So erkennen Sie schnell, ob dies dem Gesuchten entspricht.
  • Interaktion mit der Ergebnisseite. 
In der Vorschau können Sie das Layout einer Webseite ansehen, bevor Sie auf das Suchergebnis klicken."

 Was bedeutet das für das Design Ihrer Website?

  1. Sorgen Sie für ein klares Design. Umso klarer und attraktiver wird auch die Vorschauseite wirken.
  2. Entfernen Sie Pop-ups und andere störende Elemente. Sie können die Darestellung Ihrer Vorschauseite negativ beeinflussen.
  3. Flashelemente und Videos werden u. U. zum Start der neuen Funktion noch nicht wiedergegeben. Der Surfer sieht dann ein schwarzes Rechteck oder ein Puzzle-Icon.

Unklar ist, wie sich die neue Funktion mit den von Unternehmen geschalteten AdWords Anzeigen "verträgt".  Immerhin kann man befürchten, dass die neue Vorschau die Wirkung der Anzeigen beeinträchtigt. Wann Google die Neuerungen in Deutschland einführt, ist noch offen.

Hier können Sie die Vorschaufunktion mal ansehen.


Mein Weihnachtsbuchtipp (No.1): Jeder kann Video

41w4BUjybFL._SL160_PIsitb-sticker-arrow-dp,TopRight,12,-18_SH30_OU03_AA115_ Tolle Videos für YouTube oder das Blog erstellen – das kann theoretisch eigentlich jeder.  Die Kameras sind unverschämt preiswert, die Aufnahmequalität ist verblüffend gut. Die einzige Schwachstelle: der Faktor Mensch. Deshalb zeigt das Buch der Fernsehprofis Konstanze und Horst Werner, was man beachten muss, um sein Weblog oder die Unternehmenswebsite mit gut gemachten Videos aufzupeppen.

Zum Beispiel:  

Spannungsbogen. Auch der kürzeste Film braucht einen spannenden Anfang und einen emotionalen Schluss: Lachen, Schrecken, Staunen.
Kamera. Am Beispiel von zwei Consumer-Kameras, der Flip und einer Panasonic Videokamera wird erklärt, was alles für den Dreh gebraucht wird.
Dreh. So haben Sie ihn schnell raus. Schwenks und Zooms sind tabu. Im Internet zählt die Ruhe, sowie Einstellungsgrößen, Stativ, O-Tonarten, Weiß-Abgleich. Und die WOW-Einstellungen nicht vergessen!


Ein tolles Buch für Ihre selbst gedrehten Unternehmensreportagen, Interviews, Messerundgänge etc.

Konstanze Werner, Horst Werner
Uvk;, 200 Seiten, 17,90 EUR

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Jugendliche verstehen Werbung oft nicht

Jugendliche sind mit Werbung oft überfordert und können die an sie gerichteten Botschaften nicht verstehen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Projekt, das die Kinder- und Jugendmarketingberaterin Carola Laun mit mehr als 100 Schülern der 8. bis 10. Klassen unterschiedlicher Schulformen durchgeführt hat.

Über mehrere Wochen stand die Werbung im Mittelpunkt des Deutsch- oder Wirtschaftsunterrichts. Die Schüler definierten Ziele und Arten von Werbung, analysierten Werbung als Wirtschaftsfaktor und untersuchten diverse Kampagnen für Jugendliche anhand verschiedener Kriterien.

Dabei zeigte sich: Jugendlichen sind mit den konkreten Botschaften der Marketingtreibenden oft überfordert. Sie verfügen oft (noch) nicht über ein ausreichendes Grundlagenwissen und über genügende Englischkenntnisse, um einen großen Teil der Werbebotschaften zu decodieren.

Größte Hürde ist die Ironie in vielen Kampagnen, die die meisten Jugendlichen vor Rätsel stellt. So verpuffen zu viele Marketingbotschaften wirkungslos.

Zu den rätselhaften Kampagnen gehörte zum Beispiel diese:

Wk_handwerk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr zur Studie bei Carola Laun