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Schöne Buchwerbung: Gehn wir Bücher verstecken im Park?

Aktionen wie diese gefallen mir. Und sie sind für bekannte und unbekannte Autoren ein höchst sympathisches und überraschendes Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen.

Im Wiener Vinzenz von Paul Park werden seit 11. April bei trockener Witterung Bücher ausgesetzt, damit sie auf diese Weise zu ihren Lesern finden. Ist so eine Art Bookcrossing-Idee, die aus einer normalen Grünanlage einen Lesepark macht.

Zur Nachahmung sehr empfohlen.

Gefunden bei Duftender Doppelpunkt

 

 


Neue Art von Amazon-Spam entdeckt

Ganz schön frech, manche Spammer.  Eigentlich wollte ich gerade nur mal nachsehen, ob mein Autorenratgeber "Kauf! Mich! Jetzt"  schon im nagelneuen Amazon Kindle Shop erhältlich ist. (Ist er nicht.) Da entdeckte ich diese neue Art frechen Spams. Bildschirmfoto 2011-04-21 um 14.15.45

Amazon bietet ja bekanntlich Lesern die Möglichkeit an, neben den Buchtitel-Bildern eigene Kundenbilder hoch zu laden.  Das hat der Autor Claus Wolfgang frech genutzt, um Buchcover und Rückseite seines eigenen Titels " Gelebtes Leben und 30 Jahre trocken"  bei den Produktinformationen zu meinem Buch anzuzeigen. Tja, ich habe zwar noch nicht nachgesehen, ob die Amazon-Richtlinien so etwas gestatten. Kann ich mir aber kaum vorstellen. 

Hat denn Amazon kein funktionierendes Qualitätssicherungssystem, was solche Machenschaften erkennt und wieder löscht?

 

 

 


Facebook Freunde sind keine Freunde ... aber was dann?

Sie haben es sicher auch schon zu spüren bekommen: Facebook-Freunde sind keine Freunde. Der Begriff „Freunde“ führt in die Irre. Facebook-Freunde sind nicht mal begeisterte Kunden. Dort sammelt sich eine bunte Mischung unterschiedlicher Personenkreise, die mit einem Unternehmen über die verschiedensten Dinge diskutieren wollen. Mal sind es Nörgler, dann heimtückische Wettbewerber, dann wieder Journalisten auf der Suche nach einer Story. Aber es sind auch Kunden: begeisterte, enttäuschte, abwartende. Was denn nun?

Diese Gruppen verbergen sich hinter den so genannten Facebook-Freunden:

  1. Potenzielle Kunden
  2. Kunden
  3. Multiplikatoren/Netzwerker/Blogger
  4. Kritiker & Wettbewerber
  5. Journalisten

1. Die potenziellen Kunden bei Facebook
Ihre Ziele: Aus potenziellen Kunden sollen tatsächliche Kunden werden. Um dies zu erreichen, müssen Sie sich auf Facebook als vertrauenswürdiges Unternehmen bewähren. Potenzielle Kunden verfolgen sehr aufmerksam, wie Sie mit anderen Nutzergruppen Ihrer Facebook-Seite kommunizieren. Wie gehen Sie mit Kritikern um? Welchen Dialog pflegen Sie mit Ihren Kunden?
Ihre Maßnahmen: Versuchen Sie, durch die Einbindung von Links und Verweisen, diese potenziellen Kunden von Facebook zu Ihrer Website zu führen. Versuchen Sie auch über Facebook Abonnenten für Ihren Newsletter zu gewinnen.

2. Die Kunden bei Facebook
Ihre Ziele: Aus Kunden sollen begeisterte Kunden werden, die dem Unternehmen treu bleiben und es weiter empfehlen. Um dies zu erreichen, müssen Sie Facebook als Servicekanal nutzen. Kritik wird dort öffentlich ausgefochten, Probleme müssen individuell, aber dennoch öffentlich sichtbar geregelt werden.
Ihre Maßnahmen: Stellen Sie genügend Mitarbeiter zur Verfügung, die sich bei Fragen und Kritik schnell und kompetent um Kundenprobleme kümmern können. Sorgen Sie dafür, dass ein Mitarbeiter Facebook permanent im Auge behält. Denn zu einer einzigen kritischen Stimme können bereits im Verlauf einer Stunde weitere hinzukommen. Binnen kurzem ist Ihre Pinnwand voll mit kritischen Bemerkungen und andere Besucher finden keine Reaktion von Ihnen.

3. Multiplikatoren/Netzwerker/Blogger
Ihre Ziele: Die Multiplikatoren sollen möglichst häufig und möglichst positiv über Sie berichten. Soweit das Wunschdenken. Damit dies auch passiert, müssen Sie Anlässe für Berichte schaffen. Der immer gleiche, einfallslose Aufruf: „Leute zeigt uns, wie Ihr unser Produkt verwendet und sendet uns Euer Foto“ ist dafür untauglich.
Ihre Maßnahmen: Sorgen Sie dafür, dass Facebook zu einem zentralen Nachrichtenkanal wird, der sowohl Unternehmensnachrichten, Produktnews, Promotions, Gewinnspiele aber auch Hinweise auf Fachartikel und Servicethemen enthält. Nur die Vielfalt der verschiedenen Themen schafft für Multiplikatoren genügend Anlässe, darüber zu berichten.

4. Kritiker & Wettbewerber
Ihre Ziele: Kritische Stimmen sollen so weit wie möglich reduziert werden, ohne ganz ausgeschlossen zu werden. Denn Kritik bietet immer durchaus die Chance, Probleme rasch zu erkennen und abstellen zu können.
Ihre Maßnahmen: Öffentlich geäußerte Kritik müssen Sie auch immer öffentlich beantworten. Oft gehört aber auch eine individuelle Antwort dazu. Aus einem Kritiker können Sie auch schnell einen Fan machen. Deshalb sollten Sie stets versuchen, ihn auch persönlich zu kontaktieren.

5. Journalisten
Ihre Ziele: Journalisten unter den  Facebook-Nutzern erkennen und bei Bedarf gezielt mit Informationen versorgen können.
Ihre Maßnahmen: Versuchen Sie die Journalisten unter Facebook-Freunden zu erkennen. (Die meisten veröffentlichen unter „Info“ näheres zu ihrem Beruf oder Arbeitgeber.) Tauschen Sie sich mit Journalisten auch über direkte Messages aus. Bieten Sie Ansprechpartner und Informationen aus Ihrer Presseabteilung an und vernetzen Sie sich persönlich untereinander.

Dieser Artikel wurde von mir zuerst in WerbePraxis aktuell veröffentlicht. Hier können Sie ein kostenloses Probeexemplar bestellen.


Radarfalle belohnt Langsamfahrer

Was ist das denn für eine geniale Idee? In Stockholm soll es Radarfallen geben, die nicht nur Raser knipsen. Nein, sie fotografieren auch gesetzestreue Langsamfahrer. Unter allen Langsamfahrern werden dann Geldgewinne verlost. Die Gewinne finanzieren sich aus den Einnahmen von Strafmandaten. Die Glücksspiel-Radarfallen tragen übrigens sehr viel mehr zur Verkehrssicherheit bei als herkömmliche Apparate. Bei  ihnen fahren die Autos im Schnitt 22 % langsamer, heisst es.

Also ich seh schon die Unternehmen Schlange stehen, die hier ihre Gewinne sponsern wollen. Wer packts an - in Deutschland?

Quelle: Trendletter


Lassen Sie Ihr Haus bemalen – wir zahlen Ihren Kredit

Yellowhouse Wie soll ein junges Unternehmen wirksam auf sich aufmerksam machen? Mit Werbung? Ja, aber nicht mit der üblichen Werbung. Das amerikanische Unternehmen AdZookie hat sich besondere Werbeflächen ausgesucht. Es bemalt Wohnhäuser. Bemalen, so sagt das Unternehmen selbst, ist eigentlich untertrieben. AdZookie verwandelt Wohnhäuser in Rundum-Werbeflächen. Nur die Türen, Fenster und Dachflächen lassen sie aus.
Dafür gibt’s Geld. Hausbesitzer, die ihr Haus als Werbefläche anstreichen lassen wollen, bekommen die Kosten für den laufenden Hypothekenkredit bezahlt. Je nach Dauer des Werbevertrages für drei Monate oder ein ganzes Jahr.
Auf dieser Website „Paint My House“ können sich Hausbesitzer registrieren lassen. Der Ansturm war offenbar überwältigend. Zwei Tage nach Veröffentlichung der Website lagen beim Unternehmen mehr als 3.000 Bewerbungen von Hausbesitzern vor. Um die 100 Häuser werden jetzt gestrichen.

Quelle: Wall Street Journal, Bild: AdZookie