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Facebook Freunde sind keine Freunde ... aber was dann?

Radarfalle belohnt Langsamfahrer

Was ist das denn für eine geniale Idee? In Stockholm soll es Radarfallen geben, die nicht nur Raser knipsen. Nein, sie fotografieren auch gesetzestreue Langsamfahrer. Unter allen Langsamfahrern werden dann Geldgewinne verlost. Die Gewinne finanzieren sich aus den Einnahmen von Strafmandaten. Die Glücksspiel-Radarfallen tragen übrigens sehr viel mehr zur Verkehrssicherheit bei als herkömmliche Apparate. Bei  ihnen fahren die Autos im Schnitt 22 % langsamer, heisst es.

Also ich seh schon die Unternehmen Schlange stehen, die hier ihre Gewinne sponsern wollen. Wer packts an - in Deutschland?

Quelle: Trendletter

Kommentare

AndyCarl

Wozu das allerdings auch führen kann zeigt sich an allseits bekannten stationären Radarfallen.
Gerade auf Autobahnen erlebt man, dass schon einen Kilometer vor der Radarfalle die Geschwindigkeit auf deutlich unter der zulässigen gesenkt wird und es gar zu kleinen Staus kommt.
Wenn das Langsamfahren jetzt auch noch belohnt würde, könnte der Schuss nach hinten losgehen, denn das beste für den Verkehr ist neben der Sicherheit doch dessen gleichmäßiger Fluss.

Sleeksorrow

Oh fein! Ich würde dann also vom Staat fotografiert und meine Position und Uhrzeit wird archiviert, obwohl ich mir nichts zu schulden kommen ließ.

Das ist sicher ne tolle Idee und in Verbindung der geplanten Vorratsdatenspeicherung interessiert sich das Bundeskriminalamt dafür sicher brennend. Und zwar in 3... 2... 1...

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Gegen transparenten Bürger, für transparenten Staat. Klarmachen zum Ändern - Piratenpartei

Bernd Röthlingshöfer

@Sleeksorrow. Na die Kritik müsste woanders ansetzen - an Smartphones, die im Auto mitgeführt werden und den Standort und den jeweiligen Nutzer verraten, an der automatischen Kennzeichenerfassung an Autobahnen, an der Masse an installierten Überwachungskameras in Innenstädten, Freizeiteinrichtungen, Einkaufszentren usw.
Klarmachen zu Ändern - ja! Aber das von mir genannte war da wohl ein harmloses Beispiel, das auch gar nicht zur flächendeckenden Überwachung taugt. Die anderen genannten Maßnahmen aber leider schon.

Sleeksorrow

@Bernd Ja, wir haben viele Baustellen in diesem Themengebiet. *seufzt*

Harmlos finde ich das Beispiel jetzt aber nicht, zumindest, wenn man annimmt, das würde bundesweit in allen Radarfallen so eingesetzt werden. Wenn ich nur einkaufen oder zur Arbeit fahre, fahre ich an mehreren Starenkästen vorbei, mobile Messungen noch gar nicht inbegriffen.

Um dem Einwand zuvorzukommen: Ja, das ist der theoretische Worst Case mit Paranoia Bonus, allerdings habe ich in den letzten paar Monaten zu oft theoretische Worst Cases real werden sehen (einige davon hast Du ja aufgezählt).

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