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Erfolg mit Kindle: Diese 8 Autoren sind die ersten Auflagenmillionäre

Der Autor John Locke ist der achte Auflagenmillionär im Kindle Direct Publishing Club. Bis zum 19. Juni hat John Locke 1.010.370 Kindle Bücher verkauft – zu Preisen ab 0,49 Euro. Vor ihm knackten die Millionengrenze die Autoren Stieg Larsson, James Patterson, Nora Roberts, Charlaine Harris, Lee Child, Suzanne Collins und Michael Connelly.
Für Autoren, die ihre Bücher selbst verlegen bietet der Vertriebsweg über Kindle einen großen Anreiz. Rund 70% der Einnahmen verbleiben beim Autor – eine Riesenunterschied zu dem, was klassische Verlage ihren Autoren übrig lassen.

Auf den ersten deutschsprachigen Kindle-Millionenseller werden wir wohl noch etwas warten müssen. Dass Deutschland, was die eBook Nutzung angeht, in einer anderen Liga spielt, beweist auch dieser Artikel von Spiegel online. Da bekennt Autor Wolfgang Tischer ganz offen: „Es reicht, wenn man zehn am Tag verkauft, um in den Top 20 (Anmerkung: in Deutschland) zu landen.“

Trotzdem bin ich mir sicher: Immer mehr Autoren werden es auch hierzulande probieren, ihre Bücher auf elektronischem Wege an die Leser zu vertreiben.

Wer wissen will, wie Locke die Auflagenmillion geschafft hat, der kann es in seinem Marketingratgeber für Autoren, die ihre Bücher selbst veröffentlichen, nachlesen. Natürlich als e-Book.


Presserabatte: Umwerben Sie Meinungsmacher mit Sonderkonditionen?

Haben Sie auch schon mal darüber nachgedacht, Journalisten mit Sonderkonditionen zu ködern? Sorry für das unfeine Wort, aber natürlich dienen diese Presserabatte dem Zweck, Journalisten auf das Unternehmen aufmerksam zu machen und bei ihnen für Goodwill zu sorgen.

Wer Journalisten Rabatte einräumt, ist übrigens in bester Gesellschaft. Fast alle namhaften Unternehmen tun dies wie Audi, Sixt, Deutsche Telekom, LTU oder Kabel Deutschland.

Die Website Pressekonditionen.de listet heute 1.335 Sonderangebote für Pressevertreter auf.

Wer denkt, dass sei doch Bestechung, liegt falsch. Für journalistische Verbände wie den Deutschen Presserat jedenfalls sind diese Sonderkonditionen keine Bestechung. Schließlich hat sich dieser Beruf von jeglicher Bestechlichkeit - dank seines Verhaltenscodex - selbst freigesprochen. So heißt es im Pressekodex Ziffer 15 "Vergünstigungen":

„Die Annahme von Vorteilen jeder Art, die geeignet sein könnten, die Entscheidungsfreiheit von Verlag und Redaktion zu beeinträchtigen, sind mit dem Ansehen, der Unabhängigkeit und der Aufgabe der Presse unvereinbar. Wer sich für die Verbreitung oder Unterdrückung von Nachrichten bestechen lässt, handelt unehrenhaft und berufswidrig.“

Presserabatt? Gibt es das auch bei Ihnen? Beim kleinen oder mittleren Unternehmen? Ach so: Und gibt es diese Rabatte eigentlich nur für Journalisten? oder auch für Blogger?


QR-Codes: Kreative Anwendungen für den Quick Response Code

Zzoc QR-Codes sind prima, um Smartphone-Besitzer auf seine Website zu lotsen, um Ihnen dort mehr Informationen bieten zu können. QR-Codes (quick response-Codes) sind die Codes, mit denen die Deutsche Bahn beispielsweise ihre Onlinetickets sichert – und sie dann vom Zugpersonal einlesen lässt.

Die in den Smartphones enthaltenen Barcodescanner machen es jedermann möglich, diese Codes zu lesen. Einfach Kamera draufhalten, der Browser wird gestartet und eine Internetseite erscheint.

Ein paar schöne Ideen für die Anwendung der QR-Codes habe ich gefunden:

Die Großgärtnerei Helix stattet ihre Pflanzen mit QR-Codes als so genannten Produktpass aus. Der Code wird direkt auf die Kunststoffstöpfe gedruckt. Auf der dazugehörigen Internetseite findet der Kunde dann Informationen, die es ihm erleichtern, die Pflanzen richtig im Garten zu platzieren und zu pflegen.

Die Rohrreinigungsfirma Lobbe hat die ganze Firmenflotte mit etwa 1 m² großen QR-Codes ausgestattet. Das ist ein Hingucker, der auf alle Fälle neugierig macht. Die dazu hinterlegte Website enthält ein Video mit Informationen und die Kontaktdaten zum Unternehmen.

Zwei amerikanische Zeitschriften veranstalteten eine Schnitzeljagd durch New York. Dabei waren an verschiedenen Punkten in der Stadt die Codes versteckt. Wer einen der Codes einlas, erhielt einen Hinweis auf die nächsten Fundstellen. Außerdem konnte man sich an den Fundstellen kleine Preise abholen. Wer alle Schnitzel gefunden hatte, konnte an der Verlosung eines Ford Fiesta teilnehmen.

QR-Codes lassen sich hervorragend auf Verpackungen aller Art einsetzen. So könnten zum Beispiel Lebensmittelhersteller zu einer Website mit genau passenden Rezepten für das soeben verkaufte Produkt einen Zusatznutzen bieten.  Solche Rezepte liefert der z.B. Zementhersteller Lafarge Perlmooser auf seinen Zementsäcken. Nur dass es sich dabei um Betonrezepturen handelt. Es sind genauere Informationen über die Zementsorte, ihr Einsatzgebiet und Verarbeitungstipps.

Übrigens: Von Google gibt es eine kostenlose Möglichkeit einen QR-Code selbst zu erstellen. Man benutzt dabei den URL-Verkürzer http://goo.gl/. An die verkürzte URL das Kürzel .qr anhängen und dann die Eingabetaste drücken – im Browserfenster erscheint nun der QR-Code als Grafik.

Beispiele aus WerbePraxis aktuell