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Facebook Fans werden mehr aber müde

 "Der Anteil aktiver Fans auf Facebook sinkt" , schreibt Horizont mit Verweis auf eine Analyse von 75 Markenprofilen von Zucker/Pilot. Der Anteil der Fans, die einen aktiven Dialog mit einer Marke führen ist demnach deutlich geringer geworden. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Aktivität um 70 % zurück!

Was ist überhaupt Interaktion? Als Interaktion oder Dialog mit der Marke werden Einträge auf der Pinnwand, Kommentare oder das Klicken des "Gefällt mir"-Buttons gewertet. Spitzenreiter in der Untersuchung sind übrigens die Weight Watchers, hier kommunizieren 6,8% der Fans mit der Marke. Bei vielen Unternehmen sind es aber gerade mal ein Prozent der Fans, die sich aktiv einbringen.

Aber auch das mit der Aktivität ist ja auch so eine Sache. 65% der gemessenen Aktivitäten betreffen das Klicken des Gefällt mir-Knopfes. Dialog sieht meiner Meinung nach anders aus.

Gibt es eine Erklärung dafür, warum so wenig Fans mit ihrer Marke interagieren? Klar gibts die. Mit Gewinnspielen und Promotions haben viele Unternehmen massenhaft Fans für ihre Facebookseite eingesammelt.

Doch diese "Fans"  wollen gar keinen Dialog. Die wollten nur etwas gewinnen.

 


Schnell frisst langsam: Weshalb Sie E-Mails binnen 30 Minuten beantworten sollten

Schnell frisst langsam, das war schon immer der Glaubensgrundsatz von Unternehmen, die bei ihrem Wachstum aufs Tempo drücken. Unlängst berichtete der Trendletter (Print-Ausgabe) über neuere Untersuchungen, dass dieser Grundsatz vor allem für Unternehmen gilt, die im Internet Geschäfte machen wollen.

Ergebnis dieser Untersuchungen:

  • „Wer in weniger als 1 Stunde auf einen online Kontakt antwortet, hat eine 7 x höhere Wahrscheinlichkeit des Kaufs, als wenn der Anfrage länger als 1 Stunde warten muss.
  • Wer Anfrager länger als 24 Stunden warten lässt, erzielte nur noch ein Sechzigstel der Käuferrate, die bei schneller Reaktion erzielbar gewesen wäre.“

Tja, da müssten manche noch viiiiel schneller werden. Viele deutsche Unternehmen messen die Reaktionszeit noch in Tagen, nicht in Stunden.


Seltsam: Autorenforum diskriminiert Autoren, die selbst verlegen

Seit Jahren lese ich den (durchaus) interessanten Newsletter des Autorenforums. Eine Rubrik darin ist die so genannte Hallo of Fame. Darin werden Neuveröffentlichungen von Autoren vorgestellt. Aber nur, wenn diese in einem Verlag erschienen sind.

„Ausgeschlossen sind ... Bücher im Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind)“ heißt es dort zur Erläuterung. Und damit es auch ja nicht vergessen wird, erfolgt noch der folgende Hinweis:

„Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt hat!“

Was soll das? Autoren diskriminieren, die die Vermarktung selbst in die Hand nehmen? In einem Zeitalter, da es bereits die ersten Millionäre unter den Selbstverlegern gibt und Kindle/Amazon, Apple, BoD und viele andere einem alle Türen zur Selbstvermarktung öffnen.

Dass man selbstverlegende Autoren diskriminiert, liegt natürlich im Interesse der klassischen Buchverlage, die ihrem bröckelnden Geschäftsmodell hinterher trauern und noch nicht wissen, wie sie mit den aktuellen Herausforderungen umgehen.

Aber in einem Autorenratgeber hat so was nichts zu suchen.


Kauf! Mich! Jetzt! seit heute als eBook erhältlich

Bildschirmfoto 2011-07-15 um 13.59.01 Es freut mich, dass heute als erstes meiner Bücher mein Autorenratgeber Kauf! Mich! Jetzt! im iTunes Bookstore erschienen ist. Das ist auch gar nicht so unpassend. Denn gerade Autoren werden in den nächsten Jahren mehr und mehr selbst publizieren und dafür die elektronischen Verbreitungskanäle nutzen.

In den nächsten Tagen wird das Buch in weiteren Onlineshops angeboten. Natürlich auch in einer Kindle-Version im Amazon Kindle Store. Und in den Buchshops von Libri.de, Thalia.de, Buch.de, Buecher.de, Spiegel.de, Mediamarkt.de, Weiland.de, Mayersche.de, Pubbles.de wird es ebenfalls erhältlich sein.

Möglich gemacht hat es BoD, die 100 ausgewählte Titel aus dem Angebot kostenfrei in die elektronischen Formate konvertiert haben. Dafür herzlichen Dank!

Seit gestern läuft auch die große E-Book-Aktion bei BoD: Wer bis zum 31.8.2011 ein neues Buchprojekt bei BoD abschließt, bekommt die E-Book-Version des Buches kostenlos dazu! (Das bedeutet eine Ersparnis von 99 Euro).


Verrückt: Ein Foto ersetzt einen kompletten Shop


Was brauchen Sie, um einen Shop zu errichten? Regale? Ladenfläche? Schaufenster? Nein, das können Sie auch alles online tun. Brauchen Sie ein Website? Nicht mal das!

Die britische Supermarktkette Tesco hat in Südkorea eindrucksvoll demonstriert: Fotos reichen! Das Unternehmen platzierte Fotos gefüllter Supermarktregale in U-Bahnstationen und versah jedes einzelne abgebildete Produkt mit einem QR-Code.

Wer es kaufen wollte, musste nur den Code mit seinem Smartphone fotografieren und konnte so das Produkt ordern. Am gleichen Abend wurde es dann ins Haus geliefert. Für die Supermarktkette ein Riesenerfolg. Die Onlineumsätze sind um 130 % gestiegen. Sehen Sie selbst:

 


Das stelle ich mir gerade mit eBooks vor. Die Buchhandlung der Zukunft passt auf ein Plakat.