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Werbepraxis aktuell: Die Themen im September 2011

WerbePraxis aktuellGamification: So machen Sie Ihre Werbung zum Spiel

Es gibt ein neues Zaubermittel in der Werbebranche. Eines, das dafür sorgt, dass Werbung wieder Spaß macht und mehr Menschen erreicht. Eines, das sie dazu bringt „Werbung, ja bitte”, statt „Werbung, nein danke” zu sagen. Gamification ist das Zaubermittel – auf Deutsch „Spielefizierung”. Dahinter verbergen sich bekannte und neue Techniken, die eines zum Ziel haben: Werbung zum Spiel zu machen.

Worauf es bei digitalen Flyern und Prospekten ankommt: 9 Punkte für Ihr werbewirksames PDF-Dokument

Prospekte, Flyer oder Infobroschüren – jedes Unternehmen verfügt über diese Standarddrucksachen. Was beim Existenzgründer vielleicht nur ein erster Flyer ist, sind beim Konzern ganze Regalreihen voller Werbedrucksachen. Aber egal, ob Miniunternehmen oder Großkonzern, eines haben diese Werbemittel gemeinsam: Sie sind für die Papierausgabe optimiert.

Verkaufsförderung: Mit Standard-E-Mails mehr Umsatz machen

Was machen Sie mit Kunden, die Ihnen die Erlaubnis erteilt haben, von Ihnen Werbung zu erhalten? Sie senden Ihnen Ihren E-Mail-Newsletter. Richtig! Und diesen Newsletter-Versand wiederholen Sie von Zeit zu Zeit.

Weblogs: Mit 44 Gast-Blogger-Guidelines regeln Sie die Zusammenarbeit

Möchten Sie Ihrem Blog mal frischen Wind geben? Stagnieren Ihre Blog-Leserzahlen? Brauchen Sie neue Ideen für Beiträge? Sind Sie ab und an schreibmüde? Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie: Ihnen kann geholfen werden. Suchen Sie sich einen hervorragenden Gast-Blogger.

Und weitere Themen. Bestellen Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.

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Wie wärs mit einem eigenen sozialen Netzwerk?

Alle Welt tummelt sich bei Facebook, Xing, LinkedIn oder Google+. Dabei übersieht man die Tatsache, dass heute jeder kostenlos und total simpel sein eigenes soziales Netzwerk gründen kann.

Bietet sich natürlich nur für Leute mit einer großen Fan-Basis an. Mit den nachfolgenden Services ist das Ganze für jeden möglich und im Nu live: Social Engine, Wall.fm, NING, mixxt.

Wenn jemand gute Anwendungsbeispiele kennt, freue ich mich davon zu lesen. In den Kommentaren ist jede Menge Platz dafür.


Sehr zutreffend: Der Knigge gibt Unternehmern Tipps zur Etikette im Social Web

Ich wusste gar nicht, dass sich der Knigge auch zur Etikette im Sozial Web geäußert hat. Die Empfehlungen, die er für das Geschäftsleben gibt, sind sehr zutreffend. Höflichkeit ist eben auch hier eine Erfolgsvoraussetzung.

"Nutzen Sie Ihr Netzwerk, um kurz über interessante Filme, Bücher oder Produkte zu schreiben. Wie im realen Leben dürfen Sie zwischendurch auch mal auf eigene Projekte hinweisen. Die Abwechslung ist entscheidend."

"Belasten Sie 'Freundschaften' nicht mit aggressiver Werbung. Wenn Sie nur verkaufen wollen, werden Sie schnell ignoriert. Denken Sie langfristig und vermeiden Sie es, als 'nervender Nachbar' ausgegrenzt zu werden."

Quelle: Knigge-Rat 2010 via Spiegel Online


Google+ Widget für Ihre Website erstellen

Kleiner Tipp. Wenn Sie sich auch so ein Google+ Widget bauen und in Ihre Website oder Ihren Blog integrieren wollen. Hier bekommen Sie Ihren individuellen Code:

 


Warum Menschen Werbung weiterleiten: 6 Grundregeln ansteckender Botschaften

Die renommierte New York Times hat eine Studie in Auftrag gegeben, die untersuchen sollte, weshalb Menschen Informationen im Web an andere weitergeben. Die Forscher, die dafür mehr als 2.500 Menschen befragten, interessierten sich für die „Psychologie des Weiterleitens“. Hier ein paar Ergebnisse:

  • 85 % teilen Informationen, weil die Reaktionen darauf ihnen dabei helfen, diese besser zu verstehen.
  • 84 % teilen Informationen, weil deren Verbreitung ihnen ein wirkliches Bedürfnis ist.
  • 78 % teilen Informationen, weil es ihnen dabei hilft, mit anderen Menschen in Verbindung zu treten bzw. zu bleiben.
  • 69 % teilen Informationen, weil sie dadurch das Gefühl haben am Weltgeschehen besser teilzuhaben.
  • 68 % teilen Informationen, weil sie anderen Menschen damit zeigen wollen, wer sie sind bzw. was sie mögen.
  • 49 % teilen Informationen, weil sie andere Menschen dazu bringen wollen, ihre Meinung zu ändern.

Die Forscher haben auch herausgefunden, was man tun kann, um das Weiterleiten Ihrer Werbebotschaften zu fördern. Hier sind ihre Tipps (mit meinen Worten):

  1. Motivieren Sie Konsumenten, sich untereinander zu verbinden. Und nicht nur mit Ihrer Marke/Ihrem Unternehmen.
  2. Vertrauen ist der Anfang von allem. Die Informationen von Unternehmen, Marken oder Produkten, die als nicht vertrauenswürdig gelten, werden von niemandem weitergeleitet.
  3. Formulieren und senden Sie einfache Botschaften. Sie werden eher weitergeleitet. Die Gefahr, dabei missverstanden oder verfälscht zu werden ist geringer.
  4. Humor hilft. Humorvolle Botschaften werden häufiger weitergeleitet als andere.
  5. Es muss dringend sein. Nachrichten, die man nicht sofort weiterleiten muss, werden wahrscheinlich nie weitergeleitet.
  6. Weiterleiten ist nur der Anfang. Wer weitergeleitet wird, sollte zuhören, sich bedanken und reagieren. Das sorgt dafür, dass das Vertrauen in Ihr Unternehmen wächst.

Tja. Nicht ganz neu und keinesfalls überraschend.

Studie: http://nytmarketing.whsites.net/mediakit/pos/


Wie man jetzt Stasi-Methoden in der Werbung nutzt

Das hat man nun davon, wenn man aller Welt seinen Standort verrät. Die Werbeindustrie steigt in das Echtzeitmarketing ein. Sie spioniert die Kommunikation und das Verhalten von Social Media-Nutzern aus und präsentiert immer ungenierter ihre Werbebotschaften.

Ein Beispiel: Da ist die österreichische Baumarktkette bauMax, die Foursquare-Mitteilungen daraufhin untersucht, wo jemand wohnt. Checken die Nutzer nach einem langen Arbeitstag abends wieder zuhause ein, dann erwartet sie schon eine Werbebotschaft. Tipps zum Thema: Wie man Einbrüche verhindert. Gruselige Idee, hier im Video ist die Werbeaktion geschildert.



Auch bei Twitter sollten Sie jetzt vorsichtig sein und ihre Reisepläne nicht verraten. Der Service Reach.ly durchsucht nämlich Twitter-Meldungen auf die Erwähnung von geplanten Reisen und stellt diese interessierten Unternehmen wie z.B. Hotels zur Verfügung.

Die Idee von Reach.ly: Hotels können den Reiselustigen kontaktieren und ihm ein spezielles Angebot unterbreiten. Angeblich sollen 9% der auf diese Weise Angesprochenen dann auch tatsächlich buchen.

Mal abgesehen davon, dass jeder Twittermeldungen auch ohne derartige Services untersuchen kann: Wie würden Sie reagieren, wenn sich ein Schnüffler bei Ihnen meldet?


Tipp: Personensuchmaschine Google Plus

Google Plus ist gerade mal ein paar Wochen alt, da gibt es schon eine spezielle Personensuchmaschine für das Netzwerk. Seltsamerweise nicht von Google selbst, sondern von einem anderen Anbieter.
Und diese Personensuchmaschine beantwortet viele "persönliche" Fragen.

Wenn Sie z.B. wissen möchten, ob Ihr Wettbewerber schon in Google Plus drin ist, welche Werbeexperten es in Ihrer nächsten Nähe gibt oder welche Siemens-Mitarbeiter ein Profil bei Google Plus haben: Die Suchmaschine findpeopleonplus.com gibt Ihnen die Antwort.

Geben Sie Namen, Berufe, Orte, Arbeitgeber und viele weitere mögliche Kriterien ein und sehen Sie, welche Informationen die Suchmaschine für Sie findet.


Was passiert eigentlich unterm Hotelbett?

Zu wenig, wenn man unter manchen Hotelbetten nachsieht. Manchmal findet sich da der Staub von Dekaden oder das eine oder andere Haar vom Vorgänger. Ja, unter manchen Hotelbetten wird nicht richtig geputzt.

Deshalb sehen Gäste, die die Qualität Ihres Hotels genauer unter die Lupe nehmen wollen, auch gerne unter dem Hotelbett nach. Ist es da so sauber wie anderswo im Raum, dann ist alles o.k. Einer friedlichen Nacht in sauberen Betten steht dann meist nichts mehr im Wege.

Wer im Hotel Bischofsschloss in Markdorf nächtigt, der findet allerdings noch ganz was anderes. Nämlich ein Schild, auf dem steht: Herzlichen Glückwunsch. Sie haben eine Flasche Wein gewonnen – bitte melden Sie sich beim Schlossgeist an der Rezeption.

Wow! Das nenne ich eine gelungene Überraschung. Und ein perfektes Beispiel dafür, wie man Mundpropaganda auslöst. Denn diese Geschichte wurde mir am letzten Wochenende von Freunden erzählt. Inzwischen weiß ich, der Hotelier Bernd Reutemann, der das Hotel Bischofsschloss betreibt, hat sie auch in seinem Buch "Service-Kamasutra" beschrieben. Darin befinden sich noch Unmengen anderer hervorragender Ideen. Mein Lesetipp fürs Wochenende.