Etikette 2.0
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Buchläden wie Kneipen

Was soll eigentlich aus dem ganzen Buchläden werden, wenn ein großer Prozentsatz der Bücher digital sind und über Reader konsumiert werden?

Buchläden, die ein großes Angebot bereithalten, braucht es dann nur noch wenige. Ein guter Überlebensansatz könnte es sein, wenn Buchhandlungen mehr wie Kneipen werden. Kleiner. Heimeliger. Leutseliger. Man sucht sich genau den Ort aus, an dem man sich wohl fühlt. Wo man auf Gleichgesinnte trifft und irgendwie daheim ist in der Welt der Literatur. Wo man bei einem kleinen Schwätzchen Lesetipps bekommt. Egal ob vom Buchhändler oder der Nachbarin an der Buch-Bar.

Es darf dann auch Bier geben. Oder?

 

Kommentare

Leander Wattig

Wenn der Einzelhandel digital wird und verschwindet, werden ganze Städte zu Kneipen :)

Shivani Allgaier

Ja, die Bücher müssen dann da verkauft werden, wo es warm ist: am Kamin, beim Kaffee oder in der Kneipe. Den Hufschmied gibt's ja heute auch noch - aber es sind weniger geworden!

Bernd Röthlingshöfer

Oh, diese Vision hatte der deutsche AOL-Boss vor viel Jahren auch mal. AOL? Die älteren werden sich noch erinnern ;-)

Frank Neuhaus

Fände ich sehr gut und mir gefiel beispielsweise der kleine Nürnberger Buchladen "Campe" auch viel besser, bevor er von "Thalia" gekauft und ausgebaut wurde.

Bernd Röthlingshöfer

@Frank. Ja, da kann ich dir nur beipflichten. Aber gibt es die Buchhandlung Jakob nicht mehr?

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