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Die besten Plakate aus dem Kulturbereich gesucht

Was ist eigentlich ein gutes Plakat? Jede Menge guter und schlechter Anschauungsbeispiele finden sich auf der Website www.guteplakate.de

Dort stellen sich derzeit rund 300 Plakate aus dem Kulturbereich dem Leservotum. Auf das Ergebnis am 1. Dezember bin ich gespannt. Die Sieger werden übrigens Freiplakatierungen im Wert von 12.000 Euro für 2012 erhalten.

Wer mit abstimmen will, hier geht es lang: www.guteplakate.de/plakate-ansehen

Achtung, letzter Tag zum Mitmachen ist heute: Nur noch bis 31. Oktober können Plakate hochgeladen werden.

 


Buchläden wie Kneipen

Was soll eigentlich aus dem ganzen Buchläden werden, wenn ein großer Prozentsatz der Bücher digital sind und über Reader konsumiert werden?

Buchläden, die ein großes Angebot bereithalten, braucht es dann nur noch wenige. Ein guter Überlebensansatz könnte es sein, wenn Buchhandlungen mehr wie Kneipen werden. Kleiner. Heimeliger. Leutseliger. Man sucht sich genau den Ort aus, an dem man sich wohl fühlt. Wo man auf Gleichgesinnte trifft und irgendwie daheim ist in der Welt der Literatur. Wo man bei einem kleinen Schwätzchen Lesetipps bekommt. Egal ob vom Buchhändler oder der Nachbarin an der Buch-Bar.

Es darf dann auch Bier geben. Oder?

 


Etikette 2.0

Ich bin mir nicht sicher, ob der deutsche Knigge bereits diese Fragen beantwortet:

  • Darf man eigentlich von einer Hochzeit twittern?
  • Ist es unhöflich, eine XING-Freundschaftsanfrage abzulehnen?
  • Darf man per E-Mail kondolieren? Oder per Facebook?
  • Muss man seinem erkälteten Chef die Hand schütteln?

Aber Emily Post beantwortet sie in diesem Buch und gibt damit Einblick in die US-Etikette. Spannend.


Backen Sie Ihren Kunden was: Weihnachtsplätzchen mit QR-Code

QKiesQR-Codes sind unheimlich praktisch. Und allmählich überschlagen sich Deutschlands Unternehmer ja mit Ideen, wo Sie QR-Codes platzieren können. Die neueste Idee: auf Keksen. Angeboten werden sie auf dieser Website: QKies

Gefällt mir! Aber das Problem ist es nicht, QR-Codes irgendwohin zu bringen. Das Problem ist eher: Wo verlinkt der QR-Code hin? Da sind gute Ideen gefragt.

Bild: QKies


Tschüss Bücherwände! Digitalisieren Sie jetzt Ihre Bibliothek?

Ja, sie gehörten jahrzehntelang zum gutbürgerlichen, intellektuellen Statussymbol. Prall gefüllte Bücherwände. Ob sie langsam aus den Wohnzimmern verschwinden? Bei mir ja. Erste Schritte unternehme ich bereits: Ich werfe alle Bücher raus, die es nicht wert sind, ein 2. Mal gelesen zu werden. Die restlichen behalte ich.

Um die Bücherwand ganz verschwinden zu lassen, könnte ich aber auch einen Service des amerikanischen Dienstleisters 1DollarScan nutzen. Der scannt und digitalisiert 100 Buchseiten bereits für 1 $  und sendet Ihnen anschließend die Daten (DVD oder Download) zu. Das gescannte Buch wirft er ins Altpapier. (Bei dem Minipreis sind selbstverständlich keine Rücksendekosten enthalten.)

Digitale Sachbücher jedenfalls sind unheimlich praktisch. Man kann sie überall hin mitnehmen und nach allen möglichen Suchbegriffen durchforsten.

Ja, vielleicht behalte ich nur noch Belletristik auf Papier. Aber noch zögere ich vor diesem Schritt.

Quelle: Trendletter 10/2011