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Werbefehler Nr. 88: Die Kunden für dumm halten und nicht klüger machen

Verschweigen, beschwindeln oder an der Nase herumführen – solche Aktivitäten gehörten zweifellos in das hinter uns liegende Massenmarketing-Zeitalter. Heute haben Lügen extrem kurze Beine – im Internet kann man schließlich Informationen aus allen möglichen Quellen anzapfen. Oder man kann andere Verbraucher fragen. Kunden sind also längst nicht mehr dumm, sie sind sogar klüger. Dadurch, dass sie sich gegenseitig beraten, wissen sie manchmal mehr als jedes Unternehmen.

Ihre dazu passende Werbe- und Kommunikationsstrategie kann also nicht mehr aus Verheimlichen bestehen. Sondern sie lautet: Tragen Sie aktiv dazu bei, dass Ihre Kunden noch klüger werden. Denn nur Kunden, die gut über Ihre Produkte Bescheid wissen, können andere wahrheitsgemäß informieren. Informierte und kluge Kunden sind wirksame Empfehler. Wer seine Kunden klüger macht, schafft also eine wichtige Voraussetzung für Mundpropaganda.

Klüger machen können Sie Ihre Kunden zum Beispiel in Workshops. Zahlreiche Lebensmitteleinzelhändler in Berlin haben das bereits erkannt. Sie veranstalten für ihre Kunden Kochabende oder regelrechte Kochkurse.

Mit solchen Workshop erreichen Sie eine ganze Menge:

  • Sie sprechen neue Kunden an.
  • Sie vertiefen den Kontakt zu bestehenden Kunden.
  • Sie verbessern die Kundenzufriedenheit.
Wer besser mit Ihren Produkten umgehen kann, hat keinen Grund zum Nörgeln.
  • Sie machen mehr Umsätze. 
Übrigens können Sie für Workshops auch einen Unkostenbeitrag verlangen.
  • Sie gewinnen Know-how. 
In einem Workshop können Sie „sehen“, worauf es Ihren Kunden ankommt. Und natürlich führen Sie auch intensive Gespräche. Gibt es eine bessere Marktforschung?
  • Sie regen Mundpropaganda an. 
Erlebnisse, wie zum Beispiel ein gelungener Workshop, beeindrucken die Teilnehmer. Und eindrucksvolle Erlebnisse sind Stoff zum Erzählen.

Übrigens: Es muss nicht gleich ein ganzer Workshop sein, um Ihre Kunden klüger zu machen. Das Berliner Feinkostgeschäft Kochhaus hat seinen Laden als begehbares Rezeptbuch gestaltet. Auf schön dekorierten Tischen finden die Besucher alle Zutaten für einen leckeren Menüvorschlag. Die dazugehörigen Rezepte hängen als Plakate über den Tisch oder gibt es als Rezeptkarten zum Mitnehmen. Auch der Käsehändler Waltmann im fränkischen Erlangen macht seine Kunden klüger – per Kassenzettel. Dort stehen nicht nur die vollständigen Namen der oftmals schwer auszusprechenden Käsespezialitäten. Dort finden sich auch wichtige Produktinformationen, wie zum Beispiel „aus den Pyrenäen“, „hergestellt aus Heumilch“, „6 Monate gereift“.

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Kommentare

Michael van Laar

Kassenzettel sind in der Tat ein häufig unterschätztes Marketing-Medium. Interessanterweise habe ich selbst mich schon des öfteren geärgert, dass mein Nachschauen auf dem Kassenzettel, wie der leckere Käse denn nun genau hieß, in der Sackgasse kryptischer Abkürzungen oder sinnvoller Bezeichnungen wie „Sonderposten“ oder „Handeinwaage“ endete. Sowas sollte im Zeitalter computergestützter Kassensysteme wirklich nicht mehr passieren.

Schließlich hat nicht jeder einen Käsehändler mit phänomenalem Gedächtnis. (Lobend erwähnen möchte ich hier ausdrücklich Herrn Langer aus Fürth – http://www.kaeseundfeinkost-langer.de –, der sich auch nach über einem Jahr noch an seine Käsezusammenstellung für eine Veranstaltung erinnern konnte.)

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