Sieht so der Reiseführer der Zukunft aus?

Senghor_on_the_rocks

Nein. Das Buch ist kein Reiseführer. Aber es zeigt auf ganz spannende Weise, wie man Buchinhalte, die an lokale Gegebenheiten geknüpft sind mit Hilfe einer Google Map darstellt.  Während sich die Geschichte Senghor On The Rocks von Martin Benda entwickelt, fährt man auf der Google Landkarte einfach von einem Schauplatz zum anderen.
Bin gespannt, wann die ersten Autoren und Verlage darüber nachdenken, mehr Anwendungen mit Google Maps zu erstellen.
Aber auch die Werbekreativen packen Google Maps noch nicht richtig an. Bis jetzt ist das meiste nur dröge. (Von Bikemap mal abgesehen). Und auch meine eigene Karte "Wer macht eigentlich... Werbung für kleine Budgets?" könnte dringend aufgepeppt werden (Wird sie auch, versprochen!)

gefunden bei German Cowboys


Mit kostenlosen e-Books für gedruckte Bücher werben?

Ist da ne gute Idee? Heizen kostenlos verteilte E-Books den Absatz von gedruckten Exemplaren des gleichen Titels an?
Bestsellerautor Seth Godin hat schon mehrfach behauptet: Ja. Und er sollte es ja wissen.
Und auch die Macher dieser illustrierten Kinderbücher meinen es. Sonst könnte man die nicht komplett im Web durchblättern, lesen und sogar auf der eigenen Website einbinden.

Andrerseits: Hätten 1 Millionen Menschen Charlotte Roches "Feuchtgebiete" gekauft, wenn sie es vorher im Internet gelesen hätten?


Autorin liest über den Wolken

Lesung

Susanne Fengler ist offenbar die erste Autorin, die an Bord eines Passagierflugzeuges eine kleine Lesung (aus ihrem Buch Heidiland) geben durfte.
Ich finde es immer klasse, wenn sich Autoren ungewöhnliche Orte für Lesungen suchen - meistens zieht das viel mehr Zuhörer an und die Medien berichten auch noch viel lieber darüber.
Meine Lieblingslesung wäre übrigens "Der Literarische Aufguß": Erotische Literatur in der Sauna.

via Ideentower

Ausführlicher Bericht über die Lesung im Börsenblatt


Paulo Coelho, der Raubkopierer seiner eigenen Bücher

Raubkopien vermiesen das Geschäft - davon ist die Musikindustrie fest überzeugt. Die meisten Buchverlage denken genauso. Deswegen hatte Paulo Coelho auch ziemlich gewettert als auf dieser Website Raubkopien seiner Bücher auftauchten.

Jetzt gestand er: Er hat die Piratenseite selbst gebaut. Und damit mehr Bücher verkauft als je zuvor

"Der Verkauf seines Romans »Der Alchemist« verlief in Russland nur schleppend. Es gab Probleme, das Buch in die Buchhandlungen zu bringen. Er verkaufte nur 1.000 Exemplare im ersten Jahr. Daraufhin stelle Coelho eine Raubkopie der russischen Ausgabe ins Netz. Der Verkauf wuchs auf 10.000 Exemplare im darauffolgenden Jahr an. Im Jahr danach waren es dann über 100.000 verkaufte Bücher. Coelhos Verleger wunderte sich, denn beworben wurde das Buch nicht. Coelho führt diesen Erfolg ausschließlich auf die frei im Netz verfügbare Raubkopie zurück. »Die Leute laden sich das Buch herunter, beginnen zu lesen. Und wenn es ihnen gefällt, fragen sie nach und wollen das Buch kaufen. Die Nachfrage steigt, und das Buch ist plötzlich verfügbar.« Wieder ein Jahr später wurden in Russland 1 Million Bücher verkauft."

Die ganze Story im Literatur-Café aus dem das Zitat stammt.

Versuche das nicht als Fachbuchautor. Da hat man keine paar Jahre Zeit.


Werner Holzwarth bloggt

Wer? Unter Werbeprofis ist der ehemalige Top-Texter kein Unbekannter, unter Designstudenten auch nicht. Als Kinderbuchautor müsste ihn eigentlich auch jeder kennen. Bescheiden meint er selbst: "Die wenigsten kennen meinen Namen – die meisten aber mein Kinderbuch".

Werner Holzwarth hat mit dem Kinderbuch "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat", einen riesigen internationalen Erfolg erlebt. Allein in Deutschland verkauften sich von dem Buch mehr als 1 Million Exemplare.

In seinem Blog stellt er nun die schönsten Kinderbücher vor. Und hier gibts die Story von dem Maulwurf, dem jemand auf den Kopf gemacht hat, als Film:


Amazon aStore? Kannste knicken.

Soderle. Bastle gerade eine halbe Stunde an dem Amazon aStore herum, den ich vor Monaten angelegt habe und hier nie eingebunden habe.

Ich weiß jetzt warum. Das Teil macht überhaupt keine Laune, es sei denn schlechte.

1. Völlig sinnlos ist die Beschränkung von 9 Produkten pro Shopseite. Will man mehr einfügen, muss man eine neue Seite eröffnen und dieser einen neuen Namen geben.
2. Innerhalb einer Seite lassen sich zwar die Produkte in der Reihenfolge verschieben. Aber nicht innerhalb aller Seiten. Wie doof ist das denn?
3. Hat man das Widget endlich in der Sidebar des TypePad Blogs installiert, kommt der Hammer. Es ist gar kein Widget, sondern nur ein Amazon Logo mit Link. Aber nicht zum eigenen aStore sondern zur Amazon-Startseite.

Also wieder weg damit.


Warum der Autor Somerset Maugham eine Kontaktanzeige aufgab

Wow! Cleveres Buchmarketing von Autoren gab es auch schon früher (1897!):

"Da sich sein Erstlingswerk nicht verkaufen wollte und sein Verleger kein Geld in die Werbung stecken wollte, entschloss sich Maugham zur Selbsthilfe. Er gab in einigen Londoner Tageszeitungen eine Kontaktanzeige auf. Und die lautete folgendermaßen: "Junger Millionär, sportliebend, kultiviert, musikalisch, verträglicher, empfindsamer Charakter, wünscht ein junges hübsches Mädchen, das in jeder Hinsicht der Heldin des Romans von W.S.Maugham gleicht, zu heiraten." Sechs Tage nach Erscheinen der Anzeige war die erste Auflage des Romans restlos vergriffen."

Quelle: ORF


Google will neues Wikipedia aufziehen

Heute hat Google ein neues Projekt vorgestellt: Knol. Die Idee dahinter ist schnell erzählt. Auf der Welt gibt es Millionen Menschen, die über Expertenwissen verfügen und es gerne teilen wollen.
So weit sie gut. Solche Leute bloggen und schreiben auch in Wikipedia Beiträge. Aber womöglich könnte Knol für die ambitionierteen Profi- und Hobbyexperten besonders interessant werden. Denn es gibt ein paar wichtige Unterschiede zwischen Wikipedia und Knol.

  • In Wikipedia schreiben eine Vielzahl von Autoren an einem Artikel. Einen Knol-Beitrag verfasst nur einer. Wem es also darauf ankommt, digitale Reputation zu gewinnen, der wird Knol vorziehen.
    In Wikipedia sind Autoren so gut wie unsichtbar. In Knol werden sie mit einem Foto präsentiert. Das macht es zu einer idealen Plattform für professionelle Experten. Denn die sichtbare Präsentation verhilft ebenfalls zum Imageaufbau.
  • In Wikipedia kann man Kritik und Korrekturen am Artikel vornehmen und in der Historie der Versionen eines Artikels nachlesen. In Knol kann man Kommentare zum Artikel abgeben wie bei einem Blogeintrag - öffentlich.
  • Zusätzliche Reputation können Autoren gewinnen, indem die Artikel von den Nutzern bewertet werden. Ein solches Ranking gibt es bei Wikipedia nicht.
  • Last not least will Google auf den Knol-Expertenseiten Anzeigen schalten und die Werbegelder mit den Autoren teilen.
  • Der größte Nutzen könnte allerdings darin bestehen, dass Knol-Artikel in den Google Suchergebnissen besser präsentiert werden als die Wikipedia-Einträge. Und das will schon was heißen, weil derzeit sind die in den Suchtreffern ganz oben.

Mehr Hintergrundinfos in diesem Beitrag von Pixelfolk


Online-Lesungen: Noch ein Weg sein Buch bekannt zu machen

Den Weg der Online-Lesung hat Miriam Meckel für ihr neues Buch "Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle" gewählt.
Die Darbietung ist denkbar einfach: Sie steht im Wald und liest ein paar Seiten aus ihrem Buch vor. Die Videoaufzeichnungen werden dann nach und nach ins Netz gestellt.
Dazu braucht es kein Studio, kein Profi-Equipment, aber wahrscheinlich ein paar Dutzend Versuche bis das Ganze flüssig läuft.
Übrigens steht das Buch bei Amazon soeben auf einem fantastischen Verkaufsrang. Obs an der Online-Lesung liegt oder an der Tatsache, dass das Buch von Elke Heidenreich im TV vorgestellt wurde?
Ich glaub wohl eher an letzterem. Der Heidenreich-Effekt hat bisher noch immer geholfen. Und wenn man sich die Downloadzahlen einzelner Netzlesungen bei YouTube ansieht: Das kanns auch nicht gewesen sein. Und dennoch - auch die Möglichkeit einige Hundert oder einige Tausend Leser durch die kostenlosen Online-Werbemöglichkeiten zu erreichen, verschafft uns Autoren Chancen die wir früher nicht gehabt haben.


Über Amazon-Listenspam zum Bestseller?

Amazon Listenspam? Geht ganz einfach. Jeder Mensch kann eine Lieblingsbücherliste anlegen, diese Listen werden dann nach irgendeinem Prinzip bei Amazon angezeigt, z.B. in der rechten Spalte neben Suchergebnissen oder direkt unter dem ausgewählten Buchtitel.

Nachdem man bei Amazon seit einiger Zeit auch Diskussionsrunden zu Büchern eröffnen kann, kann man sich dort auch beschweren, wenn ein Buch offensichtlich durch Spam beworben wird. Und genau das tun Amazon Nutzer in der Diskussion zu dem Bestseller: "Nachts sind alle Katzen geil"

Ihr Vorwurf - unzählige Listen sind angelegt worden, nur um das Buch zu pushen. Verdachtsmoment: Die Mehrzahl der Leuten, die Listen angelegt haben und 5-Sterne-Kommentare schreiben, sind ansonsten nicht durch weitere Amazon-Aktivitäten aufgefallen. Ergebnis: Fünf Sterne hat das Buch, 31 enthusiastische Kommentare und einen Verkaufsrang unter den Top 20.

Das wundert einen doch: Denn das Buch ist grottenschlecht. Viele der dort geschilderten Phantasien sind von der Art, wie sie jedem Pubertierenden durch den Kopf gehen. Die erzählerischen Fähigkeiten hätten manchem der dort vertretenen Autoren wohl die Deutsch-Versetzung gefährdet. Die Anzahl der Orthograhie-Fehler auch.
Die einzige Perle im Buch: Sophie Andreskys Geschichte. Mein Beileid, Sophie zu diesem Umfeld.

Fällt schwer zu glauben, dass deutsche Buchkäufer bei einem derart schwachen Machwerk in die bei Amazon gezeigte Euphorie ausbrechen. Immerhin: Dank der Hinweise in den Diskussionsrunde kann sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen.

Der Zorn der Amazon-Nutzer trifft aber nicht die Autoren. Sondern Amazon selbst. Wer sein Bewertungssystem nicht selbst zerstören will, muss dafür Sorge tragen, dass das Vertrauen in das Rezensionssystem erhalten bleibt.

Hier gehts zur Diskussionsrunde bei Amazon.


Erlebnisse eines Autors auf der Buchmesse

"Ich selbst bin eine kleine Wurst und fahre nun wieder nach Hause. Alle, von denen heute geredet wird, waren mal eine solche kleine Wurst. Jeder. Der Unterschied liegt eigentlich nur in der Zeitdauer, für die man es ist. Bei manchen geht es rasend schnell vorbei. Bei anderen dauert es sehr lange. Viele bleiben es für immer.

Was ich jetzt machen werde? Ich sage es Ihnen, es ist ganz einfach.

Weiter."

Wunderbare Schilderung von Andreas Kurz via Literatur-Café


Amazon Rezensionen: Braucht es eine Qualitätskontrolle?

Autor Kai Meyer ärgert sich über Amazon Rezensionen.

"Amazons Rezensionsdemokratie treibt kuriose Blüten im Negativen und Positiven: Viele gute Besprechungen sind ebenso naiv, schauderhaft formuliert und uninformiert wie die schlechten. Katastrophal ist vielmehr, dass eine redaktionelle Betreuung zwar behauptet wird, aber nicht stattfindet."

Na und? Kann eine Rezension nicht auch schauderhaft formuliert sein? Soll eine Rezensionskontrolle etwa oberlehrerhaft daherkommen und stilistisch gutes Deutsch kontrollieren. Mit solchem elitären Anspruch kann ich nichts anfangen. Soll jeder schreiben wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
Stutzig macht mich eher das:

"Wenn sich also jemand lang und breit ... darüber auslässt, dass es in dem Roman keine bildhaften Beschreibungen, keine mittelalterliche Atmosphäre und keine ausgearbeiteten Figuren gebe, muss man das als Autor schlucken. Wenn dann aber derselbe Rezensent im allerletzten Absatz erwähnt, dass er ja nur das um 60 Prozent (!) gekürzte Hörbuch kenne, nicht aber den vollständigen Roman, ist das, höflich gesagt, fragwürdig. Der Fehler liegt bei Amazon: Warum ist diese Rezension auch auf der Seite des Taschenbuchs zu lesen, statt nur beim Hörbuch, wo sie hingehört (und womöglich auch nicht ganz unangebracht ist)? "

Falsche Zuordnungen - das wäre ein Fall für die Qualitätskontrolle. Aber brauchen wir die überhaupt?
Oder sollte man nicht fehlertolerant sein, wenn man ein offenes für jedermann zugängliches Rezensionssystem nutzen will?

Danke an Dietrich Eckardt für den Hinweis per E-Mail


Das Ende der Intuition. Oder wie man mit Adwords den besten Buchtitel schreibt

Professor Ian Ayres dachte "The End of Intuition" wäre ein toller Titel für sein neues Buch. In diesem geht es darum, wie Analyseverfahren per Computer zu besseren Ergebnissen kommen als der Mensch - egal ob es um Weinqualität oder die Diagnose von Krankheiten geht. Liegt nahe, dass so jemand auch eine Analysemethode zur Findung des optimalen Buchtitels anwendet. Er packte die unterschiedlichen Titelvarianten in Google AdWords Anzeigen und wählte dann die Anzeige mit den meisten Klicks. "Super Crunchers" war der Sieger.

Klar, dass ich diese Methode auch anwenden werde um den Titel für mein nächstes Buch, das 2008 erscheinen soll herauszufinden. Businessideen teste ich mit der Methode bereits.

Quelle: Newsletter von Tim Manners


Was Autoren von Stephen King lernen könnten

Ist eine ungewöhnliche Werbemethode. Wie australische Medien berichten ist der Horrorschriftsteller in einem australischen Buchladen aufgetaucht, hat nachgesehen, ob ein paar Exemplare seines Buchs "Liseys Story" im Regal sind, hat sie aufgeschlagen und begann sie zu signieren.

Die Kunden hielten ihn erst für eine Vandalen und riefen die Filialleiterin des Ladens. Als diese auf der Bildfläche erschien, war Stephen King allerdings schon verschwunden.

Ob ich mir das auch zur Angewohnheit mache?

Mehr darüber im Literaturcafé.


Warum ich meine letzte Amazon Rezension geschrieben habe

Aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen:

"Entscheidet sich der Nutzer, eine Amazon.de-Kundenrezension zu verfassen, gewährt er Amazon.de eine für die Dauer des zugrunde liegenden Rechts zeitlich und örtlich unbeschränkte und ausschließliche Lizenz zur weiteren Verwendung der Kundenrezension für jegliche Zwecke online wie offline.

Amazon.de wird sich bemühen, den Verfasser stets als Autor zu benennen (außer wenn der Verfasser angegeben hat, anonym bleiben zu wollen), behält sich jedoch vor, diese Angabe zu kürzen oder wegzulassen.

Amazon.de behält sich vor, eine Rezension nicht oder nur für einen begrenzten Zeitraum auf der Website anzuzeigen sowie sie zu kürzen oder zu ändern."

Das hieße ja eine für Amazon geschriebene Rezension könnte ich noch nicht mal in meinem eigenen Blog verwenden? Und die Rezension kann beliebig umgetextet werden, so dass man mir andere Worte in den Mund legen könnte?

Ohne mich.


Amazon-Rezensionen, auch die Rezensenten sind unzufrieden

Der Amazonrezensent Marco Thorek ist für einiger Zeit auf meinen Artikel Amazon und die Buchrezensionen gestoßen und schreibt mir dazu:

"Hin und wieder verfasse ich für die deutsche Amazon-Webseite eine Rezension. In den letzten 12-18 Monaten wurde es aber auch für mich recht augenscheinlich, dass diese Kundenrezensionen von Dritten beeinflusst werden und entweder positive Kommentare von parteilichen Stimmen verfasst oder, wie mir nun einige Male passiert, negative Kritiken neutraler Rezensenten von Amazon-Mitarbeitern gelöscht werden, da sich wohl jemand über sie beschwert hat.

Im konkreten Fall ist es mir so ergangen, dass eine meiner kritischen Rezensionen, zum Buch "Familie macht Sinn" von Birgit Kohlhase, im letzten Jahr nach einigen Wochen Vorhandenseins verschwand. Man erhält darüber ja keinen Hinweis und schon gar keine Begründung und ich bemerkte es erst geraume Zeit später.

Auf Nachfrage wurde die Rezension wiedereingestellt, da sie "durch einen Fehler" gelöscht worden sei, dann aber doch wieder gelöscht - nun wieder nicht den von den Mitarbeitern anscheinend frei interpretierbaren Richtlinien entsprechend - und auf erneute Nachfrage und nach einer Kürzung durch Amazon wieder eingestellt.

Interessant daran ist, daß diese Version auch wieder gelöscht wurde, nach Rückfrage in der gekürzten Fassung wieder eingestellt wurde, um wieder gelöscht zu werden, da selbst diese Version, wohlgemerkt, die von den Amazon-Mitarbeitern höchst selbst redigierte, nicht den Rezensionsrichtlinien entspräche. Auf Nachfrage wurde auch diese, nach nochmaliger Änderung durch einen Mitarbeiter, wiedereingestellt.

Und, Sie werden es ahnen, wieder gelöscht.

Just in den letzten Tagen ist eine andere meiner Rezensionen, diese zu "Die neue F-Klasse" von Thea Dorn, zusammen mit praktisch allen weiteren kritischen Meinungen zu diesem Buch verschwunden. Eine einzige negative Bewertung steht nun noch da und das vorher kumuliert mit 3 1/2 Sternen bewertete Buch steht nun mit soliden 4 1/2 da - kurz bevor es als Taschenbuch veröffentlicht werden soll."

Inzwischen hat er sich an den Amazon Deutschland Geschäftsführer Ralf Kleber gewandt. Eine zufriedenstellende Antwort hat er dort aber auch nicht erhalten:

"Herr Kleber ist in dieser Antwort der Meinung, dass der beschriebene Zustand nicht im Sinne von Amazon ist und er wolle sich darum kümmern.

Allerdings kam es mir auf den zweiten Blick so vor, als ob der Brief etwas schematisiert sei, da er mich durch quasi wortwörtliches Aufgreifen meiner Formulierungen stark an das erinnerte, was man bei Anfragen an den Kundendienst von Amazon als Antwort erhält."


Virtuelle Buchpräsentation auf einer Studentenkonferenz

Vom 17.7. bis 20.7. findet im Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden eine Studentenkonferenz für Studierende der geisteswissenschaftlichen Fachgebiete statt. Ziel der Konferenz ist es, über den Praxis- und Berufseinstieg für Geisteswissenschaftler zu informieren. Da kommt eine Buchpräsentation von Simone Janson “Der optimale Berufseinstieg. Perspektiven für Geisteswissenschaftler” gerade recht. Weil Simone Janson nicht vor Ort sein kann, wird sie das Buch morgen virtuell präsentieren.

Los geht es morgen ab 14 Uhr. Sie präsentiert das Buch in ihrem Blog, zeitgleich wird es auch in einer Veranstaltung in Dresden vorgestellt; via Kommentarfunktion werden Fragen beantwortet, die ihr interessierte Studenten zunächst in der Veranstaltung und via Computer stellen - und zwar bis ungefähr 16 Uhr.

Bin gespannt wie diese innovative Buchpräsentation aufgenommen wird.

Zu Simones Blog


Achtung Schweiz! Hier könnt Ihr meine Bücher billig kaufen

In Deutschland weitgehend unbemerkt ist in der Schweiz im Mai diesen Jahres die Buchpreisbindung gefallen. Jetzt gibt es eine Suchmaschine, die die billigsten Preise bei den Schweizer Onlinebuchhandlungen ermittelt: billigbuch.ch

Ich habe mal spaßeshalber nach meinen Büchern gesucht

Werbung mit kleinem Budget: Preise von 15 - 25,60 Schweizer Franken
Kauf! Mich! Jetzt!: Preise von 23,20 - 33,30 Schweizer Franken
Marketeasing: Preise von 42,40 - 56,95 Schweizer Franken

Das ist beim jeweils billigsten Anbieter 10-15% billiger als in Deutschland. Das LiteraturCafé weiss: "Wer allerdings glaubt, nun einige Titel übers Internet günstig bei Schweizer Online-Shops bestellen zu können, der irrt. Auch importierte deutschsprachige Bücher müssen in Deutschland zum gebundenen Ladenpreis verkauft werden."



Buchwerbung im Schuhladen

Na immerhin mal ein neuer Gedanke, wenn auch kein guter. Rowohlt stellt in 75 Filialen der Görtz- Schuhkette Displays und Kassenaufsteller auf und bewirbt da seinen "Roman der Saison", ein Werk von Marina Fiorato mit dem Titel "Die Glasbläserin von Murano. Görtz-Kundinnen können an einem Gewinnspiel teilnehmen und wahlweise Schuhgutscheine oder Bücher gewinnen.

Was der Roman mit Schuhen zu tun hat? Keine Ahnung. "Frauen haben doch einen Schuhtick", dachte man sich wohl bei Rowohlt und marschierte in typischer Old School-Zielgruppendenke geradewegs in dieses halbgare Kooperationskonzept. Ein bisschen Mundpropaganda-Marketing sollte wohl auch dabei sein  - so hat man den Schuhverkäuferinnen jeweils ein Exemplar des Buches geschenkt. Damit sie mit ihren Kundinnen drüber reden können.

Ob es was nützt? Das wird wohl auch Rowohlt kaum erfahren - denn verkauft werden dürfen die Bücher bei Görtz gar nicht. Da muss an sich dann weiter in den Buchhandel bemühen.

Fazit: Verlage, Autoren und Buchhandel sollten tatsächlich viel mehr neue und ungewöhnliche Kooperationen ausprobieren. Wenn, dann aber richtig. Dazu gehören Lesungen und die direkte Kaufmöglichkeit. Ein Konzept, das sich mit Pappaufstellern erschöpft ist eines für die Mülltonne.

Quelle: Horizont/Printausgabe 19/2007


Eine Nachricht für die mitlesenden Autoren

Liebe Kollegen. Jetzt stellt euch mal vor, ihr schreibt gerade an einem Buch. Da kommt ein Anruf von Thomas Gottschalk. Ihr werdet zu „Wetten dass?“ eingeladen. In zwei Wochen.
Doofe Sache, wenn das Buch nicht fertig ist. Das heisst, das Manuskript ist fertig, muss aber noch gesetzt, gestaltet, gedruckt etc. werden.
Genauso ging es der amerikanischen Autorin Mignon Fogarty, genannt Grammar Girl, die eine Einladung in die Oprah Winfrey Show erhielt. Was tun. Sie setzte sich hin und las das ganze Manuskript einfach mal herunter, nahm es mit ihrer 600 Dollar Home-Audio-Podcasting-Ausrüstung auf und lud die Audio-Datei auf audible.com hoch.
Dort ist jetzt das Audiobook für 4,95 US Dollar noch vor der Printversion zu haben. Lohn der kurzen Anstrengung: Das Buch schoss nach der Show auf Platz 1 der Audible Download Charts.
Wir leben in einer schnellen Welt. Und: Warum eigentlich nicht das Audiobuch vor der Printversion heraus bringen?

Quelle: Newsletter Cool News of the Day


Organisierte Manipulation bei Amazon-Rezensionen

Das vermutet Verlagschef Wehren von Galileo Press und äußerte dies gegenüber Spiegel Online:

"Uns ist aufgefallen, dass verdächtige negative Rezensionen nie unter einem Realnamen auftauchen", berichtet Wehren. Mehrfach wurde sein Verlag, der sich auf Computer- und Designbücher konzentriert, Opfer vom Rezensionsmissbrauch bei Amazon...

Unter dem Deckmantel der Anonymität seien Titel aus dem Verlagssortiment gezielt schlecht gemacht und negativ bewertet worden. Diese Rezensionen wiederum wurden größtenteils als "hilfreich" eingestuft - ebenfalls von anonymen Kräften. Weiteres Indiz: Untypischerweise seien die Rezensionen von Usern verfasst worden, die nur einmalig unter einem Decknamen aufgetreten sind, aber nicht vergessen haben, eine Wunschliste zu hinterlassen, auf der sich Titel konkurrierender Verlage finden. Wehren geht davon aus, dass einige Rezensenten eine Vielzahl von Accounts benutzen und "regelrechte Tarnung" betreiben."

Dass es diese Manipulationen gibt, sowohl als bezahlte Schmähkritik als auch als geschmierte Lobhudelei weiß die Verlagsbranche. Leider nennen sie auch im Spiegel-Artikel keine Namen - denn die Angebote für bezahlte Rezensionen flattern ja regelmäßig über Verlagstische.

Ich persönlich kann bestätigen - die negativsten Kritiken zu meinen Büchern sind entweder anonym erfolgt oder unter Decknamen. Der Buchabsatz sinkt danach deutlich - viele Amazonkäufer, aber auch Journalisten und Blogger vertrauen den Rezensionen blind und stufen Bücher mit Negativrezensionen dann unbesehen als schlecht ein.

Persönlich will ich auch von solchen "Top-Rezensenten" wie dem Marketingprofi Werner Fuchs nicht rezensiert werden. Erstens ist er als Verfasser eigener Marketingbücher ohnehin befangen. Zweitens will ich nicht von einem Fließbandrezensenten besprochen werden, der mit einer Sachbuchbesprechung inkl. der Buchlektüre in einer Stunde durch ist.

Der ganze Artikel von Spiegel Online via Werbeblogger.

Ach so, darauf habe ich schon vor einem Jahr hingewiesen: Amazon und die Buchrezensionen


Von der Bloggerin zur Buchautorin

Möglicherweise ist dies der erste größere Blogger-Buchdeal in der deutschen Verlagslandschaft.

Die Autorin von "Anleitung zum Entlieben", Kurzbeschreibung:  "Das Weblog beschreibt das zähe Ringen eines werdenden weiblichen Großstadt-Singles, seine bzw. ihre große Liebe ("Ich will einen Stall voll Kindern - aber nicht mit Dir") zu verlassen.

Die vermutlich glückliche Autorin, die MitleserInnen nur als Lapared bekannt ist, hat einen Vertrag über 2 (!) Bücher vom Ullstein Verlag erhalten. Glückwunsch!!!
Eigentlich klar, dass Blogger als Buchautoren gefragt sind, immerhin bringen sie bereits eine Stammleserschaft mit.
Wer mehr über solche Buchdeals weiss, her damit: ich berichte gerne darüber!


Der Tag, als mir ein stubenreines Buch begegnete

"Gehet hin und werbet für euch", sagte der großgemächtige Verleger zu seinen kleinen Autoren. "Vor allem, bringet die Rezensionsexemplare selbst an den Mann."

Der Kölner Autor Michael Krupp formuliert ein Werbeanschreiben an Rezensenten - gar nicht mal uncharmant. Aber das Wichtigste hat er vergessen: Die bibliographischen Angaben zu seinem Buch.

Manchmal vergessen wir halt das Selbstverständliche zuerst. Zum ganzen Anschreiben:

Mehr "Der Tag, als mir ein stubenreines Buch begegnete" »


Ein Buch und 20 Filmsplitter - Interview mit Nessa Altura

Die Vorgeschichte:

Die Krimiautorin und Friedrich-Glauser-Preisträgerin Nessa Altura hat ein neues Buch geschrieben: Die 13.Klasse. Schüler haben dazu kleine Filme gedreht, die die Autorin analog zu ihren Splitterplots Filmsplitter nennt. Zu jeder der 20 spannenden Storys in ihrem Roman gibt es einen solchen Filmsplitter, einen davon zeigen wir jetzt. Die Filmsplitter gehen nämlich auf Tournee. Jeden Dienstag und Donnerstag werden sie in einem anderen Blog vorgestellt.

Zum Buch gibt es auch ein Blog-Magazin. Die Leser können die Schulklasse, die der Roman nur über die wenigen Tage einer Katastrophe begleitet, im Netz besser kennenlernen und über ein ganzes Jahr verfolgen, was aus ihnen wird. Eine der Schülerinnen heißt Elvira: Sie erzählt von der Liebe. Und von einem gefräßigen Zeck, der sich an unaussprechlicher Stelle einnistet.

Das Interview:

Worum geht es in dem Buch die 13. Klasse?

Nessa Altura: Eine Katastrophe bricht über den Deutschkurs des Bodensee-Gymnasiums herein: Das ganze Schulhaus stürzt zusammen, Schülerinnen, Schüler und Lehrer harren in einem zerstörten Klassenraum aus bis Hilfe kommt. Die aufkommende Panik versuchen sie zu bannen, indem sie sich Geschichten erzählen.

Wie würdest Du das Buch beschreibend charakterisieren? (Buchhändler müssen den Büchern ja oft einen Stempel aufdrücken...)
Nessa Altura: Spannungsroman

Ist das eine fiktive oder echte Klasse?
Nessa Altura: Alles ist natürlich erfunden – diese Klasse gibt es nicht. Aber, ich denke, eine solche Klasse könnte es durchaus geben – hoffen wir nicht, dass das jemals einer passiert.

Und bei den Namen auf Deinem Blog - alles fiktive Personen?
Nessa Altura: Ja, alles fiktiv. So machen das eben Schriftsteller – sie erfinden sich was. Dennoch fließt viel aus dem wirklichen Leben ein: Ich kenne eine Reihe junger Leute, da gibt es die eine oder andere Ähnlichkeit. Der eine oder andere hat beim Lesen gegrinst, weil er sich wiedererkannt hat. Aber richtige, reale Schüler haben die Filme gemacht.

Warum eigentlich 13. Klasse? Bist Du Lehrerin?
Nessa Altura: War ich mal, aber das ist lange her. Die 13. Klasse ist auch eine Hommage an das dreizehnte Schuljahr, das in Baden-Württemberg und Bayern 2012 abgeschafft wird. Dieses letzte Schuljahr war ein schönes für mich damals – man fühlte sich erwachsen, war es auch – mit allen Rechten, aber ohne die lästigen Pflichten. Man konnte ein bisschen das Leben genießen, allerdings immer die 13 – das Symbol von etwas Unheilvollen – im Blick: die Abiprüfung. Diesen Freiraum werden die zukünftigen Schüler nicht mehr haben.

Du selbst schreibst unter Pseudonym. Warum eigentlich?
Nessa Altura: Mir war mein Leben zu gleichförmig. Da hab ich mich einfach noch einmal neu erfunden. Und dazu gehört auch ein äußerliches Merkmal: ein neuer Name. Ich habe mich schnell daran gewöhnt. Und alle anderen offensichtlich auch.
Nessa Altura ist aus dem Portugiesischen, eine Vokabel, die ich damals gelernt habe. Es heißt viel wie: damals, zu jener Zeit oder Es war einmal. Und weil Märchen immer so anfangen, dachte ich: Das passt.

Und bei Lesungen? Trittst Du da mit Maske auf? Oder meidest Du Deinen Wohnort um nicht erkannt zu werden?
Nessa Altura: Nein, nein, äußerlich bin ich schon die gleiche. Wer mich kennt, weiß natürlich, dass ich mit zwei Identitäten spiele.


Premiere: Nessa Altura startet die virtuelle Filmtournee

Ist schon ein paar Jährchen her, dass ich in deutschen Blogs die erste und zweite virtuelle Buchtournee durchgeführt habe. Und dann wurde es still um die Idee der virtuellen Buchtourneen. Ob das immer daran liegt, dass die Leute lieber eigene Ideen ausbrüten?

Die Krimi-Autorin Nessa Altura hat so eine eigene Idee gehabt. Als Werbung für ihr neuestes Buch „Die 13. Klasse“ startet sie heute eine virtuelle Filmtournee. Und ich darf die erste Filmrolle einlegen.
Zu sehen gibt es mehrere Filmschnipsel, die alle was mit dem Buch zu tun haben. Heute diesen:


Link: sevenload.com

Und übermorgen, am Donnerstag, geht es bei Wolfgang Tischer im Literatur-Café weiter.

Mehr zum Projekt & Buch in Nessas Blog


Na endlich: Die ersten Verlage erkennen den Nutzen von Buchfans

Spiegel Online meldet:

"Überraschend gaben Ende Februar die Großverlage Random House (Bertelsmann) und HarperCollins (News Corp) ihre Verweigerungshaltung gegenüber der Abbildung eingescannter Buchinhalte auf und zeigen sie selbst auf ihren Webseiten. Mehr noch, frei nach dem Motto "Wenn schon, dann aber richtig" bieten beide Verlage auch die Möglichkeit an, die Buchinhalte in Social-Networking-Seiten wie etwa MySpace einzubinden. Auf dass der Kunde sich zum besten Werber für das Produkt entwickele."

Der Clou scheint die einfache Einbindung in Blogs und Websites und die Anbindung an eine Affiliate-Programm zu sein.

"Random House setzt auf ein kleines Programm namens Insight, über das eine Auswahl von Seiten im originalen Umbruch anzusehen und zu durchsuchen ist. Die Software verfügt auch über eine Shop-Funktion, die den direkten Kauf ermöglicht, und gibt einen Script-Link bekannt, den man in eigene Webseiten (Blogs, MySpace-Seiten etc.) einbinden kann."

Ach so. Die neue Offenheit der beiden Verlage gilt erstmal nur für die US-Programme.

Mehr dazu bei Spiegel Online.


Buchfan wirbt für Broder

Macht Spaß zu sehen, was sich Fans ausdenken, wenn sie ein Buch mögen. Bodenseepeter hat am neuen Broder: „Hurra wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken“ Gefallen gefunden und in seinem Blog angekündigt, dass er 10 Exemplare davon verschenkt.
Ratzfatz waren die weg. Neben Trackbacks und Blogpostings für Peter Eich, alias Bodenseepeter gibt es witzige Buchbilder, die ihm die Beschenkten zusenden.

Und was macht der Autor Henryk Broder? Der bedankt sich artig und wortreich.


Worüber Amazon gerade nachdenkt

Eine Leserin erhielt einen Amazon Fragebogen und sandte ihn an mich weiter. Interessant zu lesen, worüber der Buchriese in Deutschland gerade nachdenkt.

Aus den Fragen:

  • Wie wichtig sind Ihnen exklusive Zusatzinformationen zum Buch (z.B. Autoreninterviews; exklusive Zusatzkapitel; ein Autor stellt in einem kurzen Video sein Buch vor)?
  • Wie wichtig sind Leseproben für Ihre Kaufentscheidung?
  • Hilft es Ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung, wenn Sie Bücher online durchblättern können wie in der Buchhandlung, Auszüge lesen und Bücher nach Stichworten durchsuchen können?

Und dann auch noch dies:

  • Wie interessant wäre es für Sie, gegen eine kleine Zusatzgebühr den kompletten Inhalt eines gekauften Buches jederzeit auch online einsehen zu können?

Event der IG Frankfurter Straße nach Marketeasing-Art

Unter dem Titel "Mülheim liest" veranstaltete der Förderverein der Stadtteilbibliothek in Köln Mülheim in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Frankfurter Straße e.V. ein dreitägiges Lese-Event der bemerkenswerten Art in unterschiedlichen Geschäften der Mühlheimer Einkaufsstraße. Ziel war es, die Einkaufsstraße für Leseratten und Bücherfreunde interessant zu machen. So konnten sich bekannte und unbekannte Autoren an ungewöhnlichen Orten vorstellen und die Geschäfte mit einer Überraschung für ihre Kunden aufwarten.

Das allein, war ja bereits eine gute Idee. Aber der besonders gelungene Einfall: die Bücher, aus denen vorgelesen wird, haben jeweils einen interessanten inhaltlichen Bezug zum Geschäft.

Auszug aus dem Vorlese-Programm:
• Parfümerie Mallach, Frankfurter Str. 14 - Süskind, Das Parfüm
• Sanitätshaus Busch, Frankfurter Str. 32 - Sacks, Der Tag an dem mein Bein fortging
• Jörg´s Weinshop, Frankfurter Str. 56 - Simeon, Maigret und der Weinhändler
Leider hab ich die Vorlesung von "Dessous" von Assouline im Wäschehaus Lindau, Frankfurter Str. 68 verpasst ;-)

Danke an Ursula Meier für den gelungenen Marketeasing-Hinweis.


Buchmarketing aus dem Urlaub

Autor Titus Müller ist derzeit im Urlaub und macht von dort erfolgreich auf sich und seinen in Kürze erscheinenden Roman „Die Siedler von Vulgata“ aufmerksam.

Nachdem ein Reil des Romans bereits als Perry Rhodan-Heft („Die Siedler von Vulgata“ spielen im Universum von Perry Rhodan, ein Teil davon wurde im Januar als Band 2319 der Serie veröffentlicht) erschienen ist, erhielt er dafür den C.S.Lewis Preis - eine Auszeichnung, die mit dem Gewinn eines fünfwöchigen Urlaubsaufenthalt auf der britischen Insel verbunden ist. Titus Müller hat seine Reise angetreten und bloggt jetzt täglich von der Insel. Dieses Inseltagebuch erscheint gleich auf drei Websites und führt damit Titus Müller jede Menge neue Leser zu:

  • Als Kolumne auf der Website von Perry Rhodan. Die Website von Perry Rhodan hat über eine Million Page Impressions im Monat und mehr als 300.000 Visits.
  • Als tägliche Newsmeldung auf der Website des Brendow-Verlags, der den C.S. Lewis-Preis ausschreibt.
  • Als täglicher Weblogeintrag in seinem Blog. Seitdem er von der Insel berichtet, haben sich die Page Impressions dort nach seinen Angaben vervierfacht.