Schade, dass ich das posten muss.
Das erste private Start-up-Weekend ist gescheitert.
Kaputt gemacht hat es eines der Teammitglieder. Nicht irgendeines, sondern derjenige Teilnehmer, dessen Idee gewonnen hatte und am Start-up-Wochenende von den anderen 7 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bearbeitet wurde.
Alle wollten sich an dem Unternehmen finanziell beteiligen. Alle wollten das Konzept zum Erfolg führen. Jeder hat rund 18 Stunden Arbeitszeit in das Projekt investiert und rund 200 Euro für das Wochenende ausgegeben (Anreise, Hotel, Verpflegung, Unkostenbeitrag für den Workshop).
Wer nach dem Wochenende die Zusammenarbeit eingestellt hat, war der Gründer, dem laut Reglement 51 % an dem gemeinsamen Unternehmen zustehen.
Das ist für alle eine riesige Enttäuschung - ein fauler Apfel hat die Sache verdorben, das Engagement der anderen ausgenutzt. Businessethik gibt's für den nicht - bis heute hat er noch nicht mal die lächerliche Unkostenpauschale von 22,22 Euro bezahlt. Es kommt einem die Galle hoch, wenn man feststellt, dass dieser Mensch zu den Top 100 Bloggern gehört und sich regelmäßig über vorbildliche Geschäftspraktiken und -modelle auslässt. Dass er Veranstaltungen hochzieht, die ohne den Goodwill der Blogger und Teilnehmer nicht funktionieren - und folglich hundertfach von ihnen beschenkt wird.
Und trotzdem stellt sich die Frage: Darf man den Kerl an den Pranger stellen und öffentlich nennen? Oder etwa nicht? Was meint ihr?