Werbefehler Nr. 49: Kein Google Places Eintrag

Jedes Unternehmen sollte sich bei Google Places eintragen. Nur für Unternehmen, die ausschließlich im Internet mit Kunden und Geschäftspartnern kommunizieren oder ihre Waren und Dienstleistungen verkaufen, ist Google Places nicht geeignet.

Doch jeder, der über ein Geschäftslokal verfügt, an dem er Kunden empfangen kann, profitiert von dem Eintrag bei Goolge Places. Auch Unternehmen, die  keine eigene Website betreiben. Denn ängst ist bekannt, dass eine Mehrzahl der Verbraucher sich vor ihren Einkäufen online informiert und dann aber im stationären Einzelhandel shoppen geht.

Für Unternehmen, die keine eigene Website haben, kann der Google Places Eintrag diese Website ersetzen. Google Places ist sowas wie ein weltweites Branchenbuch. Es sammelt die wichtigsten Informationen über ein Unternehmen, zeigt Adresse, Telefonnummer und andere Kontaktdaten und markiert den Standort auf der weltweiten Google Landkarte, den Google Maps. 97 % der Nutzer suchen online nach Unternehmen in ihrer Umgebung. Mit dem Eintrag auf dieser Google Maps bringen Sie Ihr Unternehmen auch den Smartphonenutzern näher. Denn zahlreiche Smartphonebesitzer nutzen die kostenlose Navigationssoftware, die Google bereitstellt. Sie zeigt ihnen Restaurants, Tankstellen, Geschäfte in unmittelbarer Nähe und navigiert sie sicher dahin.

Wenn Sie Ihr Unternehmen in Google Places eintragen möchten, rufen Sie die Website http://www.google.de/business/placesforbusiness/ auf und folgen dort den Anleitungen und Erläuterungen. Der Eintrag in das Google Branchenbuch ist kostenlos.

Dies ist eine Leseprobe aus meinem E-Book "Die 100 größten Werbefehler... und was Sie dagegen tun können". In wenigen Minuten ist es bei Ihnen: einfach hier herunterladen.


Werbefehler Nr. 88: Die Kunden für dumm halten und nicht klüger machen

Verschweigen, beschwindeln oder an der Nase herumführen – solche Aktivitäten gehörten zweifellos in das hinter uns liegende Massenmarketing-Zeitalter. Heute haben Lügen extrem kurze Beine – im Internet kann man schließlich Informationen aus allen möglichen Quellen anzapfen. Oder man kann andere Verbraucher fragen. Kunden sind also längst nicht mehr dumm, sie sind sogar klüger. Dadurch, dass sie sich gegenseitig beraten, wissen sie manchmal mehr als jedes Unternehmen.

Ihre dazu passende Werbe- und Kommunikationsstrategie kann also nicht mehr aus Verheimlichen bestehen. Sondern sie lautet: Tragen Sie aktiv dazu bei, dass Ihre Kunden noch klüger werden. Denn nur Kunden, die gut über Ihre Produkte Bescheid wissen, können andere wahrheitsgemäß informieren. Informierte und kluge Kunden sind wirksame Empfehler. Wer seine Kunden klüger macht, schafft also eine wichtige Voraussetzung für Mundpropaganda.

Klüger machen können Sie Ihre Kunden zum Beispiel in Workshops. Zahlreiche Lebensmitteleinzelhändler in Berlin haben das bereits erkannt. Sie veranstalten für ihre Kunden Kochabende oder regelrechte Kochkurse.

Mit solchen Workshop erreichen Sie eine ganze Menge:

  • Sie sprechen neue Kunden an.
  • Sie vertiefen den Kontakt zu bestehenden Kunden.
  • Sie verbessern die Kundenzufriedenheit.
Wer besser mit Ihren Produkten umgehen kann, hat keinen Grund zum Nörgeln.
  • Sie machen mehr Umsätze. 
Übrigens können Sie für Workshops auch einen Unkostenbeitrag verlangen.
  • Sie gewinnen Know-how. 
In einem Workshop können Sie „sehen“, worauf es Ihren Kunden ankommt. Und natürlich führen Sie auch intensive Gespräche. Gibt es eine bessere Marktforschung?
  • Sie regen Mundpropaganda an. 
Erlebnisse, wie zum Beispiel ein gelungener Workshop, beeindrucken die Teilnehmer. Und eindrucksvolle Erlebnisse sind Stoff zum Erzählen.

Übrigens: Es muss nicht gleich ein ganzer Workshop sein, um Ihre Kunden klüger zu machen. Das Berliner Feinkostgeschäft Kochhaus hat seinen Laden als begehbares Rezeptbuch gestaltet. Auf schön dekorierten Tischen finden die Besucher alle Zutaten für einen leckeren Menüvorschlag. Die dazugehörigen Rezepte hängen als Plakate über den Tisch oder gibt es als Rezeptkarten zum Mitnehmen. Auch der Käsehändler Waltmann im fränkischen Erlangen macht seine Kunden klüger – per Kassenzettel. Dort stehen nicht nur die vollständigen Namen der oftmals schwer auszusprechenden Käsespezialitäten. Dort finden sich auch wichtige Produktinformationen, wie zum Beispiel „aus den Pyrenäen“, „hergestellt aus Heumilch“, „6 Monate gereift“.

Dies ist eine Leseprobe aus meinem E-Book "Die 100 größten Werbefehler... und was Sie dagegen tun können". Es ist über 170 Seiten stark und kostet nur 4,99 €.

In wenigen Minuten ist es bei Ihnen: einfach hier herunterladen.


Werbefehler Nr. 73: Fachchinesisch

„Effizienz steckt bei ihm in nahezu jedem Detail. Im Inneren arbeiten erfolgreiche Effizienztechnologien: Für geringeren Verbrauch bei gleichzeitig spürbar mehr Dynamik und Durchzug sorgt TDI ® mit Common Rail System oder, durch aufgeladene Benzindirekteinspritzung, der TFSI ®-Motor mit Audi valvelift system. Hinzu kommt eine der effizientesten Getriebetechnologien: das neue, sehr sportliche 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe S tronic ®"


Das ist ein prima Text, der (vielleicht) jeden Fahrzeugingenieur anspricht. Leider aber nur den. Denn wer sich nicht die Mühe gemacht hat, sich vor dem Autokauf die Fachsprache der Fahrzeugbranche anzueignen, der versteht bei diesem Text vermutlich nur Bahnhof.

Dabei wissen wir: Verstehen ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass die Inhalte Ihrer Werbung auch bei den Umworbenen ankommen.

Ohne Verstehen passiert rein gar nix. Das handhabe ich übrigens ganz konsequent: Wenn ich ein Produkt nicht verstehe, dann kaufe ich es eben nicht. So habe ich mich schon in den 80er Jahren erfolgreich davor gedrückt, eine Highend-HiFi-Anlage zu kaufen. Genützt hat der HiFi-Branche das Fachchinesisch, mit dem sie Kunden anlocken wollte, übrigens gar nichts. Bekanntlich ist irgendwann das MP3-Format auf den Markt gekommen. Und das stellte eine gewaltige Qualitätsverschlechterung, aber eine große Vereinfachung für Musikliebhaber dar. Das HiFi-Kauderwelsch starb aus und wurde durch die einfache Botschaft ersetzt: „Musik zum Mitnehmen, immer und überall genießen“.

Besser beraten sind Sie, wenn Sie eine Sprache sprechen, die ankommt. Die Sprache des Kunden!

Zurück zu obigem Beispieltext eines deutschen Automobilherstellers: Neben Fachchinesisch kam da auch noch der Phrasendrescher mit eingeschaltetem Blabla-Generator zum Einsatz. Volles Rohr eben. Es wimmelt ja nur so von „Technologien“ und „Effizienz“ und „Denglisch“. Der Text ist spürbar aufgeladen mit Dynamik und Durchzug – aber könnte der Blabla-Generator das Gleiche nicht auch für einen Tennisschläger texten?

Dies ist eine Leseprobe aus meinem E-Book "Die 100 größten Werbefehler... und was Sie dagegen tun können". In wenigen Minuten ist es bei Ihnen: einfach hier herunterladen.


Werbefehler Nr. 60: Ungenutzte Standardmails

Standard-E-Mails können Ihnen jede Menge Geld bringen. Denn im Gegensatz zu Werbe-E-Mails werden diese weitaus häufiger geöffnet und auch durchgelesen. Woran liegt das? Natürlich daran, dass jeder genug geschult ist, um Werbe-E-Mails als solche zu erkennen und dann einfach zu ignorieren.

Für Werbung interessiert sich niemand.

Aber für Bestellbestätigungen, Versandmitteilungen, Zahlungshinweise und vieles mehr. Eben für diese Standard-E-Mails, die oftmals aus einem Shopsystem heraus automatisiert versendet werden (so genannte Autoresponder).

Meist steht darin nur: „Ihre Bestellung hat unser Lager verlassen und ist auf dem Weg zu Ihnen.“
Das kann man auch freundlicher sagen. Und vor allem kann man an dieser Stelle in Sachen Servicefreundlichkeit punkten und nebenbei auf neue Angebote verweisen. Einfach, indem man Sätze anfügt wie: „Sollten Sie in der Zwischenzeit noch Fragen haben, so können Sie uns jederzeit kostenlos anrufen. Unter der Nummer XY sind wir von Montag bis Freitag 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr für Sie da. Wenn Sie außerhalb dieser Zeiten eine Frage haben, dann senden Sie uns doch einfach eine E-Mail. Wir werden Sie so schnell wie möglich bearbeiten. Interessieren Sie sich für die aktuellsten Neuzugänge in unserem Shop? Dann abonnieren Sie doch unseren Newsletter oder klicken Sie hier.“

Versenden Sie eine Bestellbestätigung an Erstkunden, dann bedanken Sie sich doch dafür. Etwa indem Sie ihm einen Dankeschön-Coupon beilegen – einzulösen bei der Zweitbestellung.

Zu den Standard-E-Mails, die Sie für mehr Umsatz nutzen können, gehören:

  • Bestellannahme
  • Bestellbestätigung
  • Versandmitteilung
  • Zahlungshinweis oder -bestätigung
  • Bitte um Feedback/Bewertung
  • Bitte um Weiterempfehlung
  • Erinnerungsmail
  • Dankesmail

Dies ist eine Leseprobe aus meinem E-Book "Die 100 größten Werbefehler... und was Sie dagegen tun können". In wenigen Minuten ist es bei Ihnen: einfach hier herunterladen.


Werbefehler Nr. 14: Nabelschau und Schwanzvergleich

Wir, wir, wir! Das Schlimmste, was Sie in Ihren Werbetexten machen können, ist, von sich selbst zu reden. Wir sind die Größten! Unsere Ingenieure vollbringen Höchstleistungen! Unser Unternehmen besteht schon seit 1735! Wir legen Wert auf beste Rohstoffe!

Man könnte meinen, die meisten deutschen Unternehmen leiden unter dem Dieter Bohlen-Komplex: große Klappe und immer im Mittelpunkt stehen wollen. Dabei verraten Texte, in denen vor allem Worte wie „wir“, „unser“ oder „ich“ vorkommen, dass das Unternehmen eines sicher nicht beherrscht: Die Welt mit den Augen des Kunden zu sehen. Sich in seine Wünsche und Bedürfnisse hineinzuversetzen. Da ist man schnell bei der Frage: Ist das Unternehmen überhaupt kundenfreundlich? Hat es überhaupt Lösungen, die mir als Kunde helfen oder mein Leben bereichern?

„Unsere Pumpe arbeitet mit 35 PS.“ Aber wozu? Wichtiger als die Leistung eines Produktes in Zahlen darzustellen, ist es, den Nutzen für den Kunden hervorzuheben. Was nützen ihm die 35 PS? Mögliche Antworten darauf: Er ist schneller mit der Arbeit fertig. Die Arbeit wird sauberer oder sorgfältiger erledigt. Oder er spart beim Pumpen sogar noch Geld. Merke: 100 € sind gar nichts. Aber sie werden zu einem Mehrwert, wenn man damit einen Theaterbesuch, ein romantisches Abendessen oder seine Miete bezahlen kann.

Die Ich- und Wir-Sager betrachten also nur den eigenen Bauchnabel, anstatt die Welt um sich herum wahrzunehmen. Eng damit verwandt ist die nächste Gruppe. Die betrachten vor allem ihre Wettbewerber und vergleichen sich permanent mit diesen. „Schwanzvergleich“ nannten wir Jungs das in der Umkleidekabine.

Wann immer Sie entdecken, dass in Ihren Werbetexten zu viel von sich selbst oder von Ihren Wettbewerbern geredet wird, ist was faul. Streichen Sie die entsprechenden Passagen. Überlegen Sie, welche Informationen den Kunden wirklich interessieren und wie Ihre Produkte sein Leben angenehmer gestalten können. Sprechen Sie den Kunden direkt an. Es muss ja nicht so sein, dass Sie ihn duzen wie bei Ikea.

Ihre Werbetexte sind um ein Vielfaches besser, wenn Sie das „Wir“ durch das Wort „Sie“ ersetzen.

Dies ist eine Leseprobe aus meinem E-Book "Die 100 größten Werbefehler... und was Sie dagegen tun können". In wenigen Minuten ist es bei Ihnen: einfach hier herunterladen.


Werbefehler Nr. 100: Ein stummes Produkt

Als einer meiner Söhne 4 Jahre alt war, da schenkten ihm die Großeltern zu Weihnachten einen Roboter.

Das Plastikmonster konnte von selber geradeaus laufen und dabei mit den Armen schlenkern. Bis es eine Wand erreichte oder umfiel. Es konnte blinken und alarmartige Laute ausstoßen. Bis ich ihm die Batterien entfernte. Als stummes Produkt wurde Robotti schnell uninteressant und noch vor Silvester konnte ich ihn unbemerkt entsorgen.

Hüten Sie sich vor stummen Produkten. Denn ein erfolgreiches Produkt ist nicht stumm. Es quiekt und trötet aber auch nicht. Es erzählt eine Geschichte.

„Ich wurde mit der Hand geknetet und im Steinofen gebacken“, sagt das Brot.
„Ich bin der erste Achtzylinder-Geländewagen mit 3-Liter-Normverbrauch“, sagt der SUV. (Schön wär’s.)
„Ich bin keine braune Kuh, sondern lila“, sagt eine Schokoladenmarke.

Ein stummes Produkt ist ganz einfach hergestellt. Sie müssen es nur genauso machen, wie es alle anderen tun: nichts Neues, nichts Überraschendes, nichts Besseres und nichts Bemerkenswertes in Ihr Produkt packen. Wer ein solches Produkt verkaufen will, der kann es nur mit sehr viel Geld und sehr viel Werbung probieren.

Wer es aber schafft, dass über sein Produkt gesprochen wird, der kann sich jede Menge Werbung sparen.

Dies ist eine Leseprobe aus meinem E-Book "Die 100 größten Werbefehler... und was Sie dagegen tun können". In wenigen Minuten ist es bei Ihnen: einfach hier herunterladen.


Die 100 größten Werbefehler: Leseprobe

Werbefehler: Kein Ziel

Was wollen Sie denn mit Ihrer Werbung bewirken? „Das ist doch klar“, lautet meist die Antwort, „mehr verkaufen.“ Egal, ob Sie Ihre Firmenfassade neu anstreichen, Ihr Unternehmen in Google Places eintragen oder Ihren Stammkunden einen Gutschein senden. Am Ende wollen Sie immer mehr verkaufen. Aber, sind Sie sicher, dass die bestimmte Werbemaßnahme, die Sie vorhaben, tatsächlich auch zum mehr Verkaufen führt? Nein, das sind Sie in den meisten Fällen nicht. In den meisten Unternehmen gibt es eine Fülle von Werbemaßnahmen, die alle irgendwie zum Erfolg beitragen. Welche Werbemaßnahme aber besser wirkt als andere, lässt sich meist nicht sagen.

Abhilfe schaffen Sie, indem Sie ein klares Werbeziel für jedes einzelne Werbevorhaben definieren. Zum Beispiel so:

  • Mit unserem neuen Flyer wollen wir im Zeitraum von sechs Monaten 25 neue Kunden im Postleitzahlengebiet 7 erreichen.
  • Wir wollen, dass 20 % unserer Kunden unsere Website mindestens einmal wöchentlich besuchen.

Ziele sollten Sie so konkret wie möglich beschreiben. Das hilft allen Beteiligten, sich darauf zu konzentrieren, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Stecken Sie aber nur Ziele, die Sie auf realistische Weise erreichen können. Dazu gehört auch, dass Ihr Unternehmen in der Lage ist, 25 Neukunden zufriedenzustellen oder einen Besucheransturm auf Ihrer Website auch technisch zu gewährleisten.
Wichtig ist aber auch: Wenn Sie die Zielerreichung nicht nachweisen können, dann haben Sie sich das falsche Ziel gesetzt. Sie meinen, das gibt’s nicht? Doch das geht. Vor allem bei der so genannten Imagewerbung. Da heißt es dann: „Wir wollen unser Ansehen bei Investoren und Geschäftspartnern verbessern.“ Na schön, aber wie definieren Sie „Ansehen“? Wie ist das momentane Image zu ermitteln und wie ermitteln Sie seine Verbesserung? Sie sehen, in vielen Zieldefinitionen steckt manchmal nur heiße Luft.

Nicht messbare Ziele sind keine Ziele!



Werbefehler: Nichts testen

Testen ist in Deutschland nicht gerade beliebt. Und zwar in jedem Wortsinn. „Woher weiß ich, ob mir eine Facebook Seite überhaupt was bringt?“, fragte mich neulich ein Zuhörer während des Vortrags. „Probieren Sie es aus“, gebe ich die passende Antwort. Testen im Sinne von Ausprobieren scheint aber vielen richtig suspekt. Dabei ist es die einzige Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln.
Doch auch das Testen im Sinne von Vergleichstests ist nicht sonderlich beliebt. Dabei sind Split-Tests eine ganz einfach zu handhabende Sache, die jede Menge aufschlussreicher Ergebnisse liefert.
Beim Split-Test testen Sie bestimmte Werbemittel, Eigenschaften, Gestaltungsmerkmale oder Texte gegeneinander. Zum Beispiel platzieren Sie einmal Text A auf Ihrer Website und dann Text B. Nach einigen Tagen sehen Sie nach, welcher Text zu mehr Klicks, Abos, Bestellungen etc. führte. Splittests geben Ihnen Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen:

  • Ist ein graues Logo besser als ein grünes?
  • Sollen wir den Bestellknopf nach oben oder nach unten setzen?
  • Mit welchem Formular erhalten wir mehr Newsletter Anmeldungen?
  • Führen große Abbildungen zu mehr Verkäufen?
  • Wirkt die Formulierung „Supersparpreis“ besser als „Schnäppchenrabatt“?
  • Machen wir eine Bestellkarte zum Abtrennen oder legen wir sie lose bei?

Wer Websites testen und optimieren will, hat es übrigens ganz einfach. Dafür gibt es von Google das so genannte Website-Optimierungstool. Sofern Sie Google Analytics installiert haben, können Sie mit dem Website-Optimierungstool jedes Element Ihrer Website gegen ein anderes testen. Loggen Sie sich in Ihr Google Konto ein und wählen Sie das Website Optimierungstool. Sie finden es unter „Meine Produkte“. Um einen Test einzurichten, folgen Sie den bei Google gegebenen Anweisungen – Sie werden Schritt für Schritt geführt.

 

Werbefehler: Die Website ohne Schlüsselwörter

Eine der Voraussetzungen, das Google Ihnen Besucher zu Ihrer Website sendet, ist die, dass sie Text enthält. Denn, wie wir schon erwähnt haben: Nur Text ist für Google auswertbar. Wie aber können Sie sicherstellen, dass Google Ihnen die richtigen Besucher sendet? Die richtigen Besucher sind die, die Interesse an Ihren Produkten und Ihrem Unternehmen haben.
Das geht über die Keywords. Wenn auf der Website eines Bäckers von Brötchen, Broten, Kuchen und Torten – oder was immer er in seinem Angebot hat – die Rede ist, dann kommen auch Besucher auf seine Website, die sich für diese Produkte interessieren.

Aber die Website eines Bäckers kann durchaus eine Menge Text aufweisen, sich irgendwie toll anhören und dabei kein Quäntchen Futter für den Google Suchbot enthalten.
Lesen Sie doch mal selbst:

„Wir stellen unsere Produkte mit größter Liebe und Sorgfalt nach allen handwerklichen Traditionen her. Dabei verwenden wir die besten Zutaten und Rohstoffe von ausgesuchten Lieferanten, die wir persönlich kennen und schätzen. Das sind wir unserem guten Ruf und unserer langen Tradition auch schuldig. Unser Unternehmen wird bereits in der 3. Generation von unserer Familie fortgeführt. Qualität, Sorgfalt und Geschmack – das ist unser Rezept.“

Legen Sie den Text mal einem Unbekannten vor und lassen Sie ihn raten, welche Produkte das Unternehmen herstellt. Dürfte schwer sein: Denn der Text enthält kein Sterbenswörtchen, das darauf hindeutet, es mit einem Backbetrieb und seinen Produkten zu tun zu haben.

Gegenprobe: Googeln Sie jetzt nach „Bäcker“ und sehen Sie nach, welcher Bäcker bei Google an erster Stelle steht. Bei meiner heutigen Suchanfrage war das der Kalle-Bäcker. Er landete zwar nicht auf Platz 1 der Suchanfragen und musste sich hinter diversen Bäckerportalen und einem erotischen Bäckerroman einreihen, hat es aber dennoch von der gesamten Branche am besten gemacht. In seinem Text kommt mehrfach das Wort „Kalle-Bäcker“ vor, aber auch die Begriffe Brot, Weizenmischbrot, Brot backen, Brot verkaufen, Brotverkäuferin, Quarkkeulchen, Schaubacken, Kinderbacken, Brotherstellung, Brötchenherstellung, Bäckerhandwerk und viele mehr.

Jetzt downloaden bei Amazon für 4,99 €


Die 100 größten Werbefehler: Das Vorwort

Fehler sind immer doof. Aber wenn Sie als Unternehmen Werbung machen, sind Fehler nicht einfach nur doof oder peinlich. Sondern sie kosten Geld. Fehler sorgen dafür, dass Sie mehr Geld für Werbung ausgeben müssen als nötig wäre. Oder sie verhindern, dass die erwünschten Umsätze auch hereinkommen. Wie Sie es auch drehen und wenden. An der Fehlerbekämpfung kommen Sie nicht vorbei.

Denn weniger Fehler = mehr Geld. Oder, um es mit der guten alten Pareto-Regel zu sagen: 20 % weniger Fehler, 80 % mehr Erfolg.

Mit diesem Buch decken Sie die schlimmsten Fehler auf. Was sind das überhaupt für Fehler? Die unterschiedlichsten! Manche passieren aus Unkenntnis manche aus Schusseligkeit manche aus einem Mangel an Planung und Voraussicht. Bei wieder anderen haben die Beteiligten entweder nicht lange genug nachgedacht oder ihr Denken galoppierte komplett in die falsche Richtung. Wieder andere passieren aus bloßer Eitelkeit oder weil jemand besonders originell sein wollte.

Es gibt zwei Arten das Buch zu nutzen. Entweder man liest es durch, lacht sich über die darin enthaltenen Fehler der anderen schlapp und murmelt dabei ein unhörbares „Ichdochnicht“. Oder man sieht es als Checkliste, die man Schritt für Schritt abhakt, um mehr Erfolg zu haben.

Ich kann beides empfehlen.

Jetzt downloaden bei Amazon für 4,99 €


Die 100 größten Werbefehler … und was Sie dagegen tun können: Das Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Grundlegende Fehler
Werbung   
Imagewerbung   
Kein Budget   
Kein Ziel   
Keine Erfolgskontrolle   
Uniformität   
Lüge und Übertreibung   
Zu viel Kreativität   
Spam   
Unpersönlicher Auftritt   
Gesichtslose Unternehmen   
Kein Rückkanal   
Das Naheliegende vergessen   
Nabelschau und Schwanzvergleich   
Nichts testen   
Sex
   
Kapitel 2: Die größten Werbefehler bei Name, Logo und Erscheinungsbild   
Der falsche Name   
Logo zu kompliziert   
Die falsche Schrift   
Schriftzug in Versalien   
Die falschen Farben   
Unwirksame Visitenkarten
   
Kapitel 3: Die größten Fehler in der Anzeigenwerbung   
Anzeigenwerbung   
Keine Antwortelemente   
Keine Erfolgskontrolle   
Zu große Anzeigen   
Kein Anzeigenrahmen   
Die falsche Platzierung
   
Kapitel 4: Die größten Werbefehler bei Werbeplakaten   
Logo zu klein   
Zu viele Elemente   
Absender nicht erkennbar   
Keine Fernwirkung
   
Kapitel 5: Die größten Werbefehler im Internet   
Keine Website   
Die unsichtbare Website   
Zu viel auf der Startseite   
Das Flash-Intro   
Unklare Navigation   
Veraltete Informationen   
Die Website ohne Schlüsselwörter   
Zu wenige Informationen   
Das Impressum fehlt oder ist fehlerhaft   
Anonyme Download-Dateien   
Formulare   
Keine Kundenbewertungen   
Kein Blog   
Kein YouTube-Kanal   
Keine Teilnahme an sozialen Netzwerken   
In Foren schweigen   
Kein Google Places Eintrag   
Nicht twittern
   
Kapitel 6: Die größten Werbefehler bei E-Mails   
Keine Einwilligung der Empfänger   
Die fehlende E-Mail-Signatur   
Die falsche E-Mail-Adresse   
Die falschen Worte   
CC an alle   
Zu langsame Reaktion   
„Dies ist eine automatisch generierte Mail ... bitte nicht antworten.“   
Falsche Betreffzeile   
Ungenutzte Standardmails   
Zu viele Mails   

Kapitel 7: Die größten Werbefehler bei Drucksachen
Schlecht gestaltete Titelseite   
Die falsche Auflage   
Kein Basislayout   
Kein DIN-Format   
Zu viele Informationen
   
Kapitel 8: Die größten Werbefehler in der Außenwerbung   
Keine Außenwerbung   
Der falsche Standort   
Keine Fahrzeugwerbung   
Heruntergelassene Jalousien und ungenutzte Schaufenster   

Kapitel 9: Die größten Werbefehler bei Werbefotos   
Werbefehler: Bilder von Bildagenturen   
Unscharf, verwackelt, unterbelichtet   
Der falsche Fotograf   
Falsch vereinbarte Nutzungsrechte   

Kapitel 10: Die größten Fehler bei Werbebriefen und Werbetexten   
Fachchinesisch   
Denglisch   
Keine persönliche Anrede   
Kein Kundennutzen   
Keine Handlungsaufforderung   
Das PS vergessen   

Kapitel 11: Die größten Werbefehler in der PR
Keine PR   
Seine Ansprechpartner nicht kennen   
Die relevanten Medien nicht kennen   
Keine Pressefotos erstellen   
Die Presse nerven   
Keine Online-PR   

Kapitel 12: Die größten Werbefehler im Kundenkontakt   
Nicht wissen, was über Sie gesprochen wird   
Nicht mit den Kunden reden   
Die Kunden für dumm halten und nicht klüger machen   
Alle Kunden gleich behandeln   
Neukunden bevorzugen   
Vergesslichkeit   
Keine Coupons   
Keine Berufskleidung   

Kapitel 13: Die größten Werbefehler im Umgang mit Dienstleistern   
Kein Briefing
Kein Kostenvoranschlag
Der falsche Dienstleister (Agenturauswahl)
Keine Erfolgskontrolle   

Kapitel 14: Die größten Werbefehler beim Produkt
Die falsche Verpackung
Die ungenutzte Bedienungsanleitung
Ein stummes Produkt

Jetzt downloaden bei Amazon für 4,99 €


Die 100 größten Werbefehler und was Sie dagegen tun können - ein Ratgeber für mehr Werbeerfolg

Cover_100werbefehler


Bibliografische Angaben:
Die 100 größten Werbefehler … und was Sie dagegen tun können.
Bernd Röthlingshöfer
ISBN 978-3-00-036335-1
Kindle Edition
Preis 4,99 Euro

Wo geworben wird, da passieren Fehler. Ganz gravierende sogar. Und viele davon passieren gar nicht mal so selten. Sie kommen sogar in den besten Unternehmen vor. Allen Fehlern gemeinsam ist es, dass sie den angestrebten Werbeerfolg behindern.

Deshalb habe ich mir mal die größten Werbefehler, die mir beinah täglich unterkommen, vorgeknöpft. Warum? Weil es schließlich darum geht, Fehler zu erkennen, abzustellen und seine Werbemaßnahmen zu verbessern. Und deshalb habe ich das Buch geschrieben. Manchmal genügt ein kurzer Hinweis. Mal sind es detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die Ihnen zeigen sollen, wie Ihre Werbung sofort besser werden kann.

Fehler kommen übrigens bei allen Arten der Werbung vor.  Egal, ob es um das Logo („zu kompliziert)“, das Werbeplakat („Absender nicht erkennbar“), die Anzeigenwerbung („keine Antwortelemente“) den Werbebrief („keine Handlungsaufforderung“) geht. Eine besonders üppig sprießende Fehlerwiese bietet das Internet und die E-Mail-Werbung. Hier reichen Fehler von juristischen Pannen, die zu Abmahngründen führen („fehlerhaftes Impressum“, „keine Werbeeinwilligung“) bis hin zu kreativen Pannen („Flash-Intro“) oder mangelnder Aufgeschlossenheit gegenüber sozialen Netzwerken („in Foren schweigen“). Auch mit grundsätzlich falschen Vorstellungen („Sex sells“, „zu viel Kreativität“ „Imagewerbung“) muss mal aufgeräumt werden.

Am besten benutzen Sie das Buch zur Selbstanalyse und sehen dann, welche Optimierungsmöglichkeiten Sie am leichtesten und schnellsten nutzen können.

Die 100 größten Werbefehler … und was Sie dagegen tun können ist ausschließlich als elektronisches Buch bei Amazon erhältlich. Es kostet 4,99 EUR, umfasst ca. 120 Seiten und ist auf PC, Mac, iPad, iPhone, Kindle usw. lesbar.

Bei Amazon bestellen

Zum Inhaltsverzeichnis

Zum Vorwort

Leseprobe


Heute ist Verkaufsstart für mein neues Buch: Die 100 größten Werbefehler

Eben ist mein neues Buch in den Verkauf gekommen: Die 100 größten Werbefehler ... und was Sie dagegen tun können.

Das hab ich gleich mal mit einem doppelten Espresso gefeiert.

Es ist das bislang einzige meiner Bücher, das ausschließlich als E-Book erhältlich ist. Da ich das Buch als Selbstverleger in Eigenregie veröffentlicht habe, konnte ich den Preis ganz allein bestimmen. Daher ist das auch das preiswerteste meiner Bücher geworden. Für 4,99 € können Sie es bei Amazon herunterladen.

Manche meiner Blog-Leser erinnern sich vielleicht noch. Zu dem Buch gibt es eine lange Vorgeschichte. Im Mai 2008 habe ich den Versuch gestartet, dieses Buch über die 100 größten Werbefehler, gemeinsam mit meinen Leserinnen und Lesern zu schreiben. Und jetzt ist es erst fertig. Warum es so lange gedauert hat? Nun, es kamen erheblich weniger Beiträge oder Hinweise, als erhofft. Und bei den wenigen Beiträgen musste ich dann noch sieben. Lange war ich unschlüssig, ob ich das Buchprojekt dann überhaupt weiter verfolgen sollte. Zuguterletzt habe ich es selbst geschrieben, da mir das Thema nach wie vor wie vor am Herzen lag.

Drei meiner Leserinnen und Leser lieferten mir tolle Beispiele. Herzlichen Dank an:

Karl-Heinz Heidtmann, selbstständiger Berater, Prozessbegleiter und Trainer in Weyhe bei Bremen. Sein Spezialgebiet ist dabei die 1:1-Betreuung von Mitarbeitern im Kundenkontakt, sei es im Verkaufsaußendienst, im telefonischen Kundenkontakt oder bei Präsentationen und Messen. Seine Schwerpunkte sind Verkaufs- und Präsentationstrainings, Telefon- und Messetrainings. Neben dieser beruflichen Adresse Heidtmann & Kollegen, sind auch seine kritischen Reflexionen und klugen Analysen im Blog Heidtmanns Z(w)eitgeist sehr lesenswert.

Karin Janner, aus Wien stammende Berlinerin, die als Marketingberaterin, Konzeptionerin und Trainerin/Workshopleiterin tätig ist. Sie sagt: „Typisch Berlin – viele meiner Kunden haben gute Ideen, aber wenig Geld. Ich habe mich daher auf Low-Budget-Methoden spezialisiert. Gerne tüftle ich Strategien und Maßnahmen aus, mit denen man mit einem kleinen Budget möglichst viel erreichen kann.“ Sie schreibt selbst. Unter anderem das spannende NewMarketing-Blog. Außerdem ist sie Gründerin ihres eigenen Unternehmens Spieltz, das sehr empfehlenswerte individuelle Brettspiele auf LKW-Planen herstellt.

Christa Schwemlein, Betriebswirtin aus Mannheim mit langjähriger Erfahrung in der Finanz- und Lohnbuchhaltung, Planning und Controlling, Organisationstalent und leidenschaftliche Bloggerin. Als Unternehmerin gründete sie zusammen mit ihrem Mann die PC-Betreuung Schwemlein, einen Rundum-Service für PC, Netzwerke und Internet.

Anmerkung: Das Buch wird zunächst ausschließlich als E-Book über den Amazon Kindle Store vertrieben. Um es lesen zu können, benötigen Sie kein Kindle-Lesegerät.

Sie brauchen dazu eine kostenlose Kindle Lese-App. Die gibt es für PC, Mac, iPad, iPhone, Android usw. auf dieser Seite.

 

 

Mit der E-Book-Idee teste ich nun für mich zum ersten Mal den ausschließlichen Online-Selbstvertrieb.


Wie man jetzt Stasi-Methoden in der Werbung nutzt

Das hat man nun davon, wenn man aller Welt seinen Standort verrät. Die Werbeindustrie steigt in das Echtzeitmarketing ein. Sie spioniert die Kommunikation und das Verhalten von Social Media-Nutzern aus und präsentiert immer ungenierter ihre Werbebotschaften.

Ein Beispiel: Da ist die österreichische Baumarktkette bauMax, die Foursquare-Mitteilungen daraufhin untersucht, wo jemand wohnt. Checken die Nutzer nach einem langen Arbeitstag abends wieder zuhause ein, dann erwartet sie schon eine Werbebotschaft. Tipps zum Thema: Wie man Einbrüche verhindert. Gruselige Idee, hier im Video ist die Werbeaktion geschildert.



Auch bei Twitter sollten Sie jetzt vorsichtig sein und ihre Reisepläne nicht verraten. Der Service Reach.ly durchsucht nämlich Twitter-Meldungen auf die Erwähnung von geplanten Reisen und stellt diese interessierten Unternehmen wie z.B. Hotels zur Verfügung.

Die Idee von Reach.ly: Hotels können den Reiselustigen kontaktieren und ihm ein spezielles Angebot unterbreiten. Angeblich sollen 9% der auf diese Weise Angesprochenen dann auch tatsächlich buchen.

Mal abgesehen davon, dass jeder Twittermeldungen auch ohne derartige Services untersuchen kann: Wie würden Sie reagieren, wenn sich ein Schnüffler bei Ihnen meldet?


Jugendliche verstehen Werbung oft nicht

Jugendliche sind mit Werbung oft überfordert und können die an sie gerichteten Botschaften nicht verstehen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Projekt, das die Kinder- und Jugendmarketingberaterin Carola Laun mit mehr als 100 Schülern der 8. bis 10. Klassen unterschiedlicher Schulformen durchgeführt hat.

Über mehrere Wochen stand die Werbung im Mittelpunkt des Deutsch- oder Wirtschaftsunterrichts. Die Schüler definierten Ziele und Arten von Werbung, analysierten Werbung als Wirtschaftsfaktor und untersuchten diverse Kampagnen für Jugendliche anhand verschiedener Kriterien.

Dabei zeigte sich: Jugendlichen sind mit den konkreten Botschaften der Marketingtreibenden oft überfordert. Sie verfügen oft (noch) nicht über ein ausreichendes Grundlagenwissen und über genügende Englischkenntnisse, um einen großen Teil der Werbebotschaften zu decodieren.

Größte Hürde ist die Ironie in vielen Kampagnen, die die meisten Jugendlichen vor Rätsel stellt. So verpuffen zu viele Marketingbotschaften wirkungslos.

Zu den rätselhaften Kampagnen gehörte zum Beispiel diese:

Wk_handwerk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr zur Studie bei Carola Laun


Wie gut funktioniert eigentlich Targeting?

Targeting ist für manche ja das neue Allheilmittel, wenn es darum geht Werbung an den Mann oder die Frau zu bringen. Targeting was war das noch mal? Ach so, optimale Zielgruppenansprache und Reduzierung von Streuverlusten. Und so sieht das Ganze dann in der praktischen Anwendung aus.

Stern_selbstmord

Vielen Dank an den Bodenseepeter, der die Stern-Anzeige entdeckt hat.


Na dann eben nicht

Wenn ich ein Produkt nicht verstehe, dann kaufe ich es nicht.

"Effizienz steckt bei ihm in nahezu jedem Detail. Im Inneren arbeiten erfolgreiche Effizienztechnologien: Für geringeren Verbrauch bei gleichzeitig spürbar mehr Dynamik und Durchzug sorgt TDI ® mit Common Rail System oder, durch aufgeladene Benzindirekteinspritzung, der TFSI ®-Motor mit Audi valvelift system. Hinzu kommt eine der effizientesten Getriebetechnologien: das neue, sehr sportliche 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe S tronic ®"

BlabBlaBla. Für wen schreiben die Audi-Leute ihre Texte eigentlich?


Xipax: Kuschelfriedhof der Kreativen

Die neu gestartete Website von XIPAX will die Community für Werbeleute werden. Dort können Agenturen Ihre Werbearbeiten in den Kategorien Film, Radio, Press, Outdoor, Mobile, Interactive, Integrated, Direct selber uploaden und veröffentlichen. Die Arbeiten können mit einer Kurzbeschreibung versehen werden.
Für Werbeleute, die immer gern in den Ideen anderer wälzen, bevor sie eigene ausbrüten (Lürzers Archiv-Leser z.B) eine tolle Sache.
Und natürlich wird auch die Eitelkeit der Kreativen befeuert.

Aus der Pressemitteilung:
"Die User können somit Kampagnen nach Namen beteiligter Personen, Agenturen, Kategorien und Marken suchen. Auch der Community-Gedanke ist in XIPAX weitreichend implementiert. Benutzer können Werbemittel uploaden, suchen, bewerten, kommentieren, Freunden weiterleiten und Freunde auf die Plattform einladen.

Meine Prognose: Da bleiben die Werbeleute weitgehend unter sich. Denn für Unternehmen, die auf der Suche nach der geeigneten Agentur sind, ist das Suchen und Blättern anhand von Werbeergebnissen mühsam, zudem irrelevant. Es hilft bei der Agenturauswahl nicht viel zu sehen, was eine Agentur für andere gemacht hat. Wichtiger wären Fallstories vom Briefing bis zur Erfolgskontrolle. Aber die wird ja von Old School Werbern eh allzugern vergessen.

So wird das Ganze eher zum Museum einer aussterbenden Werbegattung, nämlich der klassischen Werbung. Oder gleich der Kuschelfriedhof der Kreativen.


Die größten Werbefehler: Werbeerfolg nicht messen

Das ging ja schnell. Nach meinem gestrigen letzten Aufruf, erreichten mich weitere Zuschriften: So diese E-Mail von Ralf Senftleben über den Werbefehler seinen Werbeerfolg nicht zu messen und seine Erfahrungen dazu:

"Wir haben auf unserer Seite zeitzuleben.de lange Jahre Anzeigen für unsere eigenen Produkte geschaltet, ohne die Klickraten oder Umwandlungsraten zu messen. Seitdem wir genau das tun, hat sich unser Umsatz mehr als verdoppelt, einfach indem wir schlecht laufende Anzeigen und Produktinfos durch besser laufende ersetzt haben. Das Schöne ist, dass das außer dem Aufwand keinen zusätzliches Geld für Werbung gekostet hat. Wir haben einfach unsere vorhandenen Ressourcen besser genutzt.

Diese Erfahrung lässt sich gut auf Offline-Werbung übertragen. Nur wenn ich weiß, wo meine Kunden herkommen, kann ich die Werbekanäle ausbauen, die am besten funktionieren."

Vielen Dank, Ralf! Wer selber einen Fehler nennen möchte, sendet mir einfach eine E-Mail.


Die größten Werbefehler: "Dies ist eine automatisch generierte Mail

... bitte nicht antworten."

Jeder von uns hat es satt, mit E-Mails bombardiert zu werden, die offenbar von keinen Menschen geschrieben, sondern von einem Häufchen Software-Code generiert wurde.
Trotzdem sind diese E-Mails an der Tagesordnung. Selbst um Aufträge und Bestellungen zu bestätigen. Sie werden von Unternehmen eingesetzt, die uns dabei eines bewiesen: Der Kontakt zu uns, ihren Kunden ist ihnen nicht so wichtig. Sie wollen zwar unser Geld aber nicht mit uns reden.

Auf diese sogenannten No-Reply-E-Mails weisen dankenswerterweise Martin Oetting und Rob Nikowitsch hin. Und Martin, der gerade eine USA-Reise unternimmt, kennt auch ein hervorragendes Beispiel, wie man es besser macht:

"Gerade habe ich ein Auto bei AllCar Rent-a-Car über das Internet reserviert, weil wir am Wochenende nach Woodstock fahren und dort Freunde besuchen wollen. Die Bestätigungsemail begann mit folgendem Text:

"Vielen Dank, dass sie All Car Rent A Car gewählt haben. Falls Sie irgendwelche weiteren Anmerkungen oder Anfragen haben, antworten Sie bitte auf diese E-Mail."

Geschickt wurde die Mail von MNabih@...  Mit anderen Worten: bei diesem Autovermieter hat man sich den Herrn NoReply abgewöhnt und schreibt von Mensch zu Mensch. Es kann natürlich sein, dass dahinter ein Mechanismus steckt, der auch alles über ein zentralisiertes Callcenter abwickelt. Aber das ist mir momentan egal. Wichtiger ist, dass ich - wenn ich eine Frage habe - Herrn Nabih eine Mail schicken kann. Und davon ausgehe, dass er auch antwortet. Und das ist ein gutes Gefühl".


Die 100 größten Werbefehler... letzter Aufruf

Eigentlich sollte ja bereits am 10.09.2008 Schluss sein, aber dann kam jede Menge andere Arbeit dazwischen. Deshalb verlängere ich den Einsendeschluss. Am 17.10.2008 ist es dann soweit: Nichts geht mehr.

Aber worum geht es überhaupt? Ich bin für mein neues Buch weiter auf der Suche nach den größten Werbefehlern, die man machen, aber selbstverständlich besser vermeiden sollte. (Frei nach Pareto: 20% weniger Fehler, 80% mehr Erfolg). Jeder der einen solchen Fehler kennt und nennt, hat die Chance im Buch erwähnt und auf dem Cover des Buches abgebildet zu werden. (Detailinfos hier)

Also sputet Euch und sendet mir bitte Eure Mails und Hinweise bis 17.10.2008


Google entdeckt ein paar Millionen bislang unbekannte Websites

Tja, da ist Google ein richtiger Coup gelungen. Mit einem Schlag konnte der Suchmaschinenriese ein paar Millionen Websites ans Licht befördern, die bislang im Verborgenen geblieben waren. Es handelt sich um die Websites, die in Flash programmiert waren. Bisher konnten diese von Google nicht gelesen und in den Index aufgenommen werden.
Durch eine Kooperation mit Flash-Hersteller Adobe werden endlich auch diese Blindflieger erkannt.
Na, da haben die flashverliebten Webdesigner ja noch mal Glück gehabt.

Mehr dazu bei Adobe


Das nervt: Grafiker ohne Mindestkenntnisse des Web

Eine Schande für die Branche, dass es sowas immer noch gibt:

  • Websites, die nur aus Bildern bestehen
  • Die Bilddateien sind mit a,b,c usw. abgespeichert
  • Der einzige für Google verwertbare Text enthält kein einziges Keyword. Macht eh nix, da er als Bild eingebunden ist.
  • Nicht mal die Metatags hat man in diesem Auftritt als Google-Futter genutzt.

Ich weiß ja nicht wer da versagt. Die Ausbildungen der Hochschulen, der Agenturen und anderer Ausbildungsbetriebe - oder schlichtweg der Einzelne. Aber der Kunde, der dort bedient wird, verdient es geschützt zu werden.

Nee. Ausnahmsweise verrate ich nicht, um welche nagelneue Website es geht. Ihr findet sicher selber welche, auf die das zutrifft.


Die 100 größten Werbefehler: Einsendeschluss und weitere Details

Ich bin weiter auf der Suche nach den größten Werbefehlern, die man machen, aber selbstverständlich besser vermeiden kann.
Neben den vielen tollen Zuschriften, die mich bisher schon dazu erreichten, gab es auch Fragen:

Frage: Was genau sollen wir tun: sollen wir nur den Fehler nennen, einen kompletten Text ausformulieren oder was?
Antwort: Es reicht ein einfacher Fehlerhinweis. Wenn es dazu eine Erklärung oder eine nette Story gibt - auch gut. Denn natürlich lässt sich aus Anekdoten, Erlebnissen und Beispielen prima ziteiren.

Frage: Wann ist der Einsendeschluss?

Antwort: Ein gutes Buch braucht seine Zeit. Also lasst Euch Zeit bis zum 10.September 2008.

Bei weiteren Unklarheiten, einfach mich anschreiben.

With a little help from my friends oder Mein nächstes Buch will ich nicht alleine schreiben


Die 100 größten Werbefehler: Ohne Worte

Wahnsinn! Bereits gestern erreichten mich zahlreiche Zuschriften und noch mehr Ideen zu dem neuen Buch über die 100 größten Werbefehler die Unternehmen machen können. Hier ist ein Beitrag, der ohne Worte auskommt. Das Bild sagt mehr als ein paar Buchseiten, oder? Die Werbefehler dürft ihr gerne alle selber suchen.

Brahms1

Brahms2

Vielen Dank an Karl-Heinz Heidtmann, der gestern eine Menge von Ideen beitrug und unter anderem diese Bilder einsandte!
Und vielen Dank an Betten Brahms, der netterweise jeden Nachmittag die Jalousien herunter lässt.