Zugegeben - schon etwas älter. Aber der Artikel "Nasenbären an die Front" von Wolf Lotter in brand eins 4/2006 ist zeitlos gut und einfach lesenswert!
Hier ein Auszug: "Jeder
Marketinganfänger weiß, dass Neukunden die teuersten Kunden sind.
Allein deshalb wäre es ziemlich clever, einen einmal gewonnenen Kunden
zum Stammkunden zu machen. Und jeder von uns schätzt es, wenn er bei
einem Geschäft als Mensch wahrgenommen wird. Es ist angenehm, in seinem
Stammlokal mit dem Namen angesprochen zu werden. Es ist ein gutes
Gefühl, wenn man weiß, wo man was einkauft – und vor allem auch: bei
wem. Das ist das Wesen des Verkaufs, Beziehungen. Das gilt übrigens
auch für die Dienstleistungsgesellschaft. Wer einen Berater sucht,
blättert kaum in den Gelben Seiten, sondern fragt jemanden, der einen
kennt. Beziehungen sind nicht konfektionierbar. Vertrauen entsteht
nicht am Fließband. Kurz und gut: Ein industrieller, automatisierter
Verkaufsprozess ist kontraproduktiv. Trotzdem setzen Unternehmen auf
ihn. Statt persönlicher Beziehung gibt es dann TV-Spots, Kampagnen und
jede Menge unpersönlicher Events."




