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Radikale Zufriedenheitsgarantie

Na das ist doch mal ein Angebot, aber vielleicht ein falsches? Wer jetzt bei der comdirect Bank ein Konto eröffnet erhält folgende Zufriedenheitsgarantie: " 50 Euro, wenn Sie zufrieden sind. 100 Euro wenn sie es nicht sind. Und so funktioniert das:

"50 Euro erhalten Sie im 4. Monat nach Kontoeröffnung, wenn Sie mind. 5 Transaktionen in den ersten 3 Monaten je über 25 Euro oder mehr tätigen. Weitere 50 Euro bei Kontokündigung 12–15 Monate nach Eröffnung mit Angabe der Gründe für Ihre Unzufriedenheit. Voraussetzungen: Erhalt der ersten 50 Euro, mind. 5 Transaktionen pro Monat je über 25 Euro oder mehr ab dem 4. Monat. Weitere Details unter www.comdirect.de/zufriedenheitsgarantie"

Werde den Eindruck nicht los, das hier die falschen belohnt werden oder? Wäre es nicht richtiger gewesen, denen 50 Euro zu schenken, die ihr Konto behalten?

Und hier noch ne Idee, die wirklich was taugt, liebe Banker. Wie wärs mit ner "gewollten Fehlbuchung": Einmal im Monat erhält ein zufällig gewählter (Stamm-)Kunde der Bank eine Gutschrift von 1.000 Euro auf sein Konto. Die Gewinnchance ist weit höher als beim Lotto. Und die 12.000 Euro habt ihr doch noch in eurem Etat oder?



Straßenkunst zum Mitmachen

Das sind Shoefiti... Kunst im öffentlichen Raum, bei der sich Joseph Beuys Maxime "Jeder ist ein Künstler" erfüllt. Jeder kann mitmachen. Ein Paar alte Schuhe zusammenbinden, zielen, werfen und hoffen, dass die Dinger an einem Stromkabel auch hängenbleiben.

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Bild: flickr

Der Shoefiti Virus geht seit etwa 5 Jahren rund um die Welt. Eine Spezialvariante sind dabei die Schuhbäume. Einer der ersten in Deutschland wurde jetzt in Konstanz gesichtet.

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Bild: Lorth, Gessler, Mittelstaedt

Mehr darüber auf der Shoefiti-Website



Wo bleiben die deutschen Krisen-Menüs?

Die Weltwirtschaftskrise ist in den Metropolen rund um den Globus angekommen. Sehr spannend zu sehen, wie z.B. die Gastronomie in diversen Ländern darauf reagiert:

  • In Saint Malo offeriert Christopher Guesnon einmal in der Woche in seinem "La Cabane" ein Krisen-Menü: Tagesteller plus Dessert: 3,90 Euro.
  • Im Pariser "Chope du Château Rouge" in Montmartre gibt es freitags und samstags ohne Aufschlag einen Teller Couscous, wenn man ein Getränk bestellt.
  • Im Restaurant "Oriental Aroma" im südenglischen Wooton Bassett isst man zur Zeit angeblich sogar ganz umsonst. "Beim Abschied drückt Besitzer James Huynh den Gästen sogar noch ein Pfundstück in die Hand."
  • In Turin und Mailand sind die "Aperitivi con buffet" schwer im Kommen: "Am frühen Abend kann man sich in zahlreichen Bars für den Preis eines Getränkes so viele kalte und warme Speisen auf sein Plastiktellerchen legen, wie man will. Das wird vor allem von Studenten gerne für eine ausgiebige Mahlzeit genutzt"

Und in Deutschland? Ist die Krise offenbar noch nicht zu spüren. Aber was würden Sie tun, wenn Sie ein Krisen-Angebot schnüren würden?

Gemeinsam ist allen Angeboten, sie haben das Haus voll - dank Mundpropaganda.

Alle Zitate und weitere Infos vom Standard

Wie man Mundpropagandisten einfach und effektvoll einbindet

Genau das zeigt der Online-Shop von Pure-Tea, einem Spezialversender von Biotee.
Dort kann jeder, der es möchte Tea-Taster werden. Man muss sich nur registrieren lassen und 10 Euro Jahresgebühr überweisen. Und dann erhält man:

  • 16 Exklusive Proben im Jahr. Als Pure Tea Taster erhalten Sie vierteljährlich jeweils 4 Teeproben neuer Teesorten zu je 10g.        
  • Einkaufsgutschein im Wert von 10,00 €. Nach Abgabe aller Verkostungsurteile erhalten Sie die 10,00 € als Einkaufsgutschein zurück.

Durch Ihr Votum bestimmen die Tea-Taster dann mit, welche Teesorten ins Sortiment aufgenommen werden. Klasse Modell, das auch andere inspirieren könnte, finde ich.

LISA, der nächste trnd-Klon ist da

Nun ja, die trnd-Leute waren wohl unbestritten die ersten im deutschsprachigen Raum, die eine Community aus Warentestern aufbauten und für das Mundpropaganda-Marketing nutzten.

Dann folgten vor kurzem die Probierpioniere. Und jetzt macht sich auch die Frauenzeitschrift LISA dran.

Aus der Pressemeldung:

Ab sofort können Werbetreibende neue und bereits etablierte Produkte auf der neugegründeten Empfehlungs- Plattform der Zeitschrift LISA bewerten und besprechen lassen. Dabei konnte als erster Werbekunde die Beiersdorfer Marke NIVEA Hair Care für ein umfangreiches Projekt gewonnen werden.
"LISA-Freundeskreis" ist eine Community mit Erdung im realen Leben, bestehend aus aktiven und konsumfreudigen LISA-Leserinnen und Usern - den sogenannten Prosumern. Die Teilnehmerinnen erhalten Produkte oder Testkonzepte für sich und für ihre Freundinnen und können in Form von Umfragen, Online- und Produkttests sowie in Blogs ihr Feedback abgeben. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden in der Zeitschrift LISA veröffentlicht und somit einem breiten Publikum vorgestellt.

trnd definierte sich vor kurzem als Medium und legte konsequenterweise Mediadaten vor. Jetzt steigen die etablierten Medien ins Geschäft ein. Das wird spannend. Der LISA Freundeskreis ist die erste Empfehlungscommunity im BURDA Verlag. Wenns hinhaut, werden wohl schnell weitere folgen.

Ach und noch was: NIVEA hat alle 3 Unternehmen getestet.

Wie virale Videos gestrickt sind: 21 Grundmuster

Mike Lauries hat sich dazu Gedanken gemacht und 21 Grundmuster von viralen Videos entdeckt. Wozu die Klassifizierung gut sein soll und ob sie sinnvoll ist? Keine Ahnung. Aber der Beitrag liefert eine gute ÜPersicht über verschiedene - meist bekannte - virale Spots.

Using and Identifying Design Patterns

Hier kostenlos downloaden: "Wer macht eigentlich...Mundpropaganda-Marketing?"

Hat ein bisschen länger gedauert, als gewollt, aber nun ist es da. Das neue e-Book über die Dienstleister, die Unternehmen beim Mundpropaganda-Marketing unterstützen. Ist sicher nicht komplett, andrerseits dürften die wichtigsten Akteure der noch jungen aber sicher stürmisch wachsenden Szene darin vertreten sein.
Sollte ich wen vergessen haben, bitte melden. Lässt sich sicher bei nächster Gelegenheit einbauen.

So nun viel Spaß beim Lesen. Seht euch vor allem die Fallstories an um zu sehen, welche Erfolge die jeweiligen unterschiedlichen Konzepte der Agenturen haben.

Read this document on Scribd: Wer macht eigentlich... Mundpropaganda-Marketing

EBook hier herunterladen PDF, 2,6 MB

trnd: Neues Preismodell der Mundpropaganda-Plattform

Die bislang von mir salopp als Mundpropaganda-Agentur bezeichnete trnd sieht sich nicht mehr als Agentur, sondern als Medium. Nicht Dienstleistung, sondern Reichweite soll verkauft werden.
Konsequenterweise wird jetzt nur noch nach konkreter nachgewiesener Produktempfehlung abgerechnet. Für jedes von trnd initiierte "Produktgespräch" wird trnd künftig 10 bis 60 Cent berechnen.

Durchschnittliche Kampagnen kosten dann zwischen 70.000 und 125.000 Euro.

Wäre natürlich noch interessant zu wissen, wie diese abrechenbaren Produktgespräche identifiziert und dokumentiert werden.

Alle Infos aus der w&v, Nr 21/2008

Apple Fan zu sein zahlt sich nicht aus

Das erste iPhone war für die Fans gedacht. Das neue zielt auf den Massenmarkt (schreibt Frank Patalong in Spiegel Online). Musste man vor einem Jahr noch 599 US Dollar für das Gerät bezahlen, bekommt man nun ein besseres für 199 US Dollar. Nimmt man mal an, dass ein gebrauchtes iPhone der ersten Generation jetzt nur noch 100 US Dollar wert sein dürfte, bedeutet das rd. 500 Dollar Wertverlust in nur 12 Monaten.

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Grafik gefunden bei Subtraction

Das nennt man Fans verarschen. Denn den Wertverlust haben die Fans zu tragen. Lange geht sowas nicht gut.

Update, 11.06.08

Die Mobilfunkbetreiber haben wohl erkannt, dass man die Kunden der ersten Stunde nicht verärgert:

"Viele Mobilfunker wollen Kunden der ersten Stunde mit komfortablen Wechselangeboten gnädig stimmen. O2 verschenkt neue Handys an britische Altkunden - auch T-Mobile bereitet ein Angebot für den Wechsel vor." Mehr dazu bei Spiegel Online

With a little help from my friends oder Mein nächstes Buch will ich nicht alleine schreiben

Sondern mit dir.
Hast du Lust, in einem Buch vertreten zu sein, dass Deutschlands Unternehmen hilft, ihre Werbung besser zu machen?
Klingt das gut? Vielleicht klingt das noch viel besser, wenn ich es genauer erkläre. Und dazu verrate ich erst mal, worum es in dem nächsten Buch geht.

Der Arbeitstitel: Die 100 größten Werbefehler und wie man sie vermeiden kann.

Fehler in Werbung und Unternehmenskommunikation passieren fast jeden Tag und sie passieren auch großen Firmen. Oft sind sie völlig banal. Aber sie haben eines gemeinsam – sie verhindern oder erschweren, dass Kommunikation stattfinden und wirken kann. Hier ein paar Beispiele: Eine vergessene E-Mail-Signatur; ein Logo, das zu klein oder an der falschen Stelle platziert ist; eine Anzeige, die keine Website-Adresse enthält; ein Mailing, das nicht an den Empfänger persönlich adressiert ist; eine Bestellbestätigung, die kein Dankeschön enthält; eine Website, der ein Impressum fehlt.
(Möglicherweise gibt es bereits zwei Dutzend Sachen, die man an einem Logo falsch machen kann. Kein Problem – das Buch kann dick werden.

Wie kommst Du ins Buch? Alles, was du tun muss, ist mir diesen Fehler zu nennen. Wenn er nicht selbsterklärend ist, dann schreibe mir ein paar Zeilen dazu. Und schon bist du im Buch.

Das hast du dann davon (und ein paar weitere Hinweise):

1.    Alle Beitragenden werden in dem Buch erwähnt. Und zwar mit dem vollen Namen und ihrer Webadresse.
2.    Alle Beitragenden kommen auf’s Cover – persönlich. Deshalb musst du mir mit deinem Tipp auch ein Porträtfoto mitsenden. (Danke für diese Idee an Seth Godin)
3.    Das Buch wird mein erstes kostenpflichtiges e-Book sein. Wann immer du in diesem Buch erwähnt wirst, wird es also einen Link zu deiner Website geben.
4.    Natürlich erhältst du als Beitragender dieses Buches Dein Exemplar kostenlos. Das wird auch dann gelten, falls es von dem Buch zusätzlich eine Printversion geben sollte, die du dir ins Regal stellen kannst.
5.    Egal, ob du Konsument, Werbetreibender, Berater, Agenturchef, Mitarbeiter, Student oder irgendjemand ganz anderes bist. Jeder kann beitragen.
6.    Mach auf diesen Beitrag viele Leute aufmerksam. Denn das Buch wird besser, je mehr Beitragende es gibt. Du gewinnst mehr, wenn du mehr Mitstreiter für das Buch gewinnst. Es ist also keine schlechte Idee, darüber zu bloggen, zu xingen, zu facebooken, zu twittern, zu skypen, zu referieren oder es ganz normal weiter zu erzählen.
7.    Du bist nicht auf einen einzigen Hinweis beschränkt. Mehrfach-Beiträge sind möglich. Sie führen dann dazu, dass dein Eintrag im Mitschreiber-Register dicker wird. (Aber nicht dein Bild auf dem Cover.)
8.    Es gibt eine 99%ige Chance, dass dein Beitrag im Buch erscheint. Aber es gibt keine Garantie.
9.    Sende deinen Beitrag und dein Porträtfoto per E-Mail an brkn (at) gmx.de. Achte darauf, dass deine Kontaktdaten und deine Webadresse in der Mail enthalten sind.
10.    Fang an.

PS. Ich danke den Beatles für die wunderschöne Textzeile zu diesem Posting. Hier ist der Song, gesungen von Joe Cocker.

PPS. Wenn du von einem Verlag bist, der die Printversion produzieren möchte, melde dich. Die Printrechte sind noch nicht vergeben.

Wie aus einem kritischen Kommentator ein Fan wird

Das soll mal der Bodenseepeter erzählen. Der schrieb dem Herrenausstatter.de neulich einen Kommentar:

"Kaufe VIEL bei euch ein und das seit Jahren. Eben habe ich Schuhcreme heftig vermisst, musste fremdshoppen, leider, darum mein Tipp: Schuhcreme und Schuhpflegezeug ins Sortiment nehmen, damit ich nicht wieder zu thegoodthings.de gehen muss ;)"

Und das war die Antwort:

"Wir greifen Ihre Anregung gerne auf und werden im Lauf der nächsten Woche einen separaten Shop-Bereich hierfür einrichten...
Wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie in den nächsten Tagen Post von uns bekommen: wir stellen Ihnen eine kleine Auswahl an Schuhpflege zukommen - als “Danke schön” für die Idee und natürlich auch, damit Sie kurzfristig nicht nochmals “fremdgehen” müssen.

Mit freundlichen Grüßen aus München
DePauli Aktiengesellschaft

Alexander DePauli"

Tja. So einfach kanns gehen. Einen Fan gewinnen und Mundpropaganda auslösen.

PS. Ich warte übrigens immer noch, dass das Weingut Castell diesen Blogeintrag liest und mit einer Kiste Wein vorbeikommt.

Termin-Shopping

Warum gehen Einzelhändler immer davon aus, dass man sich einen halben Tag frei nimmt um Einkaufen zu gehen? Nur um dann festzustellen, dass alle Verkaufsberater im Gespräch sind. Jackie Huba berichtet über eine amerikanische Boutique, die es den Kunden ermöglicht, Termine für ihren Einkauf zu vereinbaren. Zum vereinbarten Termin steht dann auch tatsächlich ein Einkaufsberater bereit.


Ist mir in Deutschland noch nicht begegnet.
Wenn man es genau nimmt, liebe Einzelhändler, dann sind die oft gescholtenen Behörden schon weiter. Seitdem man bei der Kfz-Zulassungsstelle im Landratsamt Ravensburg Termine vereinbaren kann, hat das stundenlange Herumstehen ein Ende.

Simyo zeigts: Mundpropaganda funktioniert auch im Massenmarkt

"Der Mobilfunk-Billiganbieter Simyo gewinnt neue Kunden zunehmend über die Empfehlung durch Bestandsnutzer. Mittlerweile komme jeder dritte Kunde durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu Simyo, teilte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit. Vorstandschef Rolf Hansen führt dies auf eine hohe Kundenzufriedenheit zurück, die er durch eine Studie bestätigt sieht. Knapp 90 Prozent der befragten Kunden würden sich daher wieder für Simyo entscheiden."

Für viele Analysten ist die Weiterempfehlungsrate eines Unternehmens ein wichtiges Indiz. Sie garantiert ein niedriges Werbebudget und weist auf künftige Profite hin.

Quelle: FN Finanznachrichten

Etwas ausführlicher berichtet die Internet-Nachrichtenagentur
 

Wie man mit Stammkunden neue Kunden gewinnt

Die amerikanische Bloggerin Kim Proctor berichtet über eine wirkungsvolle E-Mail des Schuh-Shops DSW:

In der E-Mail erhalten Stammkunden einen Nachlass-Coupon von 30 %.
Jeder Stammkunde darf die an ihn gerichtete E-Mail unbegrenzt weiterleiten.
Jeder weitere E-Mail-Empfänger erhält dann ebenfalls einen Nachlass von 20 %

Beide Gutscheincodes sind bereits in der E-Mail enthalten.

Funktioniert wie die bereits vorgestellten Doppelgutscheine, lässt sich allerdings durch den Einsatz von E-Mails gewaltig potenzieren!

Aktientipps holt man sich besser im Internet

Wenn man der Untersuchung von sharewise, einer deutschen Community für Aktienfreunde und Anleger, Glauben schenken darf, dann sind die professionellen Analysten die große Bankhäuser beschäftigen ganz und gar keine Überflieger.
sharewise wertete 6.649 Aktien-Prognosen aus und untersuchte inwieweit die Vorhersagen zutrafen oder nicht. Dabei lag die durchschnittliche Vorhersagequalität aller Analysten liegt bei rund 47 Prozent, auf gut deutsch: Nicht mal die Hälfte alle Prognosen lag richtig. Oder anders gesagt: Jede zweite Aktienempfehlung war Mist.
Manche Top-Häuser verhauten sich völlig mit ihren Vorhersagen. Da trafen dann gerade mal 20% der Prognosen ins Schwarze.
Und wie schnitten die Hobby-Analysten von Sharewise ab? Im Schnitt waren die auch nicht besser. Wenn es da nicht ein paar Wunderkinder gäbe, die es offenbar wirklich drauf haben: Die Top-User von sharewise jedoch kommen auf 82,30 Prozent richtige Vorhersagen.

Hmm, erinnert mich irgendwie an die Erfolgszahlen der Old School Werbung. Auch da bringen über 80 % der gestarteten Werbe-Kampagnen keinen messbaren Erfolg. Und nur eine kleine Handvoll der Kampagnen sind dann richtige Überflieger.

Blogger über Mundpropaganda-Marketing, Fortsetzung

Wieder haben ein paar Blogger mein neues Buch "Mundpropaganda-Marketing. Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht" rezensiert.

Zamyat M. Klein, Kreativitätstrainerin und Buchautorin, die übrigens mein Lieblingsbuch zum Thema Kreative Ideenfindung verfasst hat ("Kreative Geister wecken") schreibt auf ihrer Website:

"Auslöser für viele konkrete Ideen. Klasse fand ich den Einstieg mit einigen konkreten Beispielen, die zeigen, welche ungeheure Kraft erfolgreiche Mundpropaganda entfalten kann. Das spornt gleich an und macht Laune."...
"Es löste jedenfalls eine Flut an kreativen Ideen aus, die ich für meinen Bereich anwenden kann. Das liegt vielleicht daran, dass ich geübt bin, aus jedem kleinen Anstoß eine kreative Umwandlung und Ideenschmiede zu machen. Aber es liegt auch an der Schreibe von Bernd Röthlingshöfer, den vielen konkreten Beispielen, die für mich sehr inspirierend waren. Verbunden mit Erklärungen und Erläuterungen, warum diese Beispiele gut funktioniert haben und was dazu beigetragen hat.
Denn das „warum“ und „wie“ kann man auf andere Produkte übertragen.

Meine Empfehlung: legen Sie sich wie ich ein Heft und Stifte daneben und notieren Sie sofort jeden Impuls, jede Idee, die Ihnen bei der Lektüre durch den Kopf schießt. Sie werden verblüfft sein, wie viele Ideen Sie am Ende haben. Nun brauchen Sie diese nur noch umzusetzen.
Und wenn auch nur eine dieser Ideen zum Erfolg führt, hat sich die Lektüre des Buches für Sie schon vielfältig gelohnt.

Ich habe jedenfalls 5 Mind Maps voller konkreter Ideen und Projekte, die ich umsetzen möchte."

Ute Keller vom Missfitsbiz-Blog empfiehlt es unter dem Titel "The Hithchikers Guide to Mundpropaganda Marketing:

"Sich Business-Know-how anzueignen kann bisweilen ein sehr trockenes und langweiliges Unterfangen sein. Dass es auch anders geht, beweist Bernd Röthlingshöfer mit seinem Buch Mundpropaganda-Marketing Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht.

Um es gleich vorweg zu nehmen: das Buch liest sich spannend wie ein Roman!

Der Plot ist immer der selbe. Wenn man nicht gerade zu den Global Playern, Key Accounts und Latifundistas der Wirtschaft gehört, ist das Werbebudget so klein wie die Chance damit in klassischen Werbeformen einen Wirbelsturm der Aufmerksamkeit auszulösen...
Auf der Suche nach bezahlbaren und wirksamen Werbeformen klingt “Mundpropaganda Marketing” wie das selig machende Zauberwort.

Eine Fülle von Tipps zur praktischen Umsetzung und eine ungeheure Menge an gut recherchierten und aktuellen Beispielen haben dafür gesorgt, dass ich die Lektüre quasi eingeatmet habe. Es ist so praxisnah und inspirierend geschrieben, dass man nicht nur ins Phantasieren, sondern unweigerlich ins Realisieren kommt.

Fazit:
Eine Lobeshymne aus vollem Herzen und für 10,- Euro ein unbedingtes must have read."

Marketingblogger und Consultant Michael van Laar, der im wunderschönen Nürnberger Stadtteil Johannis wohnt, schreibt:

"Meine persönlichen Höhepunkte des Buches sind die vielen anschaulichen und unterhaltsamen Praxisbeispiele. Sie allein würden den Kauf des Buches bereits rechtfertigen. Sogar Leser, die ansonsten nichts mit Marketing zu tun haben, dürften daran Gefallen finden. Denn diese kleinen Geschichten zeigen anschaulich, worum es beim Mundpropaganda-Marketing geht: um Begebenheiten, die es wert sind, dass man darüber spricht – nicht nur unter Marketing-Interessierten. Somit eignet sich das Buch auch hervorragend als Inspirationsquelle für die Entwicklung eigener kreativer Mundpropaganda-Marketing-Ideen.

Fazit
Meiner Meinung nach ist „Mundpropaganda-Marketing“ eines der besten Marketing-Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die kompakte Darstellung auf 200 Seiten, die angenehm flüssige Lesbarkeit und unterhaltsame Schreibweise machen das Buch auch für vielbeschäftigte Marketingmanager handhab- und durchlesbar. Hintergründe und Grundlagen werden ausführlich erklärt, ohne dabei unnötig theoretisierend und ausladend daher zu kommen."

Vielen Dank an alle Rezensenten! Sollte ich jemand vergessen haben, bitte melden!

Blogger über Mundpropaganda-Marketing

Die beiden Marketingberater und Blogger Michael Herrling und Sven Lehmann haben das Buch gelesen und empfehlen es weiter. Vielen Dank!

Michael Herrling, Marktpraxis-Blog

"Er gibt dem Leser nicht nur das theoretische Rüstzeug auf eine spannende Weise mit auf den Weg, sondern ergänzt die Theorie mit zahlreichen interessanten und aktuellen Beispielen (ich muss jetzt noch schmunzeln, wenn ich an das Beispiel mit der Radarfalle denke). Sein Buch enthält zudem konkrete Handlungsempfehlungen und Checklisten.

Ich halte das Buch -wie viele aus der Reihe der Beck-Wirtschaftsberater - mit 10€ wirklich für ein sehr wertvolles Schnäppchen."

Sven Lehmann, Streuverluste Blog

"Wie man es schafft, Menschen zu begeistern statt zu bewerben, davon handelt dieses Buch. Stell Dir vor, es ist Werbung und keiner merkt es!
Bernd gelingt das Spagat, all das zu beleuchten, was rund um das Thema Mundpropaganda von Bedeutung ist, ohne eine wissenschaftliche Abhandlung aus seinem Buch zu machen.

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ist nicht zu letzt auch deswegen sehr einprägsam, da es praktisch randvoll mit Praxisbeispielen ist. An Hand dieser praktischen Beispiele, wie andere Unternehmen Mundpropaganda erzeugten oder eben daran scheiterten, kann sich sowohl der Unternehmer als auch der Entwickler (oder Berater) in Sachen Marketing Impulse und Anregungen beim Lesen mitnehmen."

Danke! Noch mehr Blogger rezensieren Mundpropaganda-Marketing

Sarah Ines Struck, die Textorin, Autorin und Verlegerin:

"Eigentlich hatte ich ja (zumindest vorübergehend) genug von Fachbüchern, vor allem von solchen, die einen mit tollen Tricks locken aber mit läppischen Tipps enttäuschen....
Da gibt sich der neue Mundpropaganda-Marketing- Ratgeber von Bernd Röthlingshöfer im Vorwort erst einmal bescheiden und nimmt einem gleich die Illusion, dass man nach der Lektüre die Sache sofort voll im Griff habe...
Auch im Marketing kann Bescheidenheit gelegentlich eine Zier sein, vor allem, wenn man die Erwartungen dann übertrifft. Bei mir hat Röthlingshöfer das geschafft und mich obendrein unterhalten. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Buch in Arbeitspausen und Abendsitzungen durchgelesen..."

Marcel Schreyer mit dem gut gewählten Blognamen Marktschreyer:

"Röthlingshöfer schafft es..., das realistische Bild eines Unternehmens zu zeichnen, welches seine Werbung komplett an die Konsumenten „outgesourced“ hat. Gleichzeitig belegt er diese Vorstellung so anschaulich mit theoretischen Grundlagen, messerscharfen Analysen und praktischen Beispielen, dass es das beschauliche Marketing-Weltbild so manches zentralistisch veranlagten Unternehmers erschüttern wird. (Sehen wir einmal davon ab, dass die meisten Vertreter dieser Gattung das Buch voraussichtlich gar nicht lesen werden.)"

Inzwischen zeichnet sich ein Trend ab. Die Leserinnen und Leser mögen das Buch. Und sind sich einig, dass es zu abrupt endet. Ok. Das nächste wird länger und enthält ein Schlusswort.

Danke für die Rezensionen!

Der PayPal Käuferschutz ist nichts wert

Wenn man diesem schon etwas älteren Artikel und den aktuellsten Kommentaren glaubt.

Es kann einen ganz gewaltig auf die Palme bringen, wie namhafte Firmen Kunden mit irreführend formulierten Angaben verarschen. Noch so ein Hammer: Dass man für berechtigte Beschwerden auch noch Geld bezahlen soll.

"Immerhin findet sich in der E-Mail eine - natürlich kostenpflichtige - Servicerufnummer: Für 12 Cent pro Minute ist das "Kundenservice-Team" bereit, Kunden wie mir bei ihren Problemen zu helfen."
...
"So ein nettes, sinnfreies Gespräch am frühen Abend hebt die Stimmung doch ungemein. Bei welcher anderen Mehrwert-Rufnummer bekommt man so viel Zuwendung und ungeteilte Aufmerksamkeit für schlappe 3,60 Euro (30 Minuten à 0,12 Euro)? Danke, PayPal"

Zitate aus dem erwähnten Artikel von Robert Chromow.

Virale Werbung für ein Kinderbuch?

Kinderbuchautor Werner Holzwarth (ja, der mit dem Maulwurf!) heckt was aus. Was genau will er noch nicht verraten. Aber das Video ist schon ganz klasse geraten. Dieter Dohle und der Superstar.

Besser einen Texter feuern...

...als Millionen Kunden abstoßen.

T-Mobile hat gedichtet:

"Als Datengeräte stehen der web’n’walk Stick und die web’n’walk ExpressCard IV zur Auswahl. Beide kosten jeweils einen Euro im Tarif web’n’walk Plus. Die Optionen web’n’walk DayFlat, M und L sind zu den Datentarifen web’n’walk Connect und web’n’walk Plus zubuchbar. web’n’walk M und L können auch zu allen aktuell vermarkteten Sprachtarifen zugebucht werden. Kunden, die für das mobile Laptop-Surfen keinen Vertrag abschließen wollen, bietet T-Mobile die web’n’walk DayFlat auch als Prepaid-Variante an. Unbegrenztes mobiles Internetsurfen per Notebook kostet mit der Xtra web’n’walk DayFlat 7,95 Euro pro Tag. Während einer Promotionphase bis 30. April 2008 beträgt der Tagespreis 4,95 Euro. T-Mobile bietet ein XtraPac an, in dem der web’n’walk Stick (USB-Modem) sowie eine XtraCard mit der DayFlat enthalten sind. Das XtraPac kostet einmalig 99,95 Euro. In dem Preis ist ein Startguthaben von zehn Euro inklusive."

via Robert Basic

Übersetzungshilfen werden gerne unter den Kommentaren angenommen.
 

Podcast über das neue Marketing

Ethoritypodcast Mit David Nelles von Ethority, einer Hamburger Firma die sich auf das Entdecken und die Analyse von Mundpropaganda im Web spezialisiert hat, telefonierte ich vor kurzem zu den Themen Marketing und Mundpropaganda. Er hat einen kurzen Podcast aus dem Gespräch gemacht.

Es geht um die Zukunft des Marketing. Aber was für eine Zukunft? Die hat doch schon längst begonnen...

Bücher präsentieren mit iPaper

Wie cool ist das denn: iPaper ist ein tolle Methode, um Buchinhalte oder auch andere Textdokumente zu präsentieren. Anstatt sie in ein PDF zu packen, das man erstmal downloaden muss, erscheinen die Buchinhalte dank iPaper nun in einem Fenster direkt im Blog - ähnlich den YouTube Videos.
Das Ganze ist kostenlos und funktioniert simpel - bei der Website Scribd anmelden, Dokumente hochladen, den Code fürs Einbetten in die Website kopieren, in das Posting einbetten und fertig!

Hier ein Probekapitel aus Mundpropaganda-Marketing:

Read this doc on Scribd: mundpropaganda kapitel 3

Viralmarketing, ein Wort geht vor die Hunde

Leute, die von Viralmarketing nichts verstehen sorgen dafür, dass der Begriff kaputt gemacht wird.

Man nehme einen langweiligen TV-Spot, sehr viel E-Mail Spam und wenn sich die Leute darüber aufregen bezeichnet man das als Viralmarketing.

via Werbeblogger

Mundpropaganda Marketing, noch mehr Rezensionen

Karin Janner vom NewMarketing Blog (gut, dass es solche Blogs jetzt gibt!) gibt eine ausführliche Inhaltsangabe zum Buch und verleiht ihm am Ende 5 Sterne, die Amazon-Höchstnote. Hier ein kleiner Auszug aus ihrem Text, den jeder lesen sollte, der noch eine Einführung in das Buch sucht.

"Der Text ist durch eine Fülle von praktischen, gut kommentierten Beispielen aufgelockert - erfrischenderweise nicht nur allseits bekannte wie Apple, Amazon oder Blair Witch Project. Einige kennt man schon aus seinem 2006 erschienenen Buch "Marketeasing", die meisten sind aber neu dazugekommen.
Man merkt sowohl, dass Herr Röthlingshöfer selbst Praktiker ist, als auch, dass er sich die Mühe gemacht hat, gründlich zu recherchieren, das Buch ist eine wunderbare Ideenquelle geworden!
Dank seiner guten Schreibe kommt man in der Lektüre des Buches rasch voran und muss oftmals schmunzeln. Nur das Ende war mir etwas zu abrupt (oder fehlt in meinem Buch die letzte Seite...?) und die Literaturliste zu kurz - nicht alle erwähnten Werke tauchen dort auf.

Fazit: Kaufen, lesen, anwenden. 5 Sterne von mir."

Knut O.E. Pankrath schreibt im Gemeinschaftsraum von bblogs.de

"Bernd Röthlingshöfer arbeitet mit zahlreichen gut ausgewählte Beispielen, die den Leser unabhängig vom Vorkenntnisstand schnell in die Materie hinein ziehen. Die aus Autorensicht offenbar notwendige Wissenschaftstheorie wird nach dem Muster

  • prägnante Überschrift
  • auf den Punkt gebrachte Erklärung in allgemein verständlicher Sprache
  • knackiges Fazit

verabreicht. Das finde ich gut und es hebt für mich hervor, dass es nicht wirklich notwendig ist, sich zu tief mit den vielen Theorien am Markt herum zu plagen. Vielmehr kommt es immer wieder auf die Antwort folgender Frage an: Wie nutze ich das am besten für mein Unternehmen?"

Susanne Melles, Autorin mehrerer Blogs und Unternehmerin hat das Buch in ihrem Sanovia Blog rezensiert

"Bernd, du hast es auch mit diesem Buch wieder geschafft, dass ich freiwillig und gerne (und, nur der Vollständigkeit halber, ohne finanzielle Vorteile) Werbung für dein Buch mache.

Nur eines werde ich nicht tun - dieses Buch verleihen. Weil es nämlich als Handwerkszeug ab sofort immer in der Nähe meines Schreibtisches stehen wird."

Tja. Wenn es niemand verlieht, hilft nur eines: Kaufen.

Vielen Dank an alle Rezensentinnen und Rezensenten.

Mundpropaganda ja, Markenpflege nein

Die Schweizer Handelszeitung schreibt über die Kosmetikmarke Mila d'Opiz:

"Markenpflege war für die Firmengründerin Mila Opitz allerdings ein Fremdwort. Ihr Erfolgsrezept bestand darin, wie weiland Helena Rubinstein das Produkt an sich selber auszuprobieren. Wenn es seine Wirkung tat, sandte sie geschulte Aussendienstmitarbeiter aus und vertraute auf die Mund-zu-Mund-Propaganda. Das funktionierte so gut, dass auf der Ausgabenseite weder Werbung noch Rechnungen von PR-und Werbeberatern zu finden waren."

Ist es etwa keine Markenpflege, sein Produkt ständig zu verbessern? Ist das etwa keine Marke, was in den Köpfen der Menschen entstanden ist, die Mundpropaganda für das Produkt betreiben?

Der Schreiber des Artikels offenbart ein seltsames Verständnis von den Begriffen „Marke“ und „Markenpflege“. Offenbar gilt da nur als Marke was auf einem Strategiepapier definiert und mit Old School-Methoden in TV-Spots oder mit ganzseitigen Anzeigen gepusht wird.
Ähnlich denken wohl die Eigentümer der Firma. Die wollen das Unternehmen jetzt mit klassischer Werbung zur Marke machen.

„Studer legt ein dickes Konzept aufs Pult, in dem quasi die Pyramide umgekehrt wird. Oben steht Branding und unten Produkt.“

Na dann viel Glück. Und seht zu, dass die Mundpropagandisten nicht abspringen.

Mundpropaganda-Marketing, weitere Blogger berichten

Sowas lässt einen nicht kalt.

Zu spüren, dass mein neues Buch Begeisterung auslöst. Hier die neuesten Rezensionen der Marketing-Blogger.

Der Berater und Trainer Karl Heinz Heidtmann wirft normalerweise nicht mit 5-Sterne-Wertungen um sich. (Er ist Top100 Rezensent bei Amazon und deshalb lässt sich das leicht nachprüfen.) Er schreibt in seinem Blog:

"Bernd Röthlingshöfer  versteht es wie kaum ein anderer Autor, besonders die Implikationen der modernen Medien für ein zeitgemäßes Marketing darzustellen. Verständlich, übersichtlich, praxisorientiert, das sind die drei wichtigsten Schlagworte für dieses Buch.
   
Gleichzeitig macht Röthlingshöfer sich verdient darum, als m. E. Erster das Funktionieren von Mundpropaganda umfassend zu erklären. Immerhin ist diese der zentrale Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen - Tendenz zunehmend angesichts des Web 2.0."

Unternehmensberaterin und Organisationsentwicklerin Alexandra Graßler liefert neben der eindeutigen Empfehlung für das Buch auch eine recht detaillierte Inhaltsangabe. Sie schreibt in ihrem Blog Wissensagentur:

"Ich hab das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Bernd versteht es eine Fülle an wertvollen Informationen sehr kurzweilig und informativ darzustellen. Die vielen verschiedenen Beispiele aus dem „richtigen Leben“ und die vielen kleinen Anekdoten, mit denen die Kapitel gewürzt sind, machen es ungeheuer spannend und lesenswert.
Um den Bogen zu meinem einleitenden Fazit zu schließen möchte ich dieses Buch allen ans Herz legen, die günstige Möglichkeiten der Werbung suchen und sich dazu näher mit dem Thema Mundpropaganda beschäftigen möchten. Es gibt selten faszinierendere Themen wie das, was Menschen erreichen können, wenn sie ihre Verbindungen nutzen. Und wie das funktionieren kann, finden Sie in diesem Werk von Bernd Röthlingshöfer ausführlich beschrieben. Von mir 5 Sterne."

Auch Kommunikationsfachmann Christian de Vries hat sich das Buch vorgenommen. Er betreibt zusammen mit Karl-Heinz Heidtmann ein Gemeinschaftsblog. So kommt es zu dem Fall, dass ich in einem Blog zweimal rezensiert wurde. Von beiden Autoren.

"Das Buch hat richtig Spaß gemacht. Gut zu lesen, gut aufgebaut, erklärt Röthlingshöfer nicht nur die Entstehung der Mundpropaganda, sondern auch die  weitere Entwicklung nahezu bis zum heutigen Tage.  Dabei findet er sogar Zeit und Platz viele andere verwandte Marketingbegriffe in das Thema einfließen zu lassen.  Wer niemals etwas über "Viralmarketing", "Buzz-Marketing" oder auch "Affiliate-Marketing" gehört hat, ist mit der Lektüre dieses Buches auch noch gut aufgehoben.

Als Kommunikationsberater werde ich das Buch meinen Kunden empfehlen. Kleiner Wermutstropfen von meiner Seite: Am Ende fehlt mir eine Zusammenfassung, vielleicht auch noch mal eine Ansprache an die Leser, sich diesem wichtigen Marketingthema zu widmen. Das Buch hört Knall auf Fall auf, und ein paar warme Worte zur Ermunterung wären hier durchaus noch angebracht gewesen."

Herzlichen Dank an alle. Eure Begeisterung zeigt mir zweierlei.
1. Ich habe mit dem Buch nicht alles falsch gemacht.
2. Die Schar der Mundpropaganda-Marketer wächst.

Finde ich beides großartig.

Mundpropaganda-Marketing, die ersten Blogger berichten

Jürgen Heinz vom Schmuckhersteller Teno hat das Buch in seinem Blog vorgestellt. Und der hat es wiederum von Biggi Mestmäcker geschenkt bekommen. Er meint:

"Wie ich es schon von Bernds anderen Büchern gewohnt bin, liest sich auch “Mundpropaganda-Marketing” ganz leicht, flüssig und spannend. Zahlreiche und tolle praxisnahe Beispiele, Tipps und Anregungen  machen dieses Buch zu einem motivierenden Ratgeber rund um Mundpropaganda."

Siggi Bütefisch schreibt darüber in seinem Blog Frischfisch: "Ich finde dieses ein wirklich gutes Buch für alle, die sich mit Marketing und Werbung beschäftigen. Viele Praxisbeispiele veranschaulichen die theoretischen Überlegungen. Für diejenigen, die „Marketeasing” (für mich etwas „kurzweiliger” geschrieben) und andere Veröffentlichungen von Bernd schon gelesen haben, finden teilweise bekannte Argumentationen für neue Konzepte in der Werbebranche."

Auch bei den Mundpropaganda und Blogmonitoring-Spezialisten Ethority wurde das Buch zum Lesetipp. Genauso bei der Buchhandlung Mackensen in Wuppertal, die das Buch als Lesetipp gleich auf der Startseite präsentiert.

Eigentlich kein Blog, aber ein ganz ähnliches Newsangebot betreibt Agenturchef Frank Neuhaus, AdThink, Nürnberg. Er war der schnellste Berichterstatter und stellte Mundpropaganda-Marketing bereits in seinen Geschenktipps zu Weihnachten vor.

Herzlichen Dank an alle!!! Sollte ich jemand vergessen haben, bitte melden.

Agenturen buchen Taxifahrer für Mundpropaganda

Wenn es um Berufsgruppen geht, die geeignet sind andere Menschen zu beeinflussen, dann fallen einem sofort Taxifahrer und Friseure ein. Zum einen weil die mit einer Menge von Menschen in Kontakt kommen. Zum anderen, weil man ihnen eine ganze Zeit lang ausgeliefert ist. Und dann noch weil beide im Berufsgruppen den Ruf haben, gerne mit ihren Kunden zu plaudern.

Schon in Malcolm Gladwells Buch "The Tipping Point" findet sich ein Beispiel: Mitarbeiterinnen von Beauty Salons wurden eingesetzt, um ihre Kundinnen während Maniküre und Styling über Brustkrebs und Diabetes aufzuklären.

Die Londoner Werbefirma Taxi Promotions UK setzt die Methode nun meines Wissens erstmals in größerem Maßstab ein und ermöglicht Werbung treibenden Unternehmen Taxifahrer für Mundpropaganda-Maßnahmen zu buchen. Erste Kunden waren die Tourismusbehörden von Thailand und Australien.
Glückliche Taxifahrer - sie wurden zu mehrtägigen Urlaubstrips eingeladen und durften die touristischen Highlights der beiden Länder selbst erleben.

Quelle: "Wenn der Taxifahrer zum Testimonial wird", Tiscali Europa

Google Online Marketing Challenge .. und unsere eigene

Im Februar startet Google die Online Marketing Challenge, einen weltweiten Studentenwettbewerb. Die teilnehmenden Studentengruppen erhalten je ein Budget im Wert von 200 Dollar, das sie für ein lokales real existierendes Unternehmen in Google AdWords für Werbung investieren sollen.

Gesucht wird die wirkungsvollste Online-Marketing-Kampagne. Hier kann man die Regeln nachlesen und sehen, welche Universitäten sich bereits angemeldet haben.

So einen Wettbewerb können wir doch auch selbst organisieren? Wir brauchen nur:

1 Unternehmen, das 1.000 Euro in AdWords investieren will.
5 AdWords-Spezialisten, die jeder 200 Euro erhalten und versuchen diese optimal einzusetzen.
1 Schiedsrichter, der aufpasst dass keiner schummelt.

PS. Schiedsrichter würde ich übernehmen.

Wer schreibt hier?

  • Berndroethlingshoefer

    Bernd Röthlingshöfer, Buchautor & Fachjournalist. Schreibt, spricht und lehrt zum Thema innovative Marketing- und Werbeformen. Erfinder der Marketeasing©-Methode.

    "Das Old-School-Marketing ist tot. Marketeasing lebt!"

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    Das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unter anderem:

    Riesen-Auftritt mit Mini-Budget
    Wie eine Lackierwerkstatt erfolgreich die Autokrise meistert

    Trend: So gewinnen Sie die neuen Konzeptkonsumenten
    Kunden kaufen nicht nur Produkte, sondern auch die Idee dahinter

    Wie Sie mit null Mehraufwand die Reichweite Ihrer Online-PR verzehnfachen
    Pressemitteilungen mit einem Klick in Presse-Portalen und in News-Verzeichnissen veröffentlichen

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