With a little help from my friends oder Mein nächstes Buch will ich nicht alleine schreiben

Sondern mit dir.
Hast du Lust, in einem Buch vertreten zu sein, dass Deutschlands Unternehmen hilft, ihre Werbung besser zu machen?
Klingt das gut? Vielleicht klingt das noch viel besser, wenn ich es genauer erkläre. Und dazu verrate ich erst mal, worum es in dem nächsten Buch geht.

Der Arbeitstitel: Die 100 größten Werbefehler und wie man sie vermeiden kann.

Fehler in Werbung und Unternehmenskommunikation passieren fast jeden Tag und sie passieren auch großen Firmen. Oft sind sie völlig banal. Aber sie haben eines gemeinsam – sie verhindern oder erschweren, dass Kommunikation stattfinden und wirken kann. Hier ein paar Beispiele: Eine vergessene E-Mail-Signatur; ein Logo, das zu klein oder an der falschen Stelle platziert ist; eine Anzeige, die keine Website-Adresse enthält; ein Mailing, das nicht an den Empfänger persönlich adressiert ist; eine Bestellbestätigung, die kein Dankeschön enthält; eine Website, der ein Impressum fehlt.
(Möglicherweise gibt es bereits zwei Dutzend Sachen, die man an einem Logo falsch machen kann. Kein Problem – das Buch kann dick werden.

Wie kommst Du ins Buch? Alles, was du tun muss, ist mir diesen Fehler zu nennen. Wenn er nicht selbsterklärend ist, dann schreibe mir ein paar Zeilen dazu. Und schon bist du im Buch.

Das hast du dann davon (und ein paar weitere Hinweise):

1.    Alle Beitragenden werden in dem Buch erwähnt. Und zwar mit dem vollen Namen und ihrer Webadresse.
2.    Alle Beitragenden kommen auf’s Cover – persönlich. Deshalb musst du mir mit deinem Tipp auch ein Porträtfoto mitsenden. (Danke für diese Idee an Seth Godin)
3.    Das Buch wird mein erstes kostenpflichtiges e-Book sein. Wann immer du in diesem Buch erwähnt wirst, wird es also einen Link zu deiner Website geben.
4.    Natürlich erhältst du als Beitragender dieses Buches Dein Exemplar kostenlos. Das wird auch dann gelten, falls es von dem Buch zusätzlich eine Printversion geben sollte, die du dir ins Regal stellen kannst.
5.    Egal, ob du Konsument, Werbetreibender, Berater, Agenturchef, Mitarbeiter, Student oder irgendjemand ganz anderes bist. Jeder kann beitragen.
6.    Mach auf diesen Beitrag viele Leute aufmerksam. Denn das Buch wird besser, je mehr Beitragende es gibt. Du gewinnst mehr, wenn du mehr Mitstreiter für das Buch gewinnst. Es ist also keine schlechte Idee, darüber zu bloggen, zu xingen, zu facebooken, zu twittern, zu skypen, zu referieren oder es ganz normal weiter zu erzählen.
7.    Du bist nicht auf einen einzigen Hinweis beschränkt. Mehrfach-Beiträge sind möglich. Sie führen dann dazu, dass dein Eintrag im Mitschreiber-Register dicker wird. (Aber nicht dein Bild auf dem Cover.)
8.    Es gibt eine 99%ige Chance, dass dein Beitrag im Buch erscheint. Aber es gibt keine Garantie.
9.    Sende deinen Beitrag und dein Porträtfoto per E-Mail an brkn (at) gmx.de. Achte darauf, dass deine Kontaktdaten und deine Webadresse in der Mail enthalten sind.
10.    Fang an.

PS. Ich danke den Beatles für die wunderschöne Textzeile zu diesem Posting. Hier ist der Song, gesungen von Joe Cocker.

PPS. Wenn du von einem Verlag bist, der die Printversion produzieren möchte, melde dich. Die Printrechte sind noch nicht vergeben.


Wie aus einem kritischen Kommentator ein Fan wird

Das soll mal der Bodenseepeter erzählen. Der schrieb dem Herrenausstatter.de neulich einen Kommentar:

"Kaufe VIEL bei euch ein und das seit Jahren. Eben habe ich Schuhcreme heftig vermisst, musste fremdshoppen, leider, darum mein Tipp: Schuhcreme und Schuhpflegezeug ins Sortiment nehmen, damit ich nicht wieder zu thegoodthings.de gehen muss ;)"

Und das war die Antwort:

"Wir greifen Ihre Anregung gerne auf und werden im Lauf der nächsten Woche einen separaten Shop-Bereich hierfür einrichten...
Wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie in den nächsten Tagen Post von uns bekommen: wir stellen Ihnen eine kleine Auswahl an Schuhpflege zukommen - als “Danke schön” für die Idee und natürlich auch, damit Sie kurzfristig nicht nochmals “fremdgehen” müssen.

Mit freundlichen Grüßen aus München
DePauli Aktiengesellschaft

Alexander DePauli"

Tja. So einfach kanns gehen. Einen Fan gewinnen und Mundpropaganda auslösen.

PS. Ich warte übrigens immer noch, dass das Weingut Castell diesen Blogeintrag liest und mit einer Kiste Wein vorbeikommt.


Termin-Shopping

Warum gehen Einzelhändler immer davon aus, dass man sich einen halben Tag frei nimmt um Einkaufen zu gehen? Nur um dann festzustellen, dass alle Verkaufsberater im Gespräch sind. Jackie Huba berichtet über eine amerikanische Boutique, die es den Kunden ermöglicht, Termine für ihren Einkauf zu vereinbaren. Zum vereinbarten Termin steht dann auch tatsächlich ein Einkaufsberater bereit.


Ist mir in Deutschland noch nicht begegnet.
Wenn man es genau nimmt, liebe Einzelhändler, dann sind die oft gescholtenen Behörden schon weiter. Seitdem man bei der Kfz-Zulassungsstelle im Landratsamt Ravensburg Termine vereinbaren kann, hat das stundenlange Herumstehen ein Ende.


Simyo zeigts: Mundpropaganda funktioniert auch im Massenmarkt

"Der Mobilfunk-Billiganbieter Simyo gewinnt neue Kunden zunehmend über die Empfehlung durch Bestandsnutzer. Mittlerweile komme jeder dritte Kunde durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu Simyo, teilte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit. Vorstandschef Rolf Hansen führt dies auf eine hohe Kundenzufriedenheit zurück, die er durch eine Studie bestätigt sieht. Knapp 90 Prozent der befragten Kunden würden sich daher wieder für Simyo entscheiden."

Für viele Analysten ist die Weiterempfehlungsrate eines Unternehmens ein wichtiges Indiz. Sie garantiert ein niedriges Werbebudget und weist auf künftige Profite hin.

Quelle: FN Finanznachrichten

Etwas ausführlicher berichtet die Internet-Nachrichtenagentur
 


Wie man mit Stammkunden neue Kunden gewinnt

Die amerikanische Bloggerin Kim Proctor berichtet über eine wirkungsvolle E-Mail des Schuh-Shops DSW:

In der E-Mail erhalten Stammkunden einen Nachlass-Coupon von 30 %.
Jeder Stammkunde darf die an ihn gerichtete E-Mail unbegrenzt weiterleiten.
Jeder weitere E-Mail-Empfänger erhält dann ebenfalls einen Nachlass von 20 %

Beide Gutscheincodes sind bereits in der E-Mail enthalten.

Funktioniert wie die bereits vorgestellten Doppelgutscheine, lässt sich allerdings durch den Einsatz von E-Mails gewaltig potenzieren!


Aktientipps holt man sich besser im Internet

Wenn man der Untersuchung von sharewise, einer deutschen Community für Aktienfreunde und Anleger, Glauben schenken darf, dann sind die professionellen Analysten die große Bankhäuser beschäftigen ganz und gar keine Überflieger.
sharewise wertete 6.649 Aktien-Prognosen aus und untersuchte inwieweit die Vorhersagen zutrafen oder nicht. Dabei lag die durchschnittliche Vorhersagequalität aller Analysten liegt bei rund 47 Prozent, auf gut deutsch: Nicht mal die Hälfte alle Prognosen lag richtig. Oder anders gesagt: Jede zweite Aktienempfehlung war Mist.
Manche Top-Häuser verhauten sich völlig mit ihren Vorhersagen. Da trafen dann gerade mal 20% der Prognosen ins Schwarze.
Und wie schnitten die Hobby-Analysten von Sharewise ab? Im Schnitt waren die auch nicht besser. Wenn es da nicht ein paar Wunderkinder gäbe, die es offenbar wirklich drauf haben: Die Top-User von sharewise jedoch kommen auf 82,30 Prozent richtige Vorhersagen.

Hmm, erinnert mich irgendwie an die Erfolgszahlen der Old School Werbung. Auch da bringen über 80 % der gestarteten Werbe-Kampagnen keinen messbaren Erfolg. Und nur eine kleine Handvoll der Kampagnen sind dann richtige Überflieger.


Blogger über Mundpropaganda-Marketing, Fortsetzung

Wieder haben ein paar Blogger mein neues Buch "Mundpropaganda-Marketing. Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht" rezensiert.

Zamyat M. Klein, Kreativitätstrainerin und Buchautorin, die übrigens mein Lieblingsbuch zum Thema Kreative Ideenfindung verfasst hat ("Kreative Geister wecken") schreibt auf ihrer Website:

"Auslöser für viele konkrete Ideen. Klasse fand ich den Einstieg mit einigen konkreten Beispielen, die zeigen, welche ungeheure Kraft erfolgreiche Mundpropaganda entfalten kann. Das spornt gleich an und macht Laune."...
"Es löste jedenfalls eine Flut an kreativen Ideen aus, die ich für meinen Bereich anwenden kann. Das liegt vielleicht daran, dass ich geübt bin, aus jedem kleinen Anstoß eine kreative Umwandlung und Ideenschmiede zu machen. Aber es liegt auch an der Schreibe von Bernd Röthlingshöfer, den vielen konkreten Beispielen, die für mich sehr inspirierend waren. Verbunden mit Erklärungen und Erläuterungen, warum diese Beispiele gut funktioniert haben und was dazu beigetragen hat.
Denn das „warum“ und „wie“ kann man auf andere Produkte übertragen.

Meine Empfehlung: legen Sie sich wie ich ein Heft und Stifte daneben und notieren Sie sofort jeden Impuls, jede Idee, die Ihnen bei der Lektüre durch den Kopf schießt. Sie werden verblüfft sein, wie viele Ideen Sie am Ende haben. Nun brauchen Sie diese nur noch umzusetzen.
Und wenn auch nur eine dieser Ideen zum Erfolg führt, hat sich die Lektüre des Buches für Sie schon vielfältig gelohnt.

Ich habe jedenfalls 5 Mind Maps voller konkreter Ideen und Projekte, die ich umsetzen möchte."

Ute Keller vom Missfitsbiz-Blog empfiehlt es unter dem Titel "The Hithchikers Guide to Mundpropaganda Marketing:

"Sich Business-Know-how anzueignen kann bisweilen ein sehr trockenes und langweiliges Unterfangen sein. Dass es auch anders geht, beweist Bernd Röthlingshöfer mit seinem Buch Mundpropaganda-Marketing Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht.

Um es gleich vorweg zu nehmen: das Buch liest sich spannend wie ein Roman!

Der Plot ist immer der selbe. Wenn man nicht gerade zu den Global Playern, Key Accounts und Latifundistas der Wirtschaft gehört, ist das Werbebudget so klein wie die Chance damit in klassischen Werbeformen einen Wirbelsturm der Aufmerksamkeit auszulösen...
Auf der Suche nach bezahlbaren und wirksamen Werbeformen klingt “Mundpropaganda Marketing” wie das selig machende Zauberwort.

Eine Fülle von Tipps zur praktischen Umsetzung und eine ungeheure Menge an gut recherchierten und aktuellen Beispielen haben dafür gesorgt, dass ich die Lektüre quasi eingeatmet habe. Es ist so praxisnah und inspirierend geschrieben, dass man nicht nur ins Phantasieren, sondern unweigerlich ins Realisieren kommt.

Fazit:
Eine Lobeshymne aus vollem Herzen und für 10,- Euro ein unbedingtes must have read."

Marketingblogger und Consultant Michael van Laar, der im wunderschönen Nürnberger Stadtteil Johannis wohnt, schreibt:

"Meine persönlichen Höhepunkte des Buches sind die vielen anschaulichen und unterhaltsamen Praxisbeispiele. Sie allein würden den Kauf des Buches bereits rechtfertigen. Sogar Leser, die ansonsten nichts mit Marketing zu tun haben, dürften daran Gefallen finden. Denn diese kleinen Geschichten zeigen anschaulich, worum es beim Mundpropaganda-Marketing geht: um Begebenheiten, die es wert sind, dass man darüber spricht – nicht nur unter Marketing-Interessierten. Somit eignet sich das Buch auch hervorragend als Inspirationsquelle für die Entwicklung eigener kreativer Mundpropaganda-Marketing-Ideen.

Fazit
Meiner Meinung nach ist „Mundpropaganda-Marketing“ eines der besten Marketing-Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die kompakte Darstellung auf 200 Seiten, die angenehm flüssige Lesbarkeit und unterhaltsame Schreibweise machen das Buch auch für vielbeschäftigte Marketingmanager handhab- und durchlesbar. Hintergründe und Grundlagen werden ausführlich erklärt, ohne dabei unnötig theoretisierend und ausladend daher zu kommen."

Vielen Dank an alle Rezensenten! Sollte ich jemand vergessen haben, bitte melden!


Blogger über Mundpropaganda-Marketing

Die beiden Marketingberater und Blogger Michael Herrling und Sven Lehmann haben das Buch gelesen und empfehlen es weiter. Vielen Dank!

Michael Herrling, Marktpraxis-Blog

"Er gibt dem Leser nicht nur das theoretische Rüstzeug auf eine spannende Weise mit auf den Weg, sondern ergänzt die Theorie mit zahlreichen interessanten und aktuellen Beispielen (ich muss jetzt noch schmunzeln, wenn ich an das Beispiel mit der Radarfalle denke). Sein Buch enthält zudem konkrete Handlungsempfehlungen und Checklisten.

Ich halte das Buch -wie viele aus der Reihe der Beck-Wirtschaftsberater - mit 10€ wirklich für ein sehr wertvolles Schnäppchen."

Sven Lehmann, Streuverluste Blog

"Wie man es schafft, Menschen zu begeistern statt zu bewerben, davon handelt dieses Buch. Stell Dir vor, es ist Werbung und keiner merkt es!
Bernd gelingt das Spagat, all das zu beleuchten, was rund um das Thema Mundpropaganda von Bedeutung ist, ohne eine wissenschaftliche Abhandlung aus seinem Buch zu machen.

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ist nicht zu letzt auch deswegen sehr einprägsam, da es praktisch randvoll mit Praxisbeispielen ist. An Hand dieser praktischen Beispiele, wie andere Unternehmen Mundpropaganda erzeugten oder eben daran scheiterten, kann sich sowohl der Unternehmer als auch der Entwickler (oder Berater) in Sachen Marketing Impulse und Anregungen beim Lesen mitnehmen."


Danke! Noch mehr Blogger rezensieren Mundpropaganda-Marketing

Sarah Ines Struck, die Textorin, Autorin und Verlegerin:

"Eigentlich hatte ich ja (zumindest vorübergehend) genug von Fachbüchern, vor allem von solchen, die einen mit tollen Tricks locken aber mit läppischen Tipps enttäuschen....
Da gibt sich der neue Mundpropaganda-Marketing- Ratgeber von Bernd Röthlingshöfer im Vorwort erst einmal bescheiden und nimmt einem gleich die Illusion, dass man nach der Lektüre die Sache sofort voll im Griff habe...
Auch im Marketing kann Bescheidenheit gelegentlich eine Zier sein, vor allem, wenn man die Erwartungen dann übertrifft. Bei mir hat Röthlingshöfer das geschafft und mich obendrein unterhalten. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Buch in Arbeitspausen und Abendsitzungen durchgelesen..."

Marcel Schreyer mit dem gut gewählten Blognamen Marktschreyer:

"Röthlingshöfer schafft es..., das realistische Bild eines Unternehmens zu zeichnen, welches seine Werbung komplett an die Konsumenten „outgesourced“ hat. Gleichzeitig belegt er diese Vorstellung so anschaulich mit theoretischen Grundlagen, messerscharfen Analysen und praktischen Beispielen, dass es das beschauliche Marketing-Weltbild so manches zentralistisch veranlagten Unternehmers erschüttern wird. (Sehen wir einmal davon ab, dass die meisten Vertreter dieser Gattung das Buch voraussichtlich gar nicht lesen werden.)"

Inzwischen zeichnet sich ein Trend ab. Die Leserinnen und Leser mögen das Buch. Und sind sich einig, dass es zu abrupt endet. Ok. Das nächste wird länger und enthält ein Schlusswort.

Danke für die Rezensionen!


Der PayPal Käuferschutz ist nichts wert

Wenn man diesem schon etwas älteren Artikel und den aktuellsten Kommentaren glaubt.

Es kann einen ganz gewaltig auf die Palme bringen, wie namhafte Firmen Kunden mit irreführend formulierten Angaben verarschen. Noch so ein Hammer: Dass man für berechtigte Beschwerden auch noch Geld bezahlen soll.

"Immerhin findet sich in der E-Mail eine - natürlich kostenpflichtige - Servicerufnummer: Für 12 Cent pro Minute ist das "Kundenservice-Team" bereit, Kunden wie mir bei ihren Problemen zu helfen."
...
"So ein nettes, sinnfreies Gespräch am frühen Abend hebt die Stimmung doch ungemein. Bei welcher anderen Mehrwert-Rufnummer bekommt man so viel Zuwendung und ungeteilte Aufmerksamkeit für schlappe 3,60 Euro (30 Minuten à 0,12 Euro)? Danke, PayPal"

Zitate aus dem erwähnten Artikel von Robert Chromow.


Besser einen Texter feuern...

...als Millionen Kunden abstoßen.

T-Mobile hat gedichtet:

"Als Datengeräte stehen der web’n’walk Stick und die web’n’walk ExpressCard IV zur Auswahl. Beide kosten jeweils einen Euro im Tarif web’n’walk Plus. Die Optionen web’n’walk DayFlat, M und L sind zu den Datentarifen web’n’walk Connect und web’n’walk Plus zubuchbar. web’n’walk M und L können auch zu allen aktuell vermarkteten Sprachtarifen zugebucht werden. Kunden, die für das mobile Laptop-Surfen keinen Vertrag abschließen wollen, bietet T-Mobile die web’n’walk DayFlat auch als Prepaid-Variante an. Unbegrenztes mobiles Internetsurfen per Notebook kostet mit der Xtra web’n’walk DayFlat 7,95 Euro pro Tag. Während einer Promotionphase bis 30. April 2008 beträgt der Tagespreis 4,95 Euro. T-Mobile bietet ein XtraPac an, in dem der web’n’walk Stick (USB-Modem) sowie eine XtraCard mit der DayFlat enthalten sind. Das XtraPac kostet einmalig 99,95 Euro. In dem Preis ist ein Startguthaben von zehn Euro inklusive."

via Robert Basic

Übersetzungshilfen werden gerne unter den Kommentaren angenommen.
 


Podcast über das neue Marketing

Ethoritypodcast Mit David Nelles von Ethority, einer Hamburger Firma die sich auf das Entdecken und die Analyse von Mundpropaganda im Web spezialisiert hat, telefonierte ich vor kurzem zu den Themen Marketing und Mundpropaganda. Er hat einen kurzen Podcast aus dem Gespräch gemacht.

Es geht um die Zukunft des Marketing. Aber was für eine Zukunft? Die hat doch schon längst begonnen...


Bücher präsentieren mit iPaper

Wie cool ist das denn: iPaper ist ein tolle Methode, um Buchinhalte oder auch andere Textdokumente zu präsentieren. Anstatt sie in ein PDF zu packen, das man erstmal downloaden muss, erscheinen die Buchinhalte dank iPaper nun in einem Fenster direkt im Blog - ähnlich den YouTube Videos.
Das Ganze ist kostenlos und funktioniert simpel - bei der Website Scribd anmelden, Dokumente hochladen, den Code fürs Einbetten in die Website kopieren, in das Posting einbetten und fertig!

Hier ein Probekapitel aus Mundpropaganda-Marketing:

Read this doc on Scribd: mundpropaganda kapitel 3

Mundpropaganda Marketing, noch mehr Rezensionen

Karin Janner vom NewMarketing Blog (gut, dass es solche Blogs jetzt gibt!) gibt eine ausführliche Inhaltsangabe zum Buch und verleiht ihm am Ende 5 Sterne, die Amazon-Höchstnote. Hier ein kleiner Auszug aus ihrem Text, den jeder lesen sollte, der noch eine Einführung in das Buch sucht.

"Der Text ist durch eine Fülle von praktischen, gut kommentierten Beispielen aufgelockert - erfrischenderweise nicht nur allseits bekannte wie Apple, Amazon oder Blair Witch Project. Einige kennt man schon aus seinem 2006 erschienenen Buch "Marketeasing", die meisten sind aber neu dazugekommen.
Man merkt sowohl, dass Herr Röthlingshöfer selbst Praktiker ist, als auch, dass er sich die Mühe gemacht hat, gründlich zu recherchieren, das Buch ist eine wunderbare Ideenquelle geworden!
Dank seiner guten Schreibe kommt man in der Lektüre des Buches rasch voran und muss oftmals schmunzeln. Nur das Ende war mir etwas zu abrupt (oder fehlt in meinem Buch die letzte Seite...?) und die Literaturliste zu kurz - nicht alle erwähnten Werke tauchen dort auf.

Fazit: Kaufen, lesen, anwenden. 5 Sterne von mir."

Knut O.E. Pankrath schreibt im Gemeinschaftsraum von bblogs.de

"Bernd Röthlingshöfer arbeitet mit zahlreichen gut ausgewählte Beispielen, die den Leser unabhängig vom Vorkenntnisstand schnell in die Materie hinein ziehen. Die aus Autorensicht offenbar notwendige Wissenschaftstheorie wird nach dem Muster

  • prägnante Überschrift
  • auf den Punkt gebrachte Erklärung in allgemein verständlicher Sprache
  • knackiges Fazit

verabreicht. Das finde ich gut und es hebt für mich hervor, dass es nicht wirklich notwendig ist, sich zu tief mit den vielen Theorien am Markt herum zu plagen. Vielmehr kommt es immer wieder auf die Antwort folgender Frage an: Wie nutze ich das am besten für mein Unternehmen?"

Susanne Melles, Autorin mehrerer Blogs und Unternehmerin hat das Buch in ihrem Sanovia Blog rezensiert

"Bernd, du hast es auch mit diesem Buch wieder geschafft, dass ich freiwillig und gerne (und, nur der Vollständigkeit halber, ohne finanzielle Vorteile) Werbung für dein Buch mache.

Nur eines werde ich nicht tun - dieses Buch verleihen. Weil es nämlich als Handwerkszeug ab sofort immer in der Nähe meines Schreibtisches stehen wird."

Tja. Wenn es niemand verlieht, hilft nur eines: Kaufen.

Vielen Dank an alle Rezensentinnen und Rezensenten.


Mundpropaganda ja, Markenpflege nein

Die Schweizer Handelszeitung schreibt über die Kosmetikmarke Mila d'Opiz:

"Markenpflege war für die Firmengründerin Mila Opitz allerdings ein Fremdwort. Ihr Erfolgsrezept bestand darin, wie weiland Helena Rubinstein das Produkt an sich selber auszuprobieren. Wenn es seine Wirkung tat, sandte sie geschulte Aussendienstmitarbeiter aus und vertraute auf die Mund-zu-Mund-Propaganda. Das funktionierte so gut, dass auf der Ausgabenseite weder Werbung noch Rechnungen von PR-und Werbeberatern zu finden waren."

Ist es etwa keine Markenpflege, sein Produkt ständig zu verbessern? Ist das etwa keine Marke, was in den Köpfen der Menschen entstanden ist, die Mundpropaganda für das Produkt betreiben?

Der Schreiber des Artikels offenbart ein seltsames Verständnis von den Begriffen „Marke“ und „Markenpflege“. Offenbar gilt da nur als Marke was auf einem Strategiepapier definiert und mit Old School-Methoden in TV-Spots oder mit ganzseitigen Anzeigen gepusht wird.
Ähnlich denken wohl die Eigentümer der Firma. Die wollen das Unternehmen jetzt mit klassischer Werbung zur Marke machen.

„Studer legt ein dickes Konzept aufs Pult, in dem quasi die Pyramide umgekehrt wird. Oben steht Branding und unten Produkt.“

Na dann viel Glück. Und seht zu, dass die Mundpropagandisten nicht abspringen.


Mundpropaganda-Marketing, weitere Blogger berichten

Sowas lässt einen nicht kalt.

Zu spüren, dass mein neues Buch Begeisterung auslöst. Hier die neuesten Rezensionen der Marketing-Blogger.

Der Berater und Trainer Karl Heinz Heidtmann wirft normalerweise nicht mit 5-Sterne-Wertungen um sich. (Er ist Top100 Rezensent bei Amazon und deshalb lässt sich das leicht nachprüfen.) Er schreibt in seinem Blog:

"Bernd Röthlingshöfer  versteht es wie kaum ein anderer Autor, besonders die Implikationen der modernen Medien für ein zeitgemäßes Marketing darzustellen. Verständlich, übersichtlich, praxisorientiert, das sind die drei wichtigsten Schlagworte für dieses Buch.
   
Gleichzeitig macht Röthlingshöfer sich verdient darum, als m. E. Erster das Funktionieren von Mundpropaganda umfassend zu erklären. Immerhin ist diese der zentrale Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen - Tendenz zunehmend angesichts des Web 2.0."

Unternehmensberaterin und Organisationsentwicklerin Alexandra Graßler liefert neben der eindeutigen Empfehlung für das Buch auch eine recht detaillierte Inhaltsangabe. Sie schreibt in ihrem Blog Wissensagentur:

"Ich hab das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Bernd versteht es eine Fülle an wertvollen Informationen sehr kurzweilig und informativ darzustellen. Die vielen verschiedenen Beispiele aus dem „richtigen Leben“ und die vielen kleinen Anekdoten, mit denen die Kapitel gewürzt sind, machen es ungeheuer spannend und lesenswert.
Um den Bogen zu meinem einleitenden Fazit zu schließen möchte ich dieses Buch allen ans Herz legen, die günstige Möglichkeiten der Werbung suchen und sich dazu näher mit dem Thema Mundpropaganda beschäftigen möchten. Es gibt selten faszinierendere Themen wie das, was Menschen erreichen können, wenn sie ihre Verbindungen nutzen. Und wie das funktionieren kann, finden Sie in diesem Werk von Bernd Röthlingshöfer ausführlich beschrieben. Von mir 5 Sterne."

Auch Kommunikationsfachmann Christian de Vries hat sich das Buch vorgenommen. Er betreibt zusammen mit Karl-Heinz Heidtmann ein Gemeinschaftsblog. So kommt es zu dem Fall, dass ich in einem Blog zweimal rezensiert wurde. Von beiden Autoren.

"Das Buch hat richtig Spaß gemacht. Gut zu lesen, gut aufgebaut, erklärt Röthlingshöfer nicht nur die Entstehung der Mundpropaganda, sondern auch die  weitere Entwicklung nahezu bis zum heutigen Tage.  Dabei findet er sogar Zeit und Platz viele andere verwandte Marketingbegriffe in das Thema einfließen zu lassen.  Wer niemals etwas über "Viralmarketing", "Buzz-Marketing" oder auch "Affiliate-Marketing" gehört hat, ist mit der Lektüre dieses Buches auch noch gut aufgehoben.

Als Kommunikationsberater werde ich das Buch meinen Kunden empfehlen. Kleiner Wermutstropfen von meiner Seite: Am Ende fehlt mir eine Zusammenfassung, vielleicht auch noch mal eine Ansprache an die Leser, sich diesem wichtigen Marketingthema zu widmen. Das Buch hört Knall auf Fall auf, und ein paar warme Worte zur Ermunterung wären hier durchaus noch angebracht gewesen."

Herzlichen Dank an alle. Eure Begeisterung zeigt mir zweierlei.
1. Ich habe mit dem Buch nicht alles falsch gemacht.
2. Die Schar der Mundpropaganda-Marketer wächst.

Finde ich beides großartig.


Mundpropaganda-Marketing, die ersten Blogger berichten

Jürgen Heinz vom Schmuckhersteller Teno hat das Buch in seinem Blog vorgestellt. Und der hat es wiederum von Biggi Mestmäcker geschenkt bekommen. Er meint:

"Wie ich es schon von Bernds anderen Büchern gewohnt bin, liest sich auch “Mundpropaganda-Marketing” ganz leicht, flüssig und spannend. Zahlreiche und tolle praxisnahe Beispiele, Tipps und Anregungen  machen dieses Buch zu einem motivierenden Ratgeber rund um Mundpropaganda."

Siggi Bütefisch schreibt darüber in seinem Blog Frischfisch: "Ich finde dieses ein wirklich gutes Buch für alle, die sich mit Marketing und Werbung beschäftigen. Viele Praxisbeispiele veranschaulichen die theoretischen Überlegungen. Für diejenigen, die „Marketeasing” (für mich etwas „kurzweiliger” geschrieben) und andere Veröffentlichungen von Bernd schon gelesen haben, finden teilweise bekannte Argumentationen für neue Konzepte in der Werbebranche."

Auch bei den Mundpropaganda und Blogmonitoring-Spezialisten Ethority wurde das Buch zum Lesetipp. Genauso bei der Buchhandlung Mackensen in Wuppertal, die das Buch als Lesetipp gleich auf der Startseite präsentiert.

Eigentlich kein Blog, aber ein ganz ähnliches Newsangebot betreibt Agenturchef Frank Neuhaus, AdThink, Nürnberg. Er war der schnellste Berichterstatter und stellte Mundpropaganda-Marketing bereits in seinen Geschenktipps zu Weihnachten vor.

Herzlichen Dank an alle!!! Sollte ich jemand vergessen haben, bitte melden.


Agenturen buchen Taxifahrer für Mundpropaganda

Wenn es um Berufsgruppen geht, die geeignet sind andere Menschen zu beeinflussen, dann fallen einem sofort Taxifahrer und Friseure ein. Zum einen weil die mit einer Menge von Menschen in Kontakt kommen. Zum anderen, weil man ihnen eine ganze Zeit lang ausgeliefert ist. Und dann noch weil beide im Berufsgruppen den Ruf haben, gerne mit ihren Kunden zu plaudern.

Schon in Malcolm Gladwells Buch "The Tipping Point" findet sich ein Beispiel: Mitarbeiterinnen von Beauty Salons wurden eingesetzt, um ihre Kundinnen während Maniküre und Styling über Brustkrebs und Diabetes aufzuklären.

Die Londoner Werbefirma Taxi Promotions UK setzt die Methode nun meines Wissens erstmals in größerem Maßstab ein und ermöglicht Werbung treibenden Unternehmen Taxifahrer für Mundpropaganda-Maßnahmen zu buchen. Erste Kunden waren die Tourismusbehörden von Thailand und Australien.
Glückliche Taxifahrer - sie wurden zu mehrtägigen Urlaubstrips eingeladen und durften die touristischen Highlights der beiden Länder selbst erleben.

Quelle: "Wenn der Taxifahrer zum Testimonial wird", Tiscali Europa


Google Online Marketing Challenge .. und unsere eigene

Im Februar startet Google die Online Marketing Challenge, einen weltweiten Studentenwettbewerb. Die teilnehmenden Studentengruppen erhalten je ein Budget im Wert von 200 Dollar, das sie für ein lokales real existierendes Unternehmen in Google AdWords für Werbung investieren sollen.

Gesucht wird die wirkungsvollste Online-Marketing-Kampagne. Hier kann man die Regeln nachlesen und sehen, welche Universitäten sich bereits angemeldet haben.

So einen Wettbewerb können wir doch auch selbst organisieren? Wir brauchen nur:

1 Unternehmen, das 1.000 Euro in AdWords investieren will.
5 AdWords-Spezialisten, die jeder 200 Euro erhalten und versuchen diese optimal einzusetzen.
1 Schiedsrichter, der aufpasst dass keiner schummelt.

PS. Schiedsrichter würde ich übernehmen.


Wie Sie an ein kostenloses Exemplar von Mundpropaganda-Marketing kommen

Mundpropagandamarketing

Hier sind die Regeln:

1. Sie schreiben ein Blog.
2. Das Blog dreht sich um Businessthemen.
3. Sie haben noch nie eines meiner Bücher renzensiert.
4. Sie lesen das Buch.
5. Sie schreiben darüber was Sie wollen.

Fertig. Wer teilnehmen will, sendet mir eine E-Mail mit seiner Blogadresse und Postanschrift. Mehr über das Buch finden Sie hier.


Neues E-Book in Arbeit: "Wer macht eigentlich...Mundpropaganda-Marketing?

Theoretisches, Anleitungen Fallbeispiele, Tipps und vieles mehr finden sich in meinem neuen Buch Mundpropaganda-Marketing: Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht.

Was nicht drin ist, ist die Antwort auf die Fragen: „Wer hilft Unternehmern dabei Mundpropaganda-Marketing zu betreiben?“ Wo sind die Macher, Berater, Agenturen die in Deutschland; Österreich und der Schweiz Mundpropaganda-Marketing-Know how haben und ihre Fallbeispiele präsentieren können? Wie unterscheiden sich deren Angebote und Ansätze?

Diese Antworten will ich in einem kostenlosen E-Book dokumentieren.

Jeder Berater/Agentur kann sich mit einer DIN A 4 Seite vorstellen, die standardmäßig enthalten sollte:

  • Name
  • Kontaktdaten
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Gründungsjahr
  • Umsatz
  • Referenzen
  • Angebot/Philosophie/Mission Statement

Weitere 2 Seiten werde ich jeder Agentur anbieten, für die Darstellung einer Fallstudie, die Aufgabenstellung, Umsetzung und Ergebnisse beschreibt.

Voraussetzung für die Aufnahme ist allerdings, das der jeweilige Berater oder die Agentur mindestens ein Fallbeispiel aus ihrer Praxis darstellt.

Deadline/Einsendeschluss: 11.02.2008


Bezahlen Sie doch was Sie wollen

Über die Idee, den Kunden selbst bestimmen zu lassen was er zahlen will, habe ich schon berichtet. Zum Beispiel über das Angebot der Band Radiohead oder den Seminaranbieter EK-Seminare.
Jetzt wurde das Angebot eines Restaurants, seine Gäste den Preis selbst bestimmen zu lassen zwei Wochen lang getestet und dabei wissenschaftlich ausgewertet.
Das Ergebnis: Ob die Leute nun den kalkulierten Preis zahlen oder nicht ist am Ende des Tages egal. Unterm Strich kommt dasselbe dabei raus. So gibt es zwar ein paar schwarze Schafe, die die Aktion ausnutzen und nur ein paar Cent für ein Mittagessen liegen lassen. Aber die Masse der anderen, die großzügig mehr geben als sie müssten, gleicht es aus,
Gastronom Feily Puriya, der in Frankfurt Bockenheim das persische Restaurant Kish betreibt, will das neue Preisprinzip jedenfalls beibehalten.
Jetzt verrate ich Ihnen die Erfolgsidee dahinter: Bringen Sie dem Kunden als Vorleistung einmal das entgegen, was Sie sich selbst von ihm wünschen. Vertrauen zum Beispiel.

Mehr dazu in der Frankfurter Rundschau-Online via Gastgewerbe Gedankensplitter


Wird Mundpropaganda-Marketing die klassische Werbung als Königsdisziplin ablösen?

Spätestens in 2012 ist es soweit: Die Ausgaben für Mundpropaganda-Marketing und klassische Werbung werden sich die Waage halten. Das geben zumindest die Marketingverantworlichen an, die im Rahmen einer Studie der "Society for New Communications Research" in USA befragt wurden.
Im Mundpropagandablog (sehr empfehlenswerte Lektüre übrigens!) werden ein paar Zahlen zitiert:

"Von den Umfrageteilnehmern

  • prognostizieren 57%, dass sie innerhalb der nächsten 5 Jahre mehr Budget für Conversational Marketing einsetzen werden als für klassisches Marketing;
  • glauben 23,8%, dass in 5 Jahren ihr Budgeteinsatz für Conversational Marketing dem für klassische Maßnahmen entsprechen wird;
  • prognostizieren also insgesamt 81% dass sie bis 2012 mindestens genauso viel Budget für Conversational Marketing wie für klassisches Marketing einsetzen werden."
  • Warum geben Sie dann heute noch so wenig wie Mundpropaganda-Marketing aus? Auch das wissen die Macher der Studie, Zitate wieder aus dem Mundpropaganda-Blog:

  • "zu wenig qualifizierte Manpower (51,1%)
  • Angst vor dem Kontrollverlust (46,9%)
  • Fehlende / unpassende Metriken zur Erfolgsmessung (45,4%)
  • Unternehmenskultur (43,5%)
  • Probleme intern den Wandel zu verkaufen (35,8%)"
  • Zumindest bei den letzten beiden Punkten kann ich Ihnen aus dem Stand helfen. Lesen Sie "Marketeasing" und mein neues Buch "Mundpropaganda-Marketing" und verteilen Sie es im Unternehmen.

    Dennoch halte ich die Zahlen für übertrieben. Denn Mundpropaganda-Marketing ist eine Querschnittsaufgabe, die den gesamten Marketinggmix angeht. Oftmals braucht es also gar kein Budget für Mundpropaganda-Marketingmaßnahmen. Und die Kosten entstehen bei diversen Kostenstellen und lassen sich dann einem "Marketingbudget" nicht immer sinnvoll zuordnen.


    Mundpropaganda-Marketing - Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht

    Mundpropaganda-Cover

    Mundpropaganda-Marketing
    Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht

    Broschiert: 200 Seiten
    EUR 10,00
    Verlag: Beck Juristischer Verlag; Auflage: 1 (Januar 2008)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3423509147
    ISBN-13: 978-3423509145

    Sprechen Ihre Kunden positiv über Ihr Unternehmen? Hoffentlich. Denn positive Mundpropaganda ist der zentrale Erfolgsfaktor für Ihr Geschäft.

    Mundpropaganda macht Musiker zu Popstars, Kinofilme zu Kassenschlagern oder neue Unternehmen innerhalb weniger Jahre zu Marktführern. Positive Mundpropaganda sorgt dafür, dass Produkte zu Bestsellern werden, negative Mundpropaganda kann sie vom Markt fegen.

    Was hat Mundpropaganda mit Wachstum und Profit zu tun? Wie entdecken Sie, was man über Sie spricht? Wie sorgen Sie selbst dafür, dass man begeistert über Sie spricht?

    Dieser Ratgeber zeigt es Ihnen: Alles über die theoretischen Grundlagen, neueste Forschungsergebnisse,  aktuelle Erfolgsbeispiele, Checklisten, praxisnahe Tipps und Handlungsanleitungen für den Einsatz von Mundpropaganda-Marketing.

    Zum Inhaltsverzeichnis (PDF herunterladen)

    Leseprobe: Wie löst man Mundpropaganda aus? (PDF herunterladen)

    Bei Amazon bestellen.


    Ungewöhnliche Geschäftsidee: Der Sydney Harbour Bridge Walk

    Der Bodenseepeter erzählt die Geschichte des Unternehmens Bridge Walk. Es ermöglicht schwindelfreien Touristen die Begehung der Sydney Harbour Bridge in luftiger Höhe, drahtseilgesichert. In Sydney offenbar die Attraktion Nummer 1 und ein Riesen-Geschäft:

    "Paul Cave beschäftigt im Unternehmen Bridge Walk über 150 Personen, es haben mittlerweile über 2 Millionen Gäste daran teilgenommen, Paul hat damit etwa 350 Millionen Euro umgesetzt und verdient jährlich einen knapp zweistelligen Millionenbetrag."

    Die Umsetzung seiner Idee hat 9 Jahre gedauert: erst dann (nämlich 1998) hatte er die Widerstände der Bürokraten und Bedenkenträger überwunden. Bereits im Jahre 1989 präsentierte er sein detailliert ausgearbeitetes Vorhaben dem Straßenbauamt der Stadt Sydney.

    "Nach einigen Monaten bekam er die zehnseitige Antwort, in der 62 Gründe gelistet standen, weshalb ein BridgeClimb als touristische Attraktion völlig undenkbar sei.

    Für jeden der 62 Punkte fand Paul eine Lösung, zum Teil erst nach aufwändigen Recherchen, Erfindungen und Gutachten von vielen Experten und Organisationen. Er präsentierte sein Ergebnis zwei Jahre später (so lange hatte er an der Antwort gearbeitet) der Stadt Sydney.

    Natürlich bekam er Monate später erneut einen Brief von der Verwaltung, in dem neuerliche 20 Punkte gelistet standen, weshalb ein solches Vorhaben nicht möglich sei."


    Von unterwegs gebloggt: Wie ein Nürnberger Lokal zum Stadtgespräch wird

    Wer die Grenzen des Normalen verrückt, hat gute Chancen sein Werbebudget ganz einzufrieren. Die Menschen übernehmen die Mundpropaganda. Das scheint gerade mit dem Nürnberger Lokal 's Baggers zu passieren. Was ist da so anders? Eine ganze Menge.

    Allem voran: Dort hat man auf die üblichen Kellner verzichtet - die Speisen rutschen auf einem Schienensystem von der Küche direkt auf den Tisch. Das macht Spaß zuzusehen, wie die kleinen Edelstahltöpfe über den Köpfen der Besucher sich um die Kurven bewegen. Die Lieferung per Schiene ist aber nicht das einzig Unnormale. Auch sonst gelten im Baggers andere Gesetze:
    Bestellt wird per Touchscreen direkt am Tisch.
    Die Sitzplätze sind kreisförmig um eine Ausgabestation angeordnet.
    Geordert wird per Scheckkarte, die am Eingang im Empfang genommen wird. Ausgelesen wird die Karte
    dann am Ausgang.
    Bei den Speisen handelt es sich vorwiegend um fränkische Spezialitäten wie Baggers (Kartoffelpuffer), Schäufala, Bloudworscht (Blutwurst) die in Tapas-Portionen gereicht werden.
    Gegessen wird aus dem Topf, damit es länger heiß bleibt.
    Extra langes Besteck sorgt dafür, dass man in den Topf auch hineinkommt.
    Damit man den heißen Topf anfassen kann, gibt es eine Art "Topfhalterstrapse", die über die Griffe gestülpt sind.
    Und wie schmeckt es? Lecker! Bei meinem Besuch gestern waren nicht nur eine Menge Gäste, sondern auch das chinesische Fernsehen zugegen. Spricht sich also nicht nur in Franken herum.


    Virale Werbung, das sind die wahren Erfolgszahlen

    Da gibt es doch Agenturbosse, die behaupten, dass virale Werbung Wunderdinge bewirken könne.
    Man müsse ja nur mal annehmen, dass jeder der eine Werbebotschaft hört, sie an 10 Freunde weiterleiten und der wiederum an 10 weitere usw. Das Werbevirus würde sich also mit einem Reproduktionsfaktor 10 fortpflanzen.
    Aber selbst bei erfolgreichen viralen Kampagnen funktioniert das nicht. Der Reproduktionsfaktor liegt nicht mal bei 1. Sondern eher bei 0,5 oder darunter. Und da kann man noch froh sein. Denn ein Faktor von 0,5 heißt: jeder zweite, der eine Nachricht hört, erzählt sie weiter. Und von denen bestensfalls wiederum jeder zweite.

    Gute Viralmarketer wissen schon längst, dass sie die Wirkung viraler Werbung nicht überschätzen dürfen. Deshalb werden Viralmarketingkampagnen zum Start über Websites, E-Mails etc. gestreut, wo sie von Anfang an mehrere Hunderttausendmal gesehen werden.
    Genau genommen benutzt man zum Start also die Methoden der klassischen Werbung. Man schaltet z.B. Filme auf Websites und hofft, dass über die Weiterleitungsmechanismen noch ein paar Seher dazukommen.

    So schlecht ist das doch gar nicht. Wurde beispielsweise ein Film an 100.000 Menschen gestreut, die ihn wiederum an 50.000 andere weiterreichten (beim Faktor 0,5), dann kommen auf diese Weise irgendwann insgesamt 200.000 Personen zusammen, die die Werbebotschaft gesehen haben. Eine Verdopplung der Empfängerzahl also.

    Ich fürchte nur die Weiterleitungsrate von 0,5 dürfte sich für die Mehrzahl der Kampagnen als zu hoch erweisen.

    Mehr dazu in Harvard Business Review: Viral Marketing for the Real World

    Eine ausführliche Zusammenfassung der Studie von Duncan J. Watts und Jonah Peretti als PDF