Die besten Plakate aus dem Kulturbereich gesucht

Was ist eigentlich ein gutes Plakat? Jede Menge guter und schlechter Anschauungsbeispiele finden sich auf der Website www.guteplakate.de

Dort stellen sich derzeit rund 300 Plakate aus dem Kulturbereich dem Leservotum. Auf das Ergebnis am 1. Dezember bin ich gespannt. Die Sieger werden übrigens Freiplakatierungen im Wert von 12.000 Euro für 2012 erhalten.

Wer mit abstimmen will, hier geht es lang: www.guteplakate.de/plakate-ansehen

Achtung, letzter Tag zum Mitmachen ist heute: Nur noch bis 31. Oktober können Plakate hochgeladen werden.

 


Buchläden wie Kneipen

Was soll eigentlich aus dem ganzen Buchläden werden, wenn ein großer Prozentsatz der Bücher digital sind und über Reader konsumiert werden?

Buchläden, die ein großes Angebot bereithalten, braucht es dann nur noch wenige. Ein guter Überlebensansatz könnte es sein, wenn Buchhandlungen mehr wie Kneipen werden. Kleiner. Heimeliger. Leutseliger. Man sucht sich genau den Ort aus, an dem man sich wohl fühlt. Wo man auf Gleichgesinnte trifft und irgendwie daheim ist in der Welt der Literatur. Wo man bei einem kleinen Schwätzchen Lesetipps bekommt. Egal ob vom Buchhändler oder der Nachbarin an der Buch-Bar.

Es darf dann auch Bier geben. Oder?

 


Etikette 2.0

Ich bin mir nicht sicher, ob der deutsche Knigge bereits diese Fragen beantwortet:

  • Darf man eigentlich von einer Hochzeit twittern?
  • Ist es unhöflich, eine XING-Freundschaftsanfrage abzulehnen?
  • Darf man per E-Mail kondolieren? Oder per Facebook?
  • Muss man seinem erkälteten Chef die Hand schütteln?

Aber Emily Post beantwortet sie in diesem Buch und gibt damit Einblick in die US-Etikette. Spannend.


Backen Sie Ihren Kunden was: Weihnachtsplätzchen mit QR-Code

QKiesQR-Codes sind unheimlich praktisch. Und allmählich überschlagen sich Deutschlands Unternehmer ja mit Ideen, wo Sie QR-Codes platzieren können. Die neueste Idee: auf Keksen. Angeboten werden sie auf dieser Website: QKies

Gefällt mir! Aber das Problem ist es nicht, QR-Codes irgendwohin zu bringen. Das Problem ist eher: Wo verlinkt der QR-Code hin? Da sind gute Ideen gefragt.

Bild: QKies


Tschüss Bücherwände! Digitalisieren Sie jetzt Ihre Bibliothek?

Ja, sie gehörten jahrzehntelang zum gutbürgerlichen, intellektuellen Statussymbol. Prall gefüllte Bücherwände. Ob sie langsam aus den Wohnzimmern verschwinden? Bei mir ja. Erste Schritte unternehme ich bereits: Ich werfe alle Bücher raus, die es nicht wert sind, ein 2. Mal gelesen zu werden. Die restlichen behalte ich.

Um die Bücherwand ganz verschwinden zu lassen, könnte ich aber auch einen Service des amerikanischen Dienstleisters 1DollarScan nutzen. Der scannt und digitalisiert 100 Buchseiten bereits für 1 $  und sendet Ihnen anschließend die Daten (DVD oder Download) zu. Das gescannte Buch wirft er ins Altpapier. (Bei dem Minipreis sind selbstverständlich keine Rücksendekosten enthalten.)

Digitale Sachbücher jedenfalls sind unheimlich praktisch. Man kann sie überall hin mitnehmen und nach allen möglichen Suchbegriffen durchforsten.

Ja, vielleicht behalte ich nur noch Belletristik auf Papier. Aber noch zögere ich vor diesem Schritt.

Quelle: Trendletter 10/2011


Bezahlte Buchrezensionen? Reden wir darüber!

Eben flattert mir eine Meldung eines bislang geschätzen Autorenduos mit dem Thema "Einladung zur Geburtstagsparty" in die Mailbox. Und so sieht die "Geburtstagsparty" aus (ich habe Namen, Buchtitel und Ortshinwiese entfernt):

"Schreiben Sie eine Besprechung von Buch XY bei Amazon.de

Teilnehmen an unserer Geburtstagsaktion können all diejenigen, die auf Amazon.de bis spätestens zum 2. Oktober 2011 eine Besprechung posten.
 

Wir vergeben EINEN Kindle und EIN Abendessen mit uns in xxx für bis zu zwei Teilnehmer und ZEHN Exemplare des Buchs „xxx“.

Die Gewinner ermitteln wir, indem wir Besprechungen auswählen, die uns inspirieren. Damit ist keine schleimige "Euer-Buch-ist-so-super-toll-Besprechung" gemeint, sondern eine Besprechung, die auf irgendeine Art originell, witzig und ideenreich ist."

Keine schleimige Besprechung erwünscht? Ja was soll denn sonst dabei herauskommen! Glaubt jemand ernsthaft, dass ein Verriss den Kindle gewinnt? Ich dachte, diese Grundsatzfrage würde jeder venünftige Mensch klar beantworten können: Bezahlte Rezensionen, egal ob für Bücher, Hotels, Gaststätten, Shops oder Dienstleister sind ein absolutes no-go!

Eine armselige und verzweifelte Masche, den Markt der Meinungen zu manipulieren. Den gutgläubigen Besuchern von Amazon werden hier Rezensionen untergejubelt, die nicht aus freien Stücken und echtem Interesse formuliert wurden, sondern um ein iPad oder einen Kindle zu gewinnen.

Ach Sie meinen, jeder macht das? Keiner spricht darüber? Dann sprechen wir doch jetzt darüber! Meine Meinung: Wer so handelt, täuscht seine Leser.


Neues Preismodell: Bezahlen Sie mit einem Witz!

Sehr verrückte Geschichte, die ich gerade bei Zeit Online entdeckt habe.

Da geht es um das Humorrestaurant in Zürich. Dort serviert der Koch und Künstler Byung Chul Kim koreanische Gerichte gegen Humor gratis. Immer, wenn es ans Bezahlen geht, können die Gäste entscheiden, ob sie dies mit Geld, einem Witz oder einer sonstigen humorvollen Darbietung tun möchten.

Akzeptiert der Koch die Performance der Gäste, können sie sich den Griff in die Geldbörse sparen.

Das wäre eigentlich für Gastwirte ein perfektes Instrument, um Mundpropaganda auszulösen. Aber Byung Chul Kim will damit nicht sein Restaurant bekannt machen. Er versteht dies als Kunstaktion. In Stuttgart gab es das Humorrestaurant schon. Und vorher ein Performance Hotel, in dem jeder gratis übernachten durfte, der etwas vorführte.

Wow!


Autorenratgeber "Kauf! Mich! Jetzt! für den Kindle

Cover_KaufMichJetzt! Als erstes meiner Bücher ist mein Autorenratgeber "Kauf! Mich! Jetzt!" auch in elektronischer Version für das Kindle Lesegerät erhältlich (aber auch für iPad, iPhone & Co.)

Im Kindle-Shop hat er es immerhin auf eine Bestsellerliste geschafft. Er steht da an Platz 1 der Fachbücher zum Thema "Werbepsychologie". Vielleicht nicht ganz die richtige Kategorie, aber immerhin.

Als Kindle-Version kostet das Buch 11,99 und damit rund 3 Euro weniger als die gedruckte Version.


Lohnen sich Groupons oder andere Sammelcoupons für Sie?

Die Antwort auf diese Frage gibt Ihnen jetzt ein Online-Rechenhelfer auf der Website www.coupon-calculator.de. Die Nutzung dieses von Professor Dr. Bernd Skiera (Goethe Universität Frankfurt) entwickelten Helfers ist kostenlos.

Eingeben müssen Sie dazu folgende 13 Parameter:

  • Preis des Gutscheins
  • Normalpreis des pro Gutschein angebotenen Produkts
  • Anzahl der verkauften Gutscheine
  • Gewinn pro Gutschein durch Käufe über den Gutscheinwert hinaus
  • Gebühr für Plattformbetreiber
  • Anteil am Umsatz von nicht-eingelösten Gutscheinen (häufig 0%)
  • Anteil der Käufer, die den Gutschein auch einlösen (häufig 80%)
  • Kosten des Produkts pro Gutschein
  • Anteil der kannibalisierten Umsätze (häufig 20%)
  • Anteil an Wiederkäufern (häufig im Bereich 10 - 40%)
  • Wie viel wird verdient, wenn der Kunde wiederkauft
  • Wie viele Kunden erfahren vom Plattformbetreiber über ihr Angebot
  • Tausender-Kontakt-Preis (z.B. 20€)

Danach auf "berechnen" klicken. Es werden Ihnen kurz- und langfristige Ergebnisse Ihrer Groupon-Aktion angezeigt. Sehr schönes Tool!

 


Werbepraxis aktuell: Die Themen im September 2011

WerbePraxis aktuellGamification: So machen Sie Ihre Werbung zum Spiel

Es gibt ein neues Zaubermittel in der Werbebranche. Eines, das dafür sorgt, dass Werbung wieder Spaß macht und mehr Menschen erreicht. Eines, das sie dazu bringt „Werbung, ja bitte”, statt „Werbung, nein danke” zu sagen. Gamification ist das Zaubermittel – auf Deutsch „Spielefizierung”. Dahinter verbergen sich bekannte und neue Techniken, die eines zum Ziel haben: Werbung zum Spiel zu machen.

Worauf es bei digitalen Flyern und Prospekten ankommt: 9 Punkte für Ihr werbewirksames PDF-Dokument

Prospekte, Flyer oder Infobroschüren – jedes Unternehmen verfügt über diese Standarddrucksachen. Was beim Existenzgründer vielleicht nur ein erster Flyer ist, sind beim Konzern ganze Regalreihen voller Werbedrucksachen. Aber egal, ob Miniunternehmen oder Großkonzern, eines haben diese Werbemittel gemeinsam: Sie sind für die Papierausgabe optimiert.

Verkaufsförderung: Mit Standard-E-Mails mehr Umsatz machen

Was machen Sie mit Kunden, die Ihnen die Erlaubnis erteilt haben, von Ihnen Werbung zu erhalten? Sie senden Ihnen Ihren E-Mail-Newsletter. Richtig! Und diesen Newsletter-Versand wiederholen Sie von Zeit zu Zeit.

Weblogs: Mit 44 Gast-Blogger-Guidelines regeln Sie die Zusammenarbeit

Möchten Sie Ihrem Blog mal frischen Wind geben? Stagnieren Ihre Blog-Leserzahlen? Brauchen Sie neue Ideen für Beiträge? Sind Sie ab und an schreibmüde? Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie: Ihnen kann geholfen werden. Suchen Sie sich einen hervorragenden Gast-Blogger.

Und weitere Themen. Bestellen Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.

Button_testen

 

 


Wie wärs mit einem eigenen sozialen Netzwerk?

Alle Welt tummelt sich bei Facebook, Xing, LinkedIn oder Google+. Dabei übersieht man die Tatsache, dass heute jeder kostenlos und total simpel sein eigenes soziales Netzwerk gründen kann.

Bietet sich natürlich nur für Leute mit einer großen Fan-Basis an. Mit den nachfolgenden Services ist das Ganze für jeden möglich und im Nu live: Social Engine, Wall.fm, NING, mixxt.

Wenn jemand gute Anwendungsbeispiele kennt, freue ich mich davon zu lesen. In den Kommentaren ist jede Menge Platz dafür.


Sehr zutreffend: Der Knigge gibt Unternehmern Tipps zur Etikette im Social Web

Ich wusste gar nicht, dass sich der Knigge auch zur Etikette im Sozial Web geäußert hat. Die Empfehlungen, die er für das Geschäftsleben gibt, sind sehr zutreffend. Höflichkeit ist eben auch hier eine Erfolgsvoraussetzung.

"Nutzen Sie Ihr Netzwerk, um kurz über interessante Filme, Bücher oder Produkte zu schreiben. Wie im realen Leben dürfen Sie zwischendurch auch mal auf eigene Projekte hinweisen. Die Abwechslung ist entscheidend."

"Belasten Sie 'Freundschaften' nicht mit aggressiver Werbung. Wenn Sie nur verkaufen wollen, werden Sie schnell ignoriert. Denken Sie langfristig und vermeiden Sie es, als 'nervender Nachbar' ausgegrenzt zu werden."

Quelle: Knigge-Rat 2010 via Spiegel Online


Google+ Widget für Ihre Website erstellen

Kleiner Tipp. Wenn Sie sich auch so ein Google+ Widget bauen und in Ihre Website oder Ihren Blog integrieren wollen. Hier bekommen Sie Ihren individuellen Code:

 


Warum Menschen Werbung weiterleiten: 6 Grundregeln ansteckender Botschaften

Die renommierte New York Times hat eine Studie in Auftrag gegeben, die untersuchen sollte, weshalb Menschen Informationen im Web an andere weitergeben. Die Forscher, die dafür mehr als 2.500 Menschen befragten, interessierten sich für die „Psychologie des Weiterleitens“. Hier ein paar Ergebnisse:

  • 85 % teilen Informationen, weil die Reaktionen darauf ihnen dabei helfen, diese besser zu verstehen.
  • 84 % teilen Informationen, weil deren Verbreitung ihnen ein wirkliches Bedürfnis ist.
  • 78 % teilen Informationen, weil es ihnen dabei hilft, mit anderen Menschen in Verbindung zu treten bzw. zu bleiben.
  • 69 % teilen Informationen, weil sie dadurch das Gefühl haben am Weltgeschehen besser teilzuhaben.
  • 68 % teilen Informationen, weil sie anderen Menschen damit zeigen wollen, wer sie sind bzw. was sie mögen.
  • 49 % teilen Informationen, weil sie andere Menschen dazu bringen wollen, ihre Meinung zu ändern.

Die Forscher haben auch herausgefunden, was man tun kann, um das Weiterleiten Ihrer Werbebotschaften zu fördern. Hier sind ihre Tipps (mit meinen Worten):

  1. Motivieren Sie Konsumenten, sich untereinander zu verbinden. Und nicht nur mit Ihrer Marke/Ihrem Unternehmen.
  2. Vertrauen ist der Anfang von allem. Die Informationen von Unternehmen, Marken oder Produkten, die als nicht vertrauenswürdig gelten, werden von niemandem weitergeleitet.
  3. Formulieren und senden Sie einfache Botschaften. Sie werden eher weitergeleitet. Die Gefahr, dabei missverstanden oder verfälscht zu werden ist geringer.
  4. Humor hilft. Humorvolle Botschaften werden häufiger weitergeleitet als andere.
  5. Es muss dringend sein. Nachrichten, die man nicht sofort weiterleiten muss, werden wahrscheinlich nie weitergeleitet.
  6. Weiterleiten ist nur der Anfang. Wer weitergeleitet wird, sollte zuhören, sich bedanken und reagieren. Das sorgt dafür, dass das Vertrauen in Ihr Unternehmen wächst.

Tja. Nicht ganz neu und keinesfalls überraschend.

Studie: http://nytmarketing.whsites.net/mediakit/pos/


Wie man jetzt Stasi-Methoden in der Werbung nutzt

Das hat man nun davon, wenn man aller Welt seinen Standort verrät. Die Werbeindustrie steigt in das Echtzeitmarketing ein. Sie spioniert die Kommunikation und das Verhalten von Social Media-Nutzern aus und präsentiert immer ungenierter ihre Werbebotschaften.

Ein Beispiel: Da ist die österreichische Baumarktkette bauMax, die Foursquare-Mitteilungen daraufhin untersucht, wo jemand wohnt. Checken die Nutzer nach einem langen Arbeitstag abends wieder zuhause ein, dann erwartet sie schon eine Werbebotschaft. Tipps zum Thema: Wie man Einbrüche verhindert. Gruselige Idee, hier im Video ist die Werbeaktion geschildert.



Auch bei Twitter sollten Sie jetzt vorsichtig sein und ihre Reisepläne nicht verraten. Der Service Reach.ly durchsucht nämlich Twitter-Meldungen auf die Erwähnung von geplanten Reisen und stellt diese interessierten Unternehmen wie z.B. Hotels zur Verfügung.

Die Idee von Reach.ly: Hotels können den Reiselustigen kontaktieren und ihm ein spezielles Angebot unterbreiten. Angeblich sollen 9% der auf diese Weise Angesprochenen dann auch tatsächlich buchen.

Mal abgesehen davon, dass jeder Twittermeldungen auch ohne derartige Services untersuchen kann: Wie würden Sie reagieren, wenn sich ein Schnüffler bei Ihnen meldet?


Tipp: Personensuchmaschine Google Plus

Google Plus ist gerade mal ein paar Wochen alt, da gibt es schon eine spezielle Personensuchmaschine für das Netzwerk. Seltsamerweise nicht von Google selbst, sondern von einem anderen Anbieter.
Und diese Personensuchmaschine beantwortet viele "persönliche" Fragen.

Wenn Sie z.B. wissen möchten, ob Ihr Wettbewerber schon in Google Plus drin ist, welche Werbeexperten es in Ihrer nächsten Nähe gibt oder welche Siemens-Mitarbeiter ein Profil bei Google Plus haben: Die Suchmaschine findpeopleonplus.com gibt Ihnen die Antwort.

Geben Sie Namen, Berufe, Orte, Arbeitgeber und viele weitere mögliche Kriterien ein und sehen Sie, welche Informationen die Suchmaschine für Sie findet.


Was passiert eigentlich unterm Hotelbett?

Zu wenig, wenn man unter manchen Hotelbetten nachsieht. Manchmal findet sich da der Staub von Dekaden oder das eine oder andere Haar vom Vorgänger. Ja, unter manchen Hotelbetten wird nicht richtig geputzt.

Deshalb sehen Gäste, die die Qualität Ihres Hotels genauer unter die Lupe nehmen wollen, auch gerne unter dem Hotelbett nach. Ist es da so sauber wie anderswo im Raum, dann ist alles o.k. Einer friedlichen Nacht in sauberen Betten steht dann meist nichts mehr im Wege.

Wer im Hotel Bischofsschloss in Markdorf nächtigt, der findet allerdings noch ganz was anderes. Nämlich ein Schild, auf dem steht: Herzlichen Glückwunsch. Sie haben eine Flasche Wein gewonnen – bitte melden Sie sich beim Schlossgeist an der Rezeption.

Wow! Das nenne ich eine gelungene Überraschung. Und ein perfektes Beispiel dafür, wie man Mundpropaganda auslöst. Denn diese Geschichte wurde mir am letzten Wochenende von Freunden erzählt. Inzwischen weiß ich, der Hotelier Bernd Reutemann, der das Hotel Bischofsschloss betreibt, hat sie auch in seinem Buch "Service-Kamasutra" beschrieben. Darin befinden sich noch Unmengen anderer hervorragender Ideen. Mein Lesetipp fürs Wochenende.


Facebook Fans werden mehr aber müde

 "Der Anteil aktiver Fans auf Facebook sinkt" , schreibt Horizont mit Verweis auf eine Analyse von 75 Markenprofilen von Zucker/Pilot. Der Anteil der Fans, die einen aktiven Dialog mit einer Marke führen ist demnach deutlich geringer geworden. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Aktivität um 70 % zurück!

Was ist überhaupt Interaktion? Als Interaktion oder Dialog mit der Marke werden Einträge auf der Pinnwand, Kommentare oder das Klicken des "Gefällt mir"-Buttons gewertet. Spitzenreiter in der Untersuchung sind übrigens die Weight Watchers, hier kommunizieren 6,8% der Fans mit der Marke. Bei vielen Unternehmen sind es aber gerade mal ein Prozent der Fans, die sich aktiv einbringen.

Aber auch das mit der Aktivität ist ja auch so eine Sache. 65% der gemessenen Aktivitäten betreffen das Klicken des Gefällt mir-Knopfes. Dialog sieht meiner Meinung nach anders aus.

Gibt es eine Erklärung dafür, warum so wenig Fans mit ihrer Marke interagieren? Klar gibts die. Mit Gewinnspielen und Promotions haben viele Unternehmen massenhaft Fans für ihre Facebookseite eingesammelt.

Doch diese "Fans"  wollen gar keinen Dialog. Die wollten nur etwas gewinnen.

 


Schnell frisst langsam: Weshalb Sie E-Mails binnen 30 Minuten beantworten sollten

Schnell frisst langsam, das war schon immer der Glaubensgrundsatz von Unternehmen, die bei ihrem Wachstum aufs Tempo drücken. Unlängst berichtete der Trendletter (Print-Ausgabe) über neuere Untersuchungen, dass dieser Grundsatz vor allem für Unternehmen gilt, die im Internet Geschäfte machen wollen.

Ergebnis dieser Untersuchungen:

  • „Wer in weniger als 1 Stunde auf einen online Kontakt antwortet, hat eine 7 x höhere Wahrscheinlichkeit des Kaufs, als wenn der Anfrage länger als 1 Stunde warten muss.
  • Wer Anfrager länger als 24 Stunden warten lässt, erzielte nur noch ein Sechzigstel der Käuferrate, die bei schneller Reaktion erzielbar gewesen wäre.“

Tja, da müssten manche noch viiiiel schneller werden. Viele deutsche Unternehmen messen die Reaktionszeit noch in Tagen, nicht in Stunden.


Seltsam: Autorenforum diskriminiert Autoren, die selbst verlegen

Seit Jahren lese ich den (durchaus) interessanten Newsletter des Autorenforums. Eine Rubrik darin ist die so genannte Hallo of Fame. Darin werden Neuveröffentlichungen von Autoren vorgestellt. Aber nur, wenn diese in einem Verlag erschienen sind.

„Ausgeschlossen sind ... Bücher im Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind)“ heißt es dort zur Erläuterung. Und damit es auch ja nicht vergessen wird, erfolgt noch der folgende Hinweis:

„Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt hat!“

Was soll das? Autoren diskriminieren, die die Vermarktung selbst in die Hand nehmen? In einem Zeitalter, da es bereits die ersten Millionäre unter den Selbstverlegern gibt und Kindle/Amazon, Apple, BoD und viele andere einem alle Türen zur Selbstvermarktung öffnen.

Dass man selbstverlegende Autoren diskriminiert, liegt natürlich im Interesse der klassischen Buchverlage, die ihrem bröckelnden Geschäftsmodell hinterher trauern und noch nicht wissen, wie sie mit den aktuellen Herausforderungen umgehen.

Aber in einem Autorenratgeber hat so was nichts zu suchen.


Kauf! Mich! Jetzt! seit heute als eBook erhältlich

Bildschirmfoto 2011-07-15 um 13.59.01 Es freut mich, dass heute als erstes meiner Bücher mein Autorenratgeber Kauf! Mich! Jetzt! im iTunes Bookstore erschienen ist. Das ist auch gar nicht so unpassend. Denn gerade Autoren werden in den nächsten Jahren mehr und mehr selbst publizieren und dafür die elektronischen Verbreitungskanäle nutzen.

In den nächsten Tagen wird das Buch in weiteren Onlineshops angeboten. Natürlich auch in einer Kindle-Version im Amazon Kindle Store. Und in den Buchshops von Libri.de, Thalia.de, Buch.de, Buecher.de, Spiegel.de, Mediamarkt.de, Weiland.de, Mayersche.de, Pubbles.de wird es ebenfalls erhältlich sein.

Möglich gemacht hat es BoD, die 100 ausgewählte Titel aus dem Angebot kostenfrei in die elektronischen Formate konvertiert haben. Dafür herzlichen Dank!

Seit gestern läuft auch die große E-Book-Aktion bei BoD: Wer bis zum 31.8.2011 ein neues Buchprojekt bei BoD abschließt, bekommt die E-Book-Version des Buches kostenlos dazu! (Das bedeutet eine Ersparnis von 99 Euro).


Verrückt: Ein Foto ersetzt einen kompletten Shop


Was brauchen Sie, um einen Shop zu errichten? Regale? Ladenfläche? Schaufenster? Nein, das können Sie auch alles online tun. Brauchen Sie ein Website? Nicht mal das!

Die britische Supermarktkette Tesco hat in Südkorea eindrucksvoll demonstriert: Fotos reichen! Das Unternehmen platzierte Fotos gefüllter Supermarktregale in U-Bahnstationen und versah jedes einzelne abgebildete Produkt mit einem QR-Code.

Wer es kaufen wollte, musste nur den Code mit seinem Smartphone fotografieren und konnte so das Produkt ordern. Am gleichen Abend wurde es dann ins Haus geliefert. Für die Supermarktkette ein Riesenerfolg. Die Onlineumsätze sind um 130 % gestiegen. Sehen Sie selbst:

 


Das stelle ich mir gerade mit eBooks vor. Die Buchhandlung der Zukunft passt auf ein Plakat.


Erfolg mit Kindle: Diese 8 Autoren sind die ersten Auflagenmillionäre

Der Autor John Locke ist der achte Auflagenmillionär im Kindle Direct Publishing Club. Bis zum 19. Juni hat John Locke 1.010.370 Kindle Bücher verkauft – zu Preisen ab 0,49 Euro. Vor ihm knackten die Millionengrenze die Autoren Stieg Larsson, James Patterson, Nora Roberts, Charlaine Harris, Lee Child, Suzanne Collins und Michael Connelly.
Für Autoren, die ihre Bücher selbst verlegen bietet der Vertriebsweg über Kindle einen großen Anreiz. Rund 70% der Einnahmen verbleiben beim Autor – eine Riesenunterschied zu dem, was klassische Verlage ihren Autoren übrig lassen.

Auf den ersten deutschsprachigen Kindle-Millionenseller werden wir wohl noch etwas warten müssen. Dass Deutschland, was die eBook Nutzung angeht, in einer anderen Liga spielt, beweist auch dieser Artikel von Spiegel online. Da bekennt Autor Wolfgang Tischer ganz offen: „Es reicht, wenn man zehn am Tag verkauft, um in den Top 20 (Anmerkung: in Deutschland) zu landen.“

Trotzdem bin ich mir sicher: Immer mehr Autoren werden es auch hierzulande probieren, ihre Bücher auf elektronischem Wege an die Leser zu vertreiben.

Wer wissen will, wie Locke die Auflagenmillion geschafft hat, der kann es in seinem Marketingratgeber für Autoren, die ihre Bücher selbst veröffentlichen, nachlesen. Natürlich als e-Book.


Presserabatte: Umwerben Sie Meinungsmacher mit Sonderkonditionen?

Haben Sie auch schon mal darüber nachgedacht, Journalisten mit Sonderkonditionen zu ködern? Sorry für das unfeine Wort, aber natürlich dienen diese Presserabatte dem Zweck, Journalisten auf das Unternehmen aufmerksam zu machen und bei ihnen für Goodwill zu sorgen.

Wer Journalisten Rabatte einräumt, ist übrigens in bester Gesellschaft. Fast alle namhaften Unternehmen tun dies wie Audi, Sixt, Deutsche Telekom, LTU oder Kabel Deutschland.

Die Website Pressekonditionen.de listet heute 1.335 Sonderangebote für Pressevertreter auf.

Wer denkt, dass sei doch Bestechung, liegt falsch. Für journalistische Verbände wie den Deutschen Presserat jedenfalls sind diese Sonderkonditionen keine Bestechung. Schließlich hat sich dieser Beruf von jeglicher Bestechlichkeit - dank seines Verhaltenscodex - selbst freigesprochen. So heißt es im Pressekodex Ziffer 15 "Vergünstigungen":

„Die Annahme von Vorteilen jeder Art, die geeignet sein könnten, die Entscheidungsfreiheit von Verlag und Redaktion zu beeinträchtigen, sind mit dem Ansehen, der Unabhängigkeit und der Aufgabe der Presse unvereinbar. Wer sich für die Verbreitung oder Unterdrückung von Nachrichten bestechen lässt, handelt unehrenhaft und berufswidrig.“

Presserabatt? Gibt es das auch bei Ihnen? Beim kleinen oder mittleren Unternehmen? Ach so: Und gibt es diese Rabatte eigentlich nur für Journalisten? oder auch für Blogger?


QR-Codes: Kreative Anwendungen für den Quick Response Code

Zzoc QR-Codes sind prima, um Smartphone-Besitzer auf seine Website zu lotsen, um Ihnen dort mehr Informationen bieten zu können. QR-Codes (quick response-Codes) sind die Codes, mit denen die Deutsche Bahn beispielsweise ihre Onlinetickets sichert – und sie dann vom Zugpersonal einlesen lässt.

Die in den Smartphones enthaltenen Barcodescanner machen es jedermann möglich, diese Codes zu lesen. Einfach Kamera draufhalten, der Browser wird gestartet und eine Internetseite erscheint.

Ein paar schöne Ideen für die Anwendung der QR-Codes habe ich gefunden:

Die Großgärtnerei Helix stattet ihre Pflanzen mit QR-Codes als so genannten Produktpass aus. Der Code wird direkt auf die Kunststoffstöpfe gedruckt. Auf der dazugehörigen Internetseite findet der Kunde dann Informationen, die es ihm erleichtern, die Pflanzen richtig im Garten zu platzieren und zu pflegen.

Die Rohrreinigungsfirma Lobbe hat die ganze Firmenflotte mit etwa 1 m² großen QR-Codes ausgestattet. Das ist ein Hingucker, der auf alle Fälle neugierig macht. Die dazu hinterlegte Website enthält ein Video mit Informationen und die Kontaktdaten zum Unternehmen.

Zwei amerikanische Zeitschriften veranstalteten eine Schnitzeljagd durch New York. Dabei waren an verschiedenen Punkten in der Stadt die Codes versteckt. Wer einen der Codes einlas, erhielt einen Hinweis auf die nächsten Fundstellen. Außerdem konnte man sich an den Fundstellen kleine Preise abholen. Wer alle Schnitzel gefunden hatte, konnte an der Verlosung eines Ford Fiesta teilnehmen.

QR-Codes lassen sich hervorragend auf Verpackungen aller Art einsetzen. So könnten zum Beispiel Lebensmittelhersteller zu einer Website mit genau passenden Rezepten für das soeben verkaufte Produkt einen Zusatznutzen bieten.  Solche Rezepte liefert der z.B. Zementhersteller Lafarge Perlmooser auf seinen Zementsäcken. Nur dass es sich dabei um Betonrezepturen handelt. Es sind genauere Informationen über die Zementsorte, ihr Einsatzgebiet und Verarbeitungstipps.

Übrigens: Von Google gibt es eine kostenlose Möglichkeit einen QR-Code selbst zu erstellen. Man benutzt dabei den URL-Verkürzer http://goo.gl/. An die verkürzte URL das Kürzel .qr anhängen und dann die Eingabetaste drücken – im Browserfenster erscheint nun der QR-Code als Grafik.

Beispiele aus WerbePraxis aktuell


Verbessern Sie Ihr Profil für 5 Euro

In Magazinen und Zeitschriften erscheint so gut wie kein Porträtfoto mehr, das nicht mit Photoshop retuschiert wurde. Von der Werbung ganz zu schweigen. Auch Fotografen geben heute kein Bild mehr an den Kunden weiter, das sie nicht vorher per Software bearbeitet und aufgehübscht haben. Aber wie sieht es eigentlich mit Ihrem Profilfoto bei XING oder Facebook aus? Oder den Porträtfotos Ihrer Mitarbeiter? Die haben Sie selbst geschossen?
Dann lassen Sie diese jetzt von Profis retuschieren!
Das Berliner Unternehmen Glamya hat Fotoretuschen für jedermann möglich gemacht. Dort kann man einfach sein Foto hochladen und dann professionelle Fotoretuschen in Auftrag geben. Der Preis ist unschlagbar günstig: eine Standardretusche gibt es dort bereits ab fünf Euro.

Wer bereit ist mehr zu zahlen, gibt sein maximales Budget an und lässt sich dann von erfahrenen Designern Vorschläge machen. Diese retuschieren das Bild, zeigen einem das Endergebnis und erst, wenn man damit zufrieden ist, wird gezahlt.
Man kann dort zum Beispiel nicht nur Hautfarben aufhellen oder generell die Fotofarben verbessern. Die Retuscheure können auch Wimpern verlängern, Bauch oder Brust straffen, Haut verschönern, dünner aussehen, Farben verbessern, Augenringe entfernen, Augenfarben verändern, Glanzeffekte zaubern und vieles mehr.
(Offenbar nehmen die Designer am liebsten Frauen für ihr Verschönerungsprogramm. Aber natürlich eignet sich der Service auch für Männer.)


7 kostenlose Tools für die Webbeobachtung

Wollen Sie wissen, was man über Web über Sie spricht? Wollen Sie den Wettbewerb analysieren? Kostenlose Tools helfen Ihnen dabei, die Web-Beobachtung zu automatisieren und dies mit dem geringstmöglichen Personaleinsatz zu bewältigen.

  1. AddictoMatic.com Leistungsstarke Meta-Suchmaschine für Social Media
  2. Netvibes.com Individuell einstellbare Suchseite für Social Media
  3. SocialMention.com Suchmaschine für Social Media mit Benachrichtigungsfunktion (sog. „Alert“)
  4. whostalking.com Suchmaschine für Social Media
  5. nutshellmail.com Monitoring verschiedener Dienste per E-Mail
  6. twilert.com E-Mail-Alert-Service für die Twitterbeobachtung
  7. Kurrently.com Eine Suchmaschine für Facebook und Twitter

Mit 3.695 Euro Werbeetat zum Erfolg: Wie eine Schweizer Zahnklinik (fast) ohne Werbung Kunden gewinnt

Hört man die Erfolgsgeschichte des Schweizer Zahnarztes Dr. Harr-Tschudin, so kann man diese zunächst kaum glauben. Weit ab von der Großstadt im Basler Land, gründete er eine Zahnklinik im beschaulichen Örtchen Niederdorf. Einwohnerzahl des Ortes: 1.500. Zahl der Patienten, die sich in der Frenkenklinik (http://www.frenkenklinik.ch) regelmäßig behandeln lassen: 15.000.

Sechs Zahnärzte und 31 weitere Angestellte kümmern sich dort um die Zahngesundheit der Patienten. Der Werbeetat des Unternehmens beträgt jährlich 3695 € (= 5000 SFr.) Das weiß der Inhaber so genau, weil die Summe auf eine einzige Werbemaßnahme fällt. Eine Werbung auf der Rückseite des Linienbusses, der vor der Praxis des Mitbewerbers hält.

Was aber muss oder kann man tun, wenn man nahezu ohne Werbung auskommen möchte und dennoch ein Unternehmen zum Erfolg führen will? Man muss vor allem anders sein als andere. Hier ein paar der bemerkenswerten Ideen der Frenkenklinik.

Garantien

  • Die Frenkenklinik bietet freiwillige Garantien. Zum Beispiel die Wartezeiten-Garantie: Wer länger als 15 Minuten über den Bestellzeitpunkt hinaus warten muss, erhält eine Kostenreduktion von SFR 50.
  • Aber es gibt auch Garantien für Behandlungen, z.B. für Implantate, Kronen, Brücken: 8 Jahre Kulanzgarantie.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten der Frenkenklinik sind deutlich länger als die anderer Zahnarztpraxen. Durch ein Schichtsystem ist die Frenkenklinik 70 Stunden in der Woche geöffnet.

Services

  • Das Wartezimmer im Garten: In der warmen Jahreszeit wird das Wartezimmer in den Garten erweitert.
  • Kostenloser Abholservice für Senioren. Senioren, die Probleme haben, die Praxis aufzusuchen, werden vom eigenen Praxisfahrzeug und einer freundlichen Helferin kostenlos abgeholt und wieder nachhause gebracht.
  • Kindernachmittage in der Klinik. An speziellen Kinderterminen sorgt man sich besonders um das Wohl der jüngsten Patienten. Dann unterhält ein Kinderclown die Kleinen im Wartezimmer und macht ihren ersten oder zweiten Zahnarztbesuch zum positiven Erlebnis.
  • Für Mütter: Um auch Müttern mit kleinen Kindern Termine anbieten zu können, bietet die Frenkenklinik einen kostenlosen Kinderbetreuungsdienst an.
  • SMS-Erinnerung. Auf Wunsch werden Patienten telefonisch, über SMS oder E‐Mail an ihren Termin erinnert.
  • Walk-In-Service: Ein Team der Frenkenklinik steht ständig bereit, um auch Termine ohne vorherige Vereinbarung anbieten zu können. Ein Service, der sich an gestresste Arbeitnehmer und Manager mit Zeitnot wendet.

Wow! Mehr kann man dazu gar nicht sagen. Ob es einen deutschen Zahnarzt gibt, der ähnlich innovativ und kundenorientiert arbeitet?