Coole Werbeidee: Drohne bringt Freibier

Zivile Drohnen sind ja weltweit im Kommen - so auch in Südafrika. Dort werden sie anlässlich eines Musikfestivals als individuelle Biertransporter eingesetzt. Die Drohnen wurden so konstruiert, dass sie eine Getränkedose transportieren können und diese dann direkt über dem Besteller ausliefern. An einem Fallschirm schwebt sie dann sicher zu Boden.

Bestellt wird via Smartphone und lokalisiert werden die durstigen Besteller natürlich über die GPS-Ortung. Während des Festivals kann so jeder Besucher eine Dose Freibier ordern.

Noch habe ich Zweifel, ob das nicht nur eine Fake-Meldung ist, mit der sich das OppiKoppi Festival, die Brauerei Windhoek und die Firma Darkwing Aerials (ein Unternehmen, das sich auf Filmaufnahmen via Drohne spezialisiert hat) weltweit ins Gespräch bringen wollen.

via Springwise

Wer mal wissen will, welch beindruckende Bilder Drohnen für Werbefilmer liefern können, der sehe sich mal dieses Imagevideo von Darkwing Aerials an.


Was überzeugt mehr auf Ihrer Website? Argumente in Stichwörtern oder eine Videoerklärung?

Welche Antwort würden Sie wählen? Fragen wie diese stellt die Website "Which Test Won" jede Woche den Empfänger ihres Newsletters und es macht richtig Spaß, diese für sich zu beantworten.

Natürlich erfährt man im Anschluß an das Voting auch das richtige Ergebnis - was oft zu verblüffenden Einsichten führt.

In dieser Woche haben die Betreiber über einen A/B-Splittest berichtet, den Google mit einer seiner Website-Angebote durchgeführt hat. Getestet wurde eine Version mit Stichwort-Aufzählungen und 2 Varianten einer Videoerklärung.

Ich sags gleich: Die Videos haben verloren. Obwohl sie aufwendiger herzustellen sind als die reine Textversion, schnitten sie in der Conversion um 20 - 30 % schlechter ab.

Guter Text gewinnt! Oder vielleicht waren die Videos auch einfach zu lang. Hier können Sie sich den Split-Test mal selber ansehen.


Mein Weihnachtsbuchtipp (No.1): Jeder kann Video

41w4BUjybFL._SL160_PIsitb-sticker-arrow-dp,TopRight,12,-18_SH30_OU03_AA115_ Tolle Videos für YouTube oder das Blog erstellen – das kann theoretisch eigentlich jeder.  Die Kameras sind unverschämt preiswert, die Aufnahmequalität ist verblüffend gut. Die einzige Schwachstelle: der Faktor Mensch. Deshalb zeigt das Buch der Fernsehprofis Konstanze und Horst Werner, was man beachten muss, um sein Weblog oder die Unternehmenswebsite mit gut gemachten Videos aufzupeppen.

Zum Beispiel:  

Spannungsbogen. Auch der kürzeste Film braucht einen spannenden Anfang und einen emotionalen Schluss: Lachen, Schrecken, Staunen.
Kamera. Am Beispiel von zwei Consumer-Kameras, der Flip und einer Panasonic Videokamera wird erklärt, was alles für den Dreh gebraucht wird.
Dreh. So haben Sie ihn schnell raus. Schwenks und Zooms sind tabu. Im Internet zählt die Ruhe, sowie Einstellungsgrößen, Stativ, O-Tonarten, Weiß-Abgleich. Und die WOW-Einstellungen nicht vergessen!


Ein tolles Buch für Ihre selbst gedrehten Unternehmensreportagen, Interviews, Messerundgänge etc.

Konstanze Werner, Horst Werner
Uvk;, 200 Seiten, 17,90 EUR

Bei AMAZON bestellen

 


7 Ideen, wie Sie das neue YouTube Direct nutzen

Heute stellte YouTube einen neuen Service für Unternehmen und Organisationen vor: YouTube direct. Das Neue daran. YouTube Direct ermöglicht es, einen Upload Button für Videos direkt auf Ihrer Website einzubinden. Somit werden Sie zur Sammelstelle für Video Uploads, die dann sowohl auf Ihrer Website als auch bei YouTube angezeigt werden können. Wichtig ist hier das Wörtchen „können“. Denn als Websitebetreiber können Sie bestimmen, welche Videos veröffentlicht werden sollen und welche nicht. Was YouTube als hervorragendes Element für Zeitungen preist, die damit Bürgerjournalisten aktivieren wollen bietet gleichzeitig hervorragende Möglichkeiten für Werbung und PR. Hier sind 7 Ideen, was Sie damit anstellen können:

1. Einen Videowettbewerb ausrufen. Loben Sie einen Wettbewerb aus und rufen Sie zu Videoeinsendungen auf.

2. Rezensionen und Produktbewertungen sammeln. Integrieren Sie diese direkt in Ihren Onlineshop. Lassen Sie Ihre Kunden Videorezensionen verfassen und zeigen Sie diese beim passenden Produkt an. Oder sammeln Sie Statements zu Ihrem Unternehmen oder Ihrer Person, Ihrem Service usw.

3. Produkte demonstrieren. Lassen Sie ihre Kunden zeigen, wie sie Ihre Produkte einsetzen.

4. Reportagen und Berichte veröffentlichen. Warum sollen Sie nicht auf Messen und Konferenzen Videobeiträge von den Besuchern einsammeln? Ein Handy/Smartphone mit Videofunktion hat jeder in der Tasche.

5. VideoBlogparaden veranstalten. Geben Sie ein Thema vor und sammeln Sie dazu ausschließlich Videostatements.

6. Videoführungen und persönliche Erlebnisse sammeln. Lassen Sie Besucher Ihres Unternehmens Ihre Eindrücke per Video schildern. Das funktioniert glänzend in der Freizeitbranche. Man stelle sich mal die vielen Videos vor, die z.B. auf der Insel Mainau gedreht wurden. Warum sollen nicht Besucher ihre persönliche Führung durch eine Ausstellung, einen Freizeitpark, eine Messe dokumentieren?

7. Feedback und Fehlermeldungen einholen. Ist etwas kaputt, hat ein Anwender Problem mit Ihren Produkten? Dann lassen Sie sich ein Video einsenden, damit Ihr Service das Problem lösen kann. Sie müssen diesen Videokanal ja nicht öffentlich machen. Sie können ihn auch intern nutzen. (z.B. für einen Hotel-Quality-Check). Andrerseits: warum nicht typische Problemfälle darstellen und in einer von Ihnen gedrehten Video-Antwort demonstrieren wie sie gelöst werden. So können das Unternehmen und seine Kunden in einem Video-FAQ prima zusammenarbeiten.

Mehr über YouTube Direct

Get started today! Visit the YouTube Direct project page, where your developers can dive in right away. Click here: http://code.google.com/apis/youtube/ytdirect.html

And check out our FAQ.


Wie Sie durch den richtigen Einsatz von Produktvideos mehr Umsatz machen


Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt: mit Produktvideos im Onlineshop kann man die Verkaufsraten kräftig steigern. Aber: Es müssen schon die richtigen Videos sein. Werbefilmchen, bei denen sich blonde Mädchen am Stand räkeln und dabei von Ihrem Produkt träumen … sorry, das sind die ausgelutschten Werbeideen des letzten Jahrtausends. Bei Videos, die Kaufinteresse wecken sollen, kommt es vor allem darauf an, das Produkt besser darzustellen als es in Wort und Bild gelingt.

Ja, wer anhand eines Videos das Gefühl hat ein Produkt besser kennen zu lernen, der verliert auch die letzte Unsicherheit, ob er kaufen soll oder nicht. Hier sind 7 Ideen für Sie, mit welchen Inhalten Sie überzeugende und verkaufsstarke Produktvideos erstellen.

1. Zeigen Sie, wie etwas hergestellt wird.
Werben Sie mit einem besonderen Herstellungsverfahren? Ist Ihre Fertigung besonders hochwertig? Setzen Sie auf handwerkliche Qualität? Oder ist gar Ihr Produkt ohne ein besonderes Herstellungsverfahren undenkbar? Dann sollten Sie überlegen genau dies zu zeigen. Demonstrieren Sie in sachlichen Aufnahmen wie der Herstellungsprozess bei Ihnen abläuft.

2. Zeigen Sie, wie etwas angewendet, gehandhabt oder benutzt wird.
Wie bohrt man ein Dübelloch in eine glatte Fliesenwand? Wie filetiert man einen Fisch? Wie legt man die SIM-Karte ins Handy ein? Zwischen knifflig und banal sind die Themen, die Sie anhand solcher Erklärvideos zeigen können. Vorteil: Wenn es mit Ihren Produkten besonders einfach geht, ist dies ein überzeugendes Kaufargument. Da können Sie auch gerne mal ein Vergleichsvideo starten – Filterbeutel wechseln bei Staubsauger A (ohne Markennamen) – und bei Ihrem eigenen Modell.

3. Zeigen Sie, wie etwas gepflegt/gewartet/gereinigt wird.
„Das Pigmentöl mit einem Lappen fein auftragen und einziehen lassen. Dann mit einem nicht zu groben Schleifpapier nachschleifen!“ Hallo? Geht es nicht ein bisschen präziser? Was heißt fein auftragen? Welche Menge nimmt man, welchen Lappen und mit welcher Bewegung wird das Pigmentöl aufgetragen? Das alles kann man in einem solchen Video sehen – man braucht gar nicht mehr viele Worte. Man sieht schließlich wie es gemacht wird. Mit solchen Videos nehmen Sie vor allem den Kunden die Scheu, die der Meinung sind, etwas nicht selber machen zu können oder die fürchten, beim Kauf Ihres Produktes kämen aufwändige Pflegearbeiten auf sie zu.

4. Zeigen Sie, wie etwas funktioniert.
Bittesehr – auch das kann sehr überzeugend sein: Wir meinen hier eher die Darstellung der Funktionsweise eines Produktes. Angenommen ein Espressomaschinenhersteller argumentiert, dass sein Espresso besser schmeckt, weil seine Maschine mit höherem Druck arbeitet – dann legen Sie den Blick in das Innere frei und zeigen, was im Herzen der Maschine an Druck abgeht!

5. Zeigen Sie, wie etwas schmeckt oder wirkt.
Bitte sagen Sie jetzt nicht, man könne dies gar nicht zeigen. Wie funktionieren dann die ganzen Kochsendungen? Und wie schafft es der Weinhändler Gary Vaynerchuk nur anhand von Videos, in denen Weine verkostet werden, eine weltweite Fangemeinde und Umsätze in x-stelliger Höhe aufzubauen? (http://tv.winelibrary.com) Auch Wirkungsweisen können Sie darstellen, anhand der Veränderungen innerhalb eines Prozesses oder in Vorher/Nachher-Gegenüberstellungen.

6. Zeigen Sie, wie etwas verpackt/transportiert/geliefert wird.
Mit Staunen saß ich vor diesem Video der Firma Whitewall, einem Online-Photolabor (http://photolab.whitewall.com). Beeindruckt war ich vom darin gezeigten Aufwand, mit dem die bestellte Ware sorgsam und sicher verpackt wird. Es gibt Kantenschutz, maßgeschneiderte Verpackungskartonagen, dicke Luftpolsterfolie und vieles mehr. Alles dient dazu, ein hochwertiges Produkt ohne die kleinsten Kratzer zu Ihnen zu bringen. Übrigens: im Internet gibt es bei YouTube ein eigenes Genre so genannter Unboxing-Videos (Einfach mal den Suchbegriff „unboxing“ bei Google oder direkt bei YouTube eingeben). Also „Auspack“-Videos. Da zeigen Kunden wie eine Ware bei ihnen eintrifft und öffnen die Verpackung nun Schritt für Schritt. Drehen Sie das Ganze mal um! Zeigen Sie in Ihrem Verpackungsvideo mal, was Sie einem Versandpaket so alles beilegen, um Ihre Kunden zu begeistern.

7. Zeigen Sie, welche speziellen Eigenschaften ein Produkt hat.
Natürlich können Sie sich auch auf ganz spezielle, herausragende Eigenschaften eines Produktes konzentrieren. So machte das Webportal 24mobilde.de einen Vergleichstest verschiedener Handys am Strand. Gewinner war ein Samsung Handy, das mit Wasserdichtheit warb. Man steckte es einfach in ein sprudelndes Wasserglas und ließ es klingeln.( http://www.24mobile.de/blog/die-besten-strandhandys-outdoor-handys-im-vergleich.html)

Links
http://photolab.whitewall.com
http://www.24mobile.de
http://tv.winelibrary.com
http://www.24mobile.de/blog/die-besten-strandhandys-outdoor-handys-im-vergleich.htm http://tv.winelibrary.com

Anmerkung: Artikel wie diesen poste ich künftig auf How2Marketing. Dort finden Sie praxisnahe Schritt-für Schritt-Anleitungen zu allen Marketingthemen.


Gerade mal 85.000 Zuschauer für das Sixt/Reim Video

Habe ich soeben bei YouTube gezählt. Naja, ein Riesenerfolg beim Zuschauer scheint das ja nicht zu sein. Aber die Medien berichten euphorisch oder ausführlich, siehe Spiegel Online, oder Handelsblatt in der gestrigen Printausgabe. Was es dann doch noch zu einem erkauften PR-Erfolg für Sixt macht. Denn seltsamerweise ist die Liste der Medien die berichten, recht ähnlich der Liste der Medien, die Werbegelder für die Kampagne erhalten haben. Zum einen durch verschiedenste Banner auf vielen großen Webseiten wie www.spiegel.de, www.sueddeutsche.de, www.auto-motor-und-sport.de, www.bild.t-online.de, www.adac.de, www.Sat1.de, www.prosieben.de, www.kabeleins.de, www.ehrensenf.de, www.focus.de, www.myvideo.de sowie den Webseiten der Tomorrow Focus Networld (u.a. www.max.de, www.tvspielfilm.de, www.amica.de, www.focus.de, www.cinema.de www.tomorrow.de, www.holidaycheck.de, www.playboy.de und www.fitforfun.de), zum anderen durch eine klassische Teaser-Anzeige in Spiegel, Focus, FAZ, FTD, SZ, Welt/Welt am Sonntag, Handelsblatt.

Muss ja nix bedeuten. Außer: Medienerfolg kann man sich kaufen. Den beim Zuschauer nicht.

Und ein Preis hat das Video auch schon gewonnen, als bester Online Content 2007. Ausgezeichnet von einem gewissen BDOA, dessen Aufgabe es gar nicht wäre, solche Preise zu verleihen, da er nach eigener Aussage sich um Berufsbildung etc. kümmern möchte. Hier die Preisbegründung:

"Viral Marketing auf exzellentem Niveau. Der ehemalige Kassenschlager von Matthias Reim „Verdammt ich lieb dich“ begeisterte in seiner umgedichteten Version unzählige Internetuser, noch bevor die offizielle Webpage von Sixt freigeschaltet wurde. Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich das Video im World Wide Web, wurde hundertfach verlinkt und eroberte die Playlist sämtlicher Videoportale."

Man beachte die Wortwahl: "Eroberte die Playlist sämtlicher Videoportale". Heisst nix anderes als: wurde in sämtliche Videoportale eingestellt.

Stellt sich die Frage ob das überhaupt als Viralmarketing-Kampagne zu bezeichnen ist: denn angesichts des massiven Seedings scheint die Ausbeute mehr als mager und der Weiterverbreitungsfaktor recht nahe bei Null zu liegen.

Zitat hier gefunden


Warum Google YouTube erworben hat

"Mit Youtube haben wir die Möglichkeit erworben, Werbung in fast allen Videos zu schalten, die es im Internet gibt. Das ist der wahre Grund, warum wir dieses Geschäft abgeschlossen haben."

Sagt Marissa Mayer, Google Produktchefin im Gespräch mit der F.A.Z. Sie meint, Werbeerlöse mit Videos werden das nächste große Finanzierungsmodell im Internet.

"Die ersten Modelle für Videowerbung sind schon auf dem Markt, zum Beispiel ein Sponsoren-Rahmen um das Video herum.
...
Den Erlös teilen wir uns mit dem Produzenten des Videos."

Mehr dazu bei der F.A.Z


Wie findet man was in Online-Videos und Audios

Nur selten klicke ich auf längere Online Video- oder Audiobeiträge. Ich wüsste zu gerne vorher, was drin ist. Und wie ich an die Stellen springen kann, die mich interessieren.
Dass Video- und Audiofiles nicht wie Websitetexte durchsuchbar sind ist ein großes Manko um ihre Inhalte weiter zu verbreiten.
Aber das könnte sich ändern: Guy Kawasaki verweist uns zu Veotag, einem kostenlosen Service, der es erlaubt Video- und Audiodateien

  • Inhaltsverzeichnisse zu erstellen
  • in Kapitel zu gliedern
  • mit Stichworten und Links zu versehen
  • Textkommentare anzufügen
  • uvm.

Wann zeigen Sie Ihr Video in YouTube?

Seit Mai 2005 gibt es YouTube - eine Plattform auf der jeder seine selbst gemachten Video einstellen kann. Ursprünglich war das Ganze für Blogger gedacht und ursprünglich wollten die beiden You Tube Macher Steve S. Chen und Chad Hurley ja nur eine Plattform bauen, um ihr eigenes Partyvideo im Netz bereit zu stellen.

Die Marketingleute großer amerikanischer Unternehmen haben es allerdings auch schnell begriffen, dass YouTube einen äußerst nützliche Plattform ist, von der aus sich Filme kostenlos verbreiten lassen. Bei YouTube finden sich neben typischen Homevideos auch Werbespots von Unternehmen, selbst gedrehte Beiträge von Fans oder Kritisches zur Produkten, das dort ebenfalls rasche Verbreitung erfährt. 15 Millionen mal werden auf YouTube täglich Clips angesehen. Welches die beliebtesten Clips sind, erfahren Sie gleich auf der Startseite.

Emi, Virgin Records und VH1 haben dort Videofilme gepostet, berichtet Cool News of the Day. Von Nike gibt es einen amateurhaften Videoclip mit Ronaldinho, der bereits 2,7 Millionen gesehen wurde. Und vielgelesene Blogs empfehlen derzeit die ebenfalls auf You Tube eingestellten Volkswagen Werbespots oder diese Microsoft Parodie. Auffallend viele Beiträge finden sich zu BMW (506), weitaus weniger zu Mercedes (199), zu den meistgesehenen zählte der kritische Beitrag in Stern-TV mit der Crash Test-Panne der S-Klasse.

Ja und natürlich dürfen Tokio Hotel dort nicht fehlen, die deutsche Band mit den aktivsten Fans überhaupt.

Quelle: Cool News of the Day


Wann zeigen Sie Ihr Video in YouTube?

Seit Mai 2005 gibt es YouTube - eine Plattform auf der jeder seine selbst gemachten Video einstellen kann. Ursprünglich war das Ganze für Blogger gedacht und ursprünglich wollten die beiden You Tube Macher Steve S. Chen und Chad Hurley ja nur eine Plattform bauen, um ihr eigenes Partyvideo im Netz bereit zu stellen.

Die Marketingleute großer amerikanischer Unternehmen haben es allerdings auch schnell begriffen, dass YouTube einen äußerst nützliche Plattform ist, von der aus sich Filme kostenlos verbreiten lassen. Bei YouTube finden sich neben typischen Homevideos auch Werbespots von Unternehmen, selbst gedrehte Beiträge von Fans oder Kritisches zur Produkten, das dort ebenfalls rasche Verbreitung erfährt. 15 Millionen mal werden auf YouTube täglich Clips angesehen. Welches die beliebtesten Clips sind, erfahren Sie gleich auf der Startseite.

Emi, Virgin Records und VH1 haben dort Videofilme gepostet, berichtet Cool News of the Day. Von Nike gibt es einen amateurhaften Videoclip mit Ronaldinho, der bereits 2,7 Millionen gesehen wurde. Und vielgelesene Blogs empfehlen derzeit die ebenfalls auf You Tube eingestellten Volkswagen Werbespots oder diese Microsoft Parodie. Auffallend viele Beiträge finden sich zu BMW (506), weitaus weniger zu Mercedes (199), zu den meistgesehenen zählte der kritische Beitrag in Stern-TV mit der Crash Test-Panne der S-Klasse.

Ja und natürlich dürfen Tokio Hotel dort nicht fehlen, die deutsche Band mit den aktivsten Fans überhaupt.

Quelle: Cool News of the Day


Video-Podcast von Mercedes-Benz

Das kommt davon, wenn man ein bisschen im iTunesMusic Store herumspielt. Soeben habe ich die beiden ersten Folgen des Mercedes-Benz Video-Podcasts entdeckt, der die Entstehung der neuen R-Klasse dokumentiert.

Ich weiß ja nicht, ob der typische Podcast-Abonnent auch der typische Käufer des neuen Mercedes-Dickschiffs sein wird, aber Mercedes-Benz zeigt hier, dass es auch in den neuen Consumer- oder Bürgermedien, in Weblogs, auf iPods und im Internet präsent sein will. Die neue R-Klasse zielt zumindest in den USA an ein Publikum über 60 Jahre, sonst hätten sich die Marketingleute ja nicht an die gleichaltrigen Rolling Stones herangeschmissen.

Ok, die eine Episode, die ich gesehen habe, ist zwar mehr Selbstbeweihräucherungs-Epos als  Appetitmacher. Aber Mercedes-Benz ist ja lernfähig. Wir alle sind es. Ich zum Beispiel denke derzeit heftig über VideoPodcasts zum Thema Werbung nach, in denen sich erfolgreiche Agenturen, Unternehmer und Kampagnen präsentieren können.

Was ich noch sagen wollte: wenn Sie es noch nicht getan haben, laden Sie iTunes herunter, stöbern Sie im Apple Musicstore und probieren Sie die kostenlosen Podcasts und Videopodcasts aus. Und wenn Sie was Geniales entdecken, her damit!

Hier können Sie den Mercedes-Benz Video Podcast abonnieren.