Bernd Röthlingshöfer: Mundpropaganda-Marketing. Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht.
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Wer sein Buch verkaufen will, darf die Werbung nicht dem Verlag überlassen. Das Werbehandbuch für Autoren mit Erfolgsbeispielen aus aller Welt. Mehr Infos
Bernd Röthlingshöfer: Marketeasing. Werbung total anders
"Wer nicht wirbt stirbt, sagen die Werbeleute. Stimmt. Aber wer auf übliche Art und Weise wirbt, stirbt auch. Vielleicht sogar schneller. Denn die klassische Werbung ist nutzlos, sauteuer und nervt die Konsumenten. Ganz ehrlich: Die klassische Werbung ist tot."
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Blättern Sie hier in Ihrer Leseprobe: Kapitel 1 - Alles wird anders (PDF 789 KB)

Bernd Röthlingshöfer: Werbung mit kleinem Budget
Der Amazon Topseller zum Thema Werbung. Praxisnah, voller Anregungen und das für budgetschonende 10,-- Euro. Mehr Infos
Diese Geschichte liest sich einfach klasse:
"Wir schreiben 1998, und es locken 200 DM Hauptgewinn bei einem Schülerwettbewerb, ausgeschrieben von der Sparkasse Märkisch-Oderland. Gesucht wird eine zündende Geschäftsidee. Oliver Enderlein, 14 Jahre jung, Schüler der 8. Klasse der Gesamtschule Hennickendorf, hat soeben für seine Mutter ein Carport aus Holzpfählen und mit einem Wellblechdach gezimmert, und denkt sich: Wenn meine Mutter ein Carport will, wollen das sicher auch noch andere Leute. Aber bevor er irgendetwas zusammenklebt und Strichmännchen dazu malt, macht Oliver Nägel mit Köpfen, sichert sich vorsorglich die Domain "www.carporte.de"und entwirft eine Website. Seine Idee: Kunden können sich auf dieser Internetseite ihr ganz persönliches Wunsch-Carport aus einer Reihe von Möglichkeiten zusammenstellen, und gleich mit einem Online-Kalkulator berechnen lassen"
Mittlerweile macht das Unternehmen satte Gewinne und beschäftigt 60 Mitarbeiter. Die Website des Unternehmens erhielt übrigens vor kurzem einen Preis "Beste Website Deutschlands". Und weil mir das Stephan Bechert von der Agentur 4c media per Mail geschrieben hat, bin ich auf die Erfolgsgeschichte aufmerksam geworden.
Zitate: Carporte.de
Ich blogge seit mittlerweile mehr als 4 Jahren. Facebook und Twitter nutze ich eher passiv. Ich war nicht überzeugt, ob sich ein zusätzlicher Arbeitsaufwand lohnen würde. Denn mit dem Bloggen erreiche ich all das, was die anderen Services versprechen. Ich verbreite News, diskutiere mit Lesern und "netzwerke" ohne dass ich einen Netzwerk-Service dazu bräuchte.
Ab heute kann ich jedoch ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand bloggen, twittern und meinen Facebook-Account mit Nachricht bestücken.
Der geniale neue Service von (den TypePad Erfindern) Six Apart macht es möglich: Blogit.
Blogit ist eine Facebook-Applikation, die für Facebook erstellte Postings an Twitter und Typepad und eine ganze Menge anderer Blog-Services ausliefert.
Ich bin ein Fan von Google Maps und habe Unternehmen schon mehrfach empfohlen Google Maps zu nutzen. Simple Anwendungen: den eigenen Standort markieren, seine Niederlassungen anzeigen, seine Fachhändler oder gar Lieferanten eintragen etc.
Noch ziemlich rar sind kreativere Anwendungen. Hier ist wieder eine:
Auf der Website WeTellStories hat der Penguin Verlag eine Initiative gestartet. 6 Autoren stellen 6 Erzählungen über die Dauer von 6 Wochen auf der Website ein. Um der Erzählung "The 21 Steps" des Thriller Autors Charles Cumming folgen zu können muss man sich auf der Google Map bewegen. Ein Klick auf die Stecknadelköpfe bringt einem die Fortsetzung der Geschichte.
Quelle für Bild und Info: Springwise
Eines vorausgeschickt: Ich liebe die Weine des Castellschen Weingutes sehr. Wann immer ich in meiner fränkischen Heimat bin und sich die Gelegenheit bietet diese zu genießen, greife ich zu.
Warum nicht auch im Webshop bestellen?
Gleich mehrere Gründe haben mich dazu veranlasst, es nicht zu tun. Denn der Aufbau des Kaufprozesses ist extrem kundenunfreundlich – und bietet Wettbewerbern und Abmahnbüros gleich mehrere Angriffspunkte für juristische Attacken.
Schlechtes Auswahlmenü
Oben eine kleine Auswahl von Rebsortenweinen. Hier kann bei jeder Sorte die gewünschte Anzahl eintragen und bestellt werden. Anschließend über einen Zurückbutton wieder in die Auswahl und dann eine andere Rebsorte angeklickt, die Anzahl eingetragen und in den Bestellkorb gelegt.
Stell Dir vor, Du möchtest 12 verschiedene Sorten bestellen – dann bist Du eine halbe Stunde am Klicken!
Nach mehreren dieser Klickschritte sieht der Warenkorb dann so aus.
Aber was sollen die kryptischen Zeichen? Das rechte habe ich nach kurzem Nachdenken als Papierkorb identifiziert. Das linke Symbol? Keine Ahnung wofür es steht.
Will man weitere Artikel bestellen, ist unklar, wo es lang geht. Zurück zum Shop? Vielleicht doch eher zur Bestellung? Denn man will ja die Bestellung fortsetzen. Leider war der Klick auf Bestellung falsch. Denn dann poppt als nächstes ein Fenster auf, in das man seine Bestellerdaten wie Anschrift und Bankverbindung eingeben soll. Also dann doch wieder in den Shop?
Genau.
Kein Hinweis auf Datenschutz
Leider erfolgt kein Hinweis darauf, was mit den Daten geschieht, die man bereits eingegeben hat. Ein solcher Hinweis muss vor der Eingabe erfolgen. Durch die Integration einer Checkbox mit Link zu den Datenschutzbestimmungen wäre dies ganz einfach zu handhaben.
Der nächste Hammer: Versandkostenhinweis zu spät
Es gibt vor der Bestellung keinen Hinweis auf die Versandkosten. Da fällt man aus allen Wolken, wenn nach Angabe der Gesamtsumme im Warenkorb nun noch eine Seite aufpoppt, die einem so nebenher noch 14,40 auf die Rechnung obendrauf packen will. Versandkosten nennt man vorher! Es wäre ein leichtes, sie schon bei der Produktauswahl im Warenkorb mit anzuzeigen.
Abbruch
An dieser Stelle hatte ich genug und brach meinen Einkauf ab. Erstens: weil die Versandkosten den Wein erheblich verteuern. Zweitens und vor allem deshalb, weil ich mich darüber ärgerte, dass ich erst nach Eingabe aller Kontakt- und Bankdaten über diese Kosten informiert wurde.
Was nach Bestellabbruch geschah
Ein weiterer Hammer folgte dann nach Abbruch der Bestellung. Ich erhielt eine Mail, die sich für die Anlage der Benutzerdaten bedankte und mit Benutzername und Passwort unverschlüsselt und im Klartext übermittelte. Vielen Dank für diesen hochsensiblen Umgang mit meinen Daten! Und das, obwohl ich gar nicht Kunde werden wollte.
Korinthenkacker dürften hier feststellen, dass ich während des gesamten Bestellprozesse keine Einwilligung in die Verarbeitung meiner Daten gegeben habe. Und dass ich der Zusendung von Werbe-E-Mails nicht zugestimmt habe.
Fazit: Schade, wenn hervorragende Produkte derart miserabel im Web verkauft werden. Und fahrlässig, wenn sich Unternehmen ohne Prüfung rechtlicher Voraussetzungen an die Freischaltung eines Webauftrittes machen. Die Hinweise auf
waren allesamt nicht vorhanden.
Gehts Ihnen auch so? Tollen Tropfen getrunken. Aber schon am nächsten Tag vergessen wie er hieß? Tja und dann steht man irgendwann mal wieder vor einem Weinregal und versucht sich an das Etikett zu erinnern...
Für Gedächtnisschwache gibt es eine genial einfache Lösung der australischen Weinfirma Oxford Landing: Ein ins Etikett integrierter Streifen zum Abreißen. Den kann man weitergeben oder selbst behalten, um den Namen des guten Tropfens nicht zu vergessen.
Bild und Quelle: The Dieline
Wow! Eine Sammlung ganz hervorragender Visitenkarten findet man in diesem Posting: Cool business card designs, Part 2 Und hier Teil 1 der Sammlung.
Einige dieser Kunstwerke dürften nicht ganz billig sein, aber beeindruckend sind sie fast alle.
Via Werbeblogger
Auf der Website Unternehmenskick.de veranstaltet Ralf Senftleben einen kostenlosen 5-tägigen Online-Workshop. Ich kann das Angebot leider nicht ausprobieren, weil ich da im Urlaub bin.
Aber alle anderen könnten ja mal reinschauen.
Am 31. März gehts los. Mehr dazu bei Unternehmenskick.de.
Ein amerikanisches Typografie-Magazin hat Designer nach den (neu entwickelten) Schriften gefragt, die ihnen am besten gefallen. Und das ist dabei herausgekommen.
Solche Listen sind extrem hilfreich. Denn es ist meistens besser, das Gegenteil von dem zu tun, was die anderen tun. Also renne weg, wenn Dir jemand diese Schriften empfiehlt.
via Swissmiss
Das ist die Grußformel des heutigen Newsletters von E-Mail-Experte Dr. Schwarz. Klingt nett und ist bei mir gleich hängen geblieben. Insofern ein schönes Beispiel dafür, wie so eine kleine Stolperfalle die Aufmerksamkeit erhöhen kann.
Aber ist das nicht eine typisch deutsche Marotte? Machen das andere Länder etwa auch? Habt Ihr denn auch solche kreativen Grußformeln? Enthalten die meistens Wetterhinweise? Und gibts auch Leute, die sowas nervt?
Grüße aus dem pollenwindigbestäubten Schlier
PS. Auch ansonsten ein sehr lesenswerter Newsletter!
Schönes Fallbeispiel, das Robert Basic da ausgegraben hat.
Der amerikanische Online-Weinhändler Wine Library hat 2006 ein Blog gestartet - ein Videoblog. Da lässt der Mitinhaber Gary Vaynerchuk täglich zwei verschiedene Weine zu einem Vergleich in seiner Kehle antreten.
Das liest sich dann etwa so:
New Zealand vs. France Syrah Showdown - Episode #419 und kann hier betrachtet werden.
Mehr als 60.000 Leute sehen die 20-minütige Video-Show täglich an. Was einen nicht wundert, weil Gary ein ziemlich verrückter Hund ist. Tatsächlich hat er das Zeug Leute zum Weintrinken zu animieren, die nicht aus der Snob-Ecke kommen und mit den üblichen Degustatations-Experten nix anfangen können.
WineLibrary nutzt konsequent die Mittel, die das sogenannte Web 2.0. bereitstellt - das beinhaltet Twitter, Facebook, das beschriebene Blog WineLibrary TV, usw. In den letzten 5 Jahren stieg der Umsatz von 4 auf 45 Millionen US Dollar. Einer von Gary Erfolgstipps:
"Be a BIG part of the conversation. This is tough and requires hard work that not all internet marketers would embrace. You need to leave comments on all the blogs of people, answer every email, and empower readers to interact with your brand. Gary responds to each and every email that he receives ( about 1,000 messages/ day)!"
Erfolgreiche Werbung kostet kein Geld mehr. Sie kostet Zeit. Und sie ist leider nicht mehr so einfach wie früher delegierbar. Sie hat nicht einmal mehr was mit bunten Pappen zu tun. Sondern mit der Zeit die man seinen Kunden widmet und dem Spaß den man ihnen gemeinsam hat.
Zitat: Our Awesome Planet
Eben erst iPaper entdeckt und ausprobiert, durch einen Leserkommentar auf issuu hingewiesen worden und dann sehe ich das beim Bodenseepeter: den Inselhüpfen-Katalog in einer höchst attraktiven Klick-, Blätter- und Zoom-Fassung.
Issuu scheint mir für Werbekataloge und Magazine eine perfekte Web-Darstellungsform zu sein.
Es gibt ja kaum was Einfallsloseres in deutschen Besprechungsräumen als die Präsentation der Businessdaten: Säulendiagramme und Kuchen sind vorherrschend.
Wie spannend es sein kann, wenn man eine Vielzahl von Daten integriert, so dass sie auf einen Blick zu erfassen sind, beweist diese interaktive Grafik der New York Times: Die Einspielergebnisse von Top-Kinofilmen.
Gefunden bei Julian Reischls Filmjournalisten.de
Könnte das Motto für meinen nächsten Online-Workshop sein.
Der startet am 12.08.08, also im wunderschönen August bei der Akademie: Werbung mit kleinem Budget
Ein Online-Workshop ist übrigens eine geniale Sache. Denn alle Aufgabenstellungen werden für das eigene Unternehmen erarbeitet. Sie haben 4 Wochen Zeit, um eines oder mehrere neue Konzepte zu entwickeln. Intensiv über das eigene Unternehmen nachzudenken. Sich mit den anderen Workshopteilnehmern und mit mir auszutauschen. Auf jeden Fall bekommen Sie eine geballte Ladung neuer Ideen. Die mit wenig oder Null Budget funktionieren.
Vor kurzem berichtete ich über die von Google ausgeschriebene AdWords Marketing Challenge. Gute Sache, aber das können wir auch selber machen, dachte ich. Und genau das machen wir heute.
Denn der Schweizer Typo3 Spezialist frappant stiftete 1.000 Euro für einen kleinen Wettbewerb, zu dem ich alle AdWords Spezialisten einlade.
Fünf Berater/Unternehmer können mitmachen. Die Aufgabe: Bringe innerhalb von 4 Wochen mit einem AdWords-Budget von 200 Euro die meisten Klicks auf die Homepage des Unternehmens. Alle Teilnehmer lassen mich als Juror in die Wettbewerbskonten sehen. Ich werde über den Stand des Wettbewerbs wöchentlich berichten.
Am Ende der 4 Wochen steht ein Sieger fest.
Hier die Daten zum Auftraggeber:
Wen gilts zu bewerben?
Die !frappant webfactory ist eine Full-Service-Internetagentur in Bern (Schweiz) welche seit 1999 existiert. !frappant bietet Ihren Kunden ein bequemes «Rundum sorglos»-Paket an: Von der Idee übers Konzept zu Design, Umsetzung und Hosting kommt alles aus einer Hand.Was ist unser Produkt?
Wir sind seit 2003 spezialisiert auf Umsetzungen mit den Open-Source-CMS Typo3. Mit Typo3 kann sowohl die kleine Ich-AG als auch das etablierte KMU seine Website von A-Z selbst pflegen. Und das günstig, da keinerlei Lizenzkosten anfallen.Was ist das Ziel der Kampagne?
Wer in der Schweiz an Typo3 denkt soll gleich auch an !frappant denken. Aufhänger ist unsere kostenlose Typo3-Beratung: Sie schicken uns den Link zu einem bestehenden Projekt mit ein paar Erklärungen, wir zeigen Ihnen konkret, wie Typo3 Ihnen helfen kann, Ihre Bedürfnisse abzudecken."
Landingpage = Homepage: http://www.frappant.ch
Wer mitmachen will, Fragen und Vorschläge hat, bitte in den Kommentaren oder per E-Mail melden.
Ein guter Weg dazu ist es, sich direkt beim AdWords Anbieter Google schlau zu machen. Google bietet dazu kostenlose Online-Seminare an, sogenannte Webinare.
Um daran teilzunehmen benötigen Sie lediglich einen Computer mit Lautsprechern oder Kopfhörern.
Ein paar Themenbeispiele:
AdWords Statistiken und Berichte.
"Dieses Webinar gibt Ihnen eine Einführung in Ihre Kontostatistiken und macht Sie mit dem Erstellen von Berichten vertraut. Außerdem zeigen wir
Ihnen wie Sie mit Hilfe von Conversion Tracking und/oder Google
Analytics Ihre Rendite messen können."
Einführung in Google Analytics
"Google Analytics ist eine kostenlose Anwendung, mit der Sie herausfinden können, wie Besucher Ihre Website gefunden haben, wie Sie sich auf der Webseite verhalten und wie Sie Ihre Nutzererfahrung optimieren können. Mit Hilfe von Google Analytics können Sie somit Ihre Rendite verbessern."
Optimierung für das Content-Netzwerk
"Lernen Sie mehr zur Erstellung und Optimierung von keyword-bezogenen
und placement-bezogenen Content-Kampagnen. Wir geben Ihnen Details und
Beispiele zur Erstellung und Optimierung von keyword-bezogenen
Content-Kampagnen und zeigen Ihnen wie Sie Webseiten für Ihre
placement-bezogene Werbung am besten wählen."
Nicht alles legal, nicht alles genial und trotzdem: Das kostenlose Buch, das die beiden Ex-Studenten der Design Factory International Alexander Norvilas und Leif Abraham zusammengestellt haben, sollte man sich nicht entgehen lassen.
Denn es enthält jede Menge Anregungen, wie Unternehmer mit kleinem Budget frech, unkonventionell und dafür umso wirksamer werben können. Genauer gesagt " 57 Beispiele, wie man 27 Techniken und Objekte einfach für Werbung nutzen kann und nie mehr als 1.000 € ausgibt." Und da sind einige tolle Ideen dabei! Nicht nur der Kinderwagen der zum Werbevehikel wird (Seite 82).
Zum Download gehts auf diese Seite: advertisingsourcebook.net
Einige Jahre habe ich es angeboten .. weit mehr als 300.000 Exemplare wurden downgeloadet und verbreitet. (Ich habe irgendwann zu zählen aufgehört).
Zahlreiche Beziehungen zwischen Unternehmen und Dienstleistern hat es gestiftet. Vor zwei Tagen schrieb mir Biggi Mestmäcker dazu: "Erst kürzlich erhielt ich zum wiederholten Male einen Auftrag durch "Wer macht eigentlich..."
Es ist mein mit Abstand erfolgreichstes Buch.
Jetzt wird es nicht mehr veröffentlicht. Morgen werde ich den Link löschen und die Datei vom Web nehmen. Stattdessen gibt es diese Google Karte. Wie im Buch auch sind hier die Dienstleister-Adressen versammelt. Keine Porträts zwar, dafür wird dank Google Maps der persönliche Kontakt nochmals erleichtert.
Ich danke allen, die mich dabei unterstützt haben. Vor allem Patrick Breitenbach, der zwei Ausgaben gestaltetet und Vanessa Kaiser, von der das Design der aktuellen und letzen Ausgabe stammt. Und Katja, die wie immer die erste (Korrektur-)Leserin und Kritikerin war.
Natürlich danke ich auch allen, die mitgemacht, das Buch weiterverbreitet und empfohlen bzw. rezensiert und verlinkt haben.
Wenn Euch das Buch gefallen und genützt hat und ihr mir, Euch und anderen einen Gefallen tun wollt, kauft das hier, empfehlt es weiter oder verschenkt es dutzendweise an Eure Kunden.
Danke!
"Ein Vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks: Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen"
Das schrieb der Dichter Bertolt Brecht vor rund 80 Jahren.(Zitat aus Wikipedia: Radiotheorie)
Jetzt können die Vorschläge Brechts in die Tat umgesetzt werden. Denn in ein paar Wochen soll 1000MIKES an den Start gehen - ein deutsches Startup, bei dem jeder seine eigene Reportagen übers Internet veröffentlichen kann. Nun ja Podcasting gibt es schon lange - aber es ist nicht live. Die Frage ist, wird Felix Debatin der Macher des Projekts das Ganze zu einem attraktiven (Achtung Buzzword: user-generated Webradio machen können? Spannend! Wenn man es richtig macht, kann so ein Radio für alle, das werden, was Flickr fürs Veröffentlichen von Bildern ist.
Felix schreibt im 1000MIKES Blog:
"Auf 1000MIKES kann jeder live berichten, wann immer, von wo aus immer. Einmal einen eigenen Kanal eingerichtet, anschließend einfach anrufen, und die Berichterstattung kann von Grönland bis Tahiti live gehört werden.
Wovon berichten? Das freie Wort kennt keine Grenzen! Sport, im Großen wie im Kleinen, Regional oder Trend, Politik und Unterhaltung, Literatur und Tratsch, Öffentliches und Privates ... die Mikes entscheiden selbst, worüber sie berichten, und was sie hören."
Bekommen Sie von der Designagentur JoosWolfangel geschenkt.
Kerzen, Engel, Mützchen, Sterne, Socken, Tannen, lauter kleine Icons, die Weihnachtsstimmung auf den Desktop zaubern.
Das Ganze ist nicht nur eine schöne Idee, sondern eine gut verpackte Werbebotschaft für das Designbüro, die sich wie von selbst durchs Netz verbreitet. Immerhin registrierten die schweizer Macher im letzten Jahr dafür über 10.000 Downloads.
Das mit Abstand beste Shopping-Widget bislang hat PayPal vorgestellt. Ein Widget in Größe einer Quartettkarte, das alle Funktionen eines Shops enthält: Produktübersichten, Einzel-Produktvorstellung, Warenkorb, Bestellung.
Das Widget lässt sich in Blog und Websites spielend leicht einbinden - Fans können das beispielsweise tun um den Minishop in ihre Seiten zu integrieren und so den Verkauf zu unterstützen.
Offene Fragen gibt es noch:
1. Wer das Widget einbindet, sollte eine Affiliate-Provision erhalten. Wann wird das PayPal Widget diese Funktion ermöglichen?
2. Momentan funktioniert das nur auf Dollar-Basis. Wann klappt es mit Euros?
Gefunden bei Exciting Commerce
Mehr darüber im PayPal Blog
Engagieren Sie sich für ein soziales Projekt? Machen Sie dafür Werbung und Öffentlichkeitsarbeit? Dann werden Sie jetzt von Jimdo unterstützt. Jimdo ist eine Plattform, die Kleinunternehmern, Freiberuflern, Vereinen, Privatleuten usw. Webspace und ein komfortabel zu bedienendes CMS bereitstellt, mit dem sich kinderleicht eigene Webseiten erstellen lassen.
Die Basisversion von Jimdo ist kostenlos - die Profiversion wird mit 5 Euro pro Monat abgerechnet.
Jetzt verschenkt Jimdo an soziale Einrichtungen 500 Profiversionen.
Die Regeln:
"Mitmachen kann jeder, der sich ehrenamtlich und nicht-kommerziell für eine gute Sache einsetzt - Vereine sind von der Verlosung ausgeschlossen. Und so geht's: Einfach auf Jimdo gehen und in wenigen Schritten eine eigene kostenlose Homepage einrichten. Damit die Jury einen Eindruck von der Aktion bekommt, sollte hier schon alles Wesentliche über das Projekt zu erfahren sein. Die Bewerbung erfolgt dann über das Formular, in das man den Link zur eigenen Seite und eine kurze Begründung eingibt, warum die Aktion unbedingt mit einer professionellen Homepage unterstützt werden muss - fertig"
Clever war es, dafür einen starken Medienpartner zu gewinnen. Weil die Aktion vom Stern unterstützt wird, erhält Jimdo damit eine Menge Publicity. Und eine größere Zahl von sozialen Projekten erhält die Chance von der Aktion zu erfahren.
Dabei ist z.B. schon diese Website hier entstanden: Jedes Kind ist ein VIP
Soeben entdeckt, dass Google die Kartendarstellung in den Google Maps erweitert hat. Jetzt gibt es auch die Darstellungsart "Oberfläche", die das Erdprofil sichtbar macht. Wunderbar. Die ganze Alpenregion dürfte sich freuen.
Neu: in der Darstellung "Satellit" waren früher nur Satellitenaufnahmen. Diese sind jetzt mit den Kartendaten kombiniert.
Ich wundere mich ja, dass die Kunst des Straßentheaters und der freizügigen Performances - Ältere erinnern sich an die 70er Jahre - so ziemlich ausgestorben ist. Nichts mehr los in den Fußgängerzonen, von den singenden Inkas und den sich weltweit wie die Pest verbreitenden "lebenden Denkmäler" mal abgesehen.
Witzig waren diese beiden, die ich in Dresden gesehen habe. Die wurden am Tage sicher Hunderte Male geknipst.
Was uns zur Frage bringt: Warum sponsert nicht mal ein Werbung treibendes Unternehmen solche Künstler?
Soweit ich weiß, gibt es den Sandwichman schon ewig lange. Also die Leute, die Reklametafeln durch die Stadt tragen.
Irgendwann fiel mir mal eine alte Abbildung aus dem London des 19. Jahrhunderts in die Hände. Da trugen die Sandwichmänner nicht nur beklebte Tafeln, sondern kunstvoll aufgetürmte 3-dimensionale Gebilde durch die Stadt.
Aber Leute, die mit den Werbetafeln jonglieren? Devon habe ich noch nichts gehört.
Die Agentur Arrow Advertising ist angetreten, um mehr Bewegung in den Straßenreklame-Alltag zu bringen. Sieht ein bisschen wie Cheerleading für Männer aus.
Was sehen Empfänger Ihres E-Mail-Newsletter eigentlich auf dem Bildschirm wenn sie Ihre E-Mail öffnen?
Wer eine Antwort darauf möchte, muss sich die nachfolgenden E-Mail Clients installieren und jeden einzelnen testen:
Einfacher geht es, wenn Sie 10 US Dollar zahlen und den Test über die Website Campaignmonitor laufen lassen. Dort wird dann auch noch gecheckt, ob die E-Mail die gängigen Spamfilter passieren wird oder nicht.
Klasse Tool, hat es jemand schon ausprobiert?
Eben habe ich wieder zwei neue Adressen in die Google Map "Wer macht eigentlich...Werbung für kleine Budgets?" eingetragen.
Dabei habe ich festgestellt dass die Karte schon 12.622 mal angeklickt wurde. Klasse! Ich mag Werbung, die sich von selbst verbreitet.
Viel schöner fände ich es übrigens, wenn ich den eingetragenen Unternehmen die Möglichkeit geben könnte ihren Eintrag selber auszugestalten .. mit Fotos, Videos etc. Dazu müsste man Einladungen versenden können mit Berechtigungen, am eigenen Eintrag - und nur an dem - herumzubasteln.
Geht aber wohl nicht.
Wer in Vilnius die Buslinien 2 und 19 besteigt, kann während der kurzen Busfahrt Sprachen lernen. In 2- Minuten-Blocks werden Redewendungen z.B. in Englisch oder Polnisch geübt. Welch brachliegendes Potential für manche kommunalen deutschen Verkehrsbetriebe.
Die kamen ja bislang höchstens mal auf die Idee auf Monitoren Werbung einzuspielen. Aber ein Lern-, Unterhaltungs- oder Kulturprogramm? Wie wäre es mit der Lyriklinie 1, der Business-Englisch-Linie 9 oder Sonderfahrten "Lokale Bands"? Wie wäre es mit Last-Minute-Rezeptideen zur Feierabendzeit? Gesponsert von Metzgerei xy?
In Vilnius kommen die Spachkurse von der dortigen Volkshochschule. VHS und Verkehrsbetriebe gehören ja meist der öffentlichen Hand - ein leichtes die beiden zu sinnvollen Kooperationen zu verdonnern. Das wäre doch ein Anfang.
Quelle: Trendletter
Ist der Titel einer Powerpoint-Präsentation, die Wolff Horbach auf seinem GlücksNetzBlog veröffentlicht hat.
Da sieht man mal, wie elegant man mit Hilfe von Slideshare seine Powerpoint-Charts ins Blog einbinden kann. Übrigens: Die Tipps darin sind auch nicht zu verachten.
Die britische Suchmaschine ZOOMF bringt die Immobiliensuche auf ein ganz neues Level. Die Leute von ZOOMF durchsuchen die Immobilienangebote der Makler und stellen die gefundenen Angebote dann auf einer Karte dar.
Für Leute, die ein Haus oder eine Wohnung suchen, ist dies eine große Zeitersparnis. Eben eine Metasuche, die das Ganze klasse und übersichtlich aufbereitet. Das schreit nach einer deutschen Kopie.
Besonders gut gefällt mir die kurze Charakterisierung, die die Redakteure zu den diversen Londoner Stadtvierteln abgeben:
"A quirky factoid from Upton and some stats:
In December 1966, Jimi Hendrix wrote 'Purple Haze' in a club on Woodgrange Road, Forest Gate.
There are 68 properties for sale in Upton. The average property price for Upton is £270,776. For comparison, the average property price for London is £367,029.
Schön, dass Sie zu meiner Website gefunden haben. Ich heiße Bernd Röthlingshöfer und bin als Fachjournalist, Autor, Speaker und Lehrbeauftragter tätig. Ich schreibe und lehre zum Thema "Innovative Marketing- und Werbemethoden"
Auf dieser Seite blogge ich für Sie beinah täglich. Mehr als 1.300 Beiträge sind hier versammelt.
Klicken Sie! Lesen Sie! Und schreiben Sie mir ein paar Zeilen.
Gegen Marketing-Gesülze bin ich übrigens allergisch. Sie auch?
Das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unter anderem:
Fußballfieber – Last-Minute-Ideen für Fußball-Werbewochen
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