Google baut das weltweite Branchenbuch: An Google Places führt kein Weg vorbei

Kaum ein Monat vergeht, in dem es nicht Neues von Google zu vermelden gibt. Jetzt zeigt Google, dass es ein weltweites Branchenbuch zusammengestellt hat.

Aus diesem Grund wurde die bisherige Anlaufstelle für Unternehmenseinträge neu benannt und mit neuen Funktionen ausgestattet. Das altbekannte „Lokale Branchen Center“ wurde umbenannt in „Google Places“. Die Idee dahinter: Jedes Unternehmen bekommt für jeden seiner Standorte eine zentrale Website.

Auf dieser Website finden sich dann Standardinformationen über das Unternehmen, aber auch Kundenbewertungen und andere aus dem Netz zusammengetragene Informationen. Selbstverständlich wird jedes Unternehmen auch auf der Google Map eingetragen. Dort kann man jetzt auch zusätzlich für sein Unternehmen werben. In USA wurde dieser Service bereits eingeführt, zu monatlichen Kosten von 25 US Dollar.

Ganz genial ist Google Places auf dem Smartphone. Dann ortet das Handy den eigenen Standort und zeigt alles Wissenswerte in nächster Nähe an.

Wer noch nicht drin ist: So tragen Sie Ihr Unternehmen in Google Places ein:
  • Rufen Sie die Website http://google.de/places auf.
  • Klicken Sie dort auf die Schaltfläche „Neues Unternehmen hinzufügen“.

Downloadtipp: Kostenloses e-Book "Public Relations im Mittelstand"

Dieses Buch sollte man nicht verpassen. PR-Profi Christian Fischer hat einen 90-seitigen Ratgeber "PR im Mittelstand" für PR-Neulinge geschrieben.

 Das sind die wichtigsten Inhalte:

  • Einführung in die PR,
  • PR-Themen und Ideen entwickeln,
  • PR-Instrumente,
  • Die Medienlandschaft,
  • Ohne Strategie verpufft die beste PR,
  • Erfolgskontrolle,
  • Eigene Pressestelle oder externe Berater?

Hier geht es zum Gratis-Download als PDF


Mit einer AdWords Anzeige zur neuen Stelle

Ego-Surfen macht Spaß. Den eigenen Namen googeln, mal sehen wie viele Fundstellen Google meldet und nachlesen, was andere über einen schreiben. Macht jeder. Und natürlich machen das auch eitle Geschäftsführer oder Kreativdirektoren von Werbeagenturen. Der US-Amerikaner Alec Brownstein machte sich die Eitelkeit der Ego-Surfer zunutze, um sich auf diese Weise bei ihnen um eine Stelle zu bewerben.

Mit dem Text: "Hey Ian Reichenthal, googling yourself is a lot of fun. Hiring me is fun, too" schaltete er eine maßgeschneiderte AdWords Anzeige. Das machte er noch bei vier weiteren Ansprechpartnern. Die Aktion hatte durchschlagenden Erfolg. Vier der fünf Angesprochenen luden ihn zum Vorstellungsgespräch. Zwei machten ihm dann ein konkretes Jobangebot. Alec hatte die Wahl. 

Gekostet hat ihn die originelle Aktion lediglich sechs US-Dollar. Wow!  Sehen Sie selbst sein Fazit der Aktion:


Gefunden bei Karrierebibel


Das Ende der Gestaltung? Website erstellt Online-Anzeigen automatisch und kostenlos

Places Ad Places Ad2 Die Macher von iPromote haben es auf die kleinen Unternehmen abgesehen. Auf all jene, die sich keinen Designer für die Gestaltung ihrer Anzeigen leisten können oder wollen. Wer dennoch mit einer Anzeige seine Website bewerben will, der muss nur seine Websiteadresse eingeben. iPromote analysiert dann die Website, sucht nach den wichtigsten Textbausteinen und Bildern und baut das ganze zu einem Werbebanner in verschiedenen Formaten zusammen. Sieht ganz passabel aus und erfüllt seinen Zweck. Das Schöne daran: Man kann die vom System vorgeschlagene Musteranzeige nun noch selbst gestalten, etwa indem man eigene Bilder hochlädt oder die vorgeschlagenen Texte verändert. Die fertige Anzeige kann man dann sofort in diversen Werbenetzwerken schalten. Budget, Verbreitungsgebiet und Zahlungsweise festlegen, das war's.

Ein weiterer Anbieter ist die Firma PaperG mit dem Service PlaceLocal. Er wendet sich vor allem an lokal agierende Unternehmen, die nicht mal eine eigene Website haben müssen. Der Service erstellt die Anzeige aus Informationen, die im Web gefunden werden. Man muss nur Firmennamen und Adresse eingeben und die Software durchsucht das Netz nach brauchbaren Text- und Bildinformationen, aus denen die Anzeige zusammengebaut wird.

Abbildungen von PlaceLocal


Professionelle Produktfotos für nur 112 US-Dollar

Pastor produktfotografie Der New Yorker Fotograf Mariano Pastor ist nicht irgendwer. Er hat bereits mit Arbeiten für Lancome, Givenchy und andere auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt hat der Topfotograf sein Businessmodell erweitert.

Auf der Website ViaU! kann man ihn ganz einfach online beauftragen, zum Preis von 112 US-Dollar. Hintergrund und Layout des sogenannten Still Life Shots werden auf der Website ausgewählt. Dann sendet man das zu fotografierende Objekt per Post an das Studio. Eine Einschränkung gibt es: die Objekte dürfen nicht größer als 18 Inch sein. Binnen 24 h  macht Pastor dann die Aufnahme und stellt sie wieder online. Die Kunden können dann das Foto herunterladen und es unbegrenzt benutzen.

Angebote wie diese werden die Fotowelt schnell umkrempeln. Noch sind hierzulande ja viele Fotografen unterwegs, die ihre Kunden mit undurchsichtigen Nutzungsvereinbarungen knebeln.

Bild: Mariano Pastor, viaU!


Websitetipp der Woche: design-produkte.de

Wer als Unternehmer eine unverbrauchte Produktidee sucht, um sein Sortiment zu erweitern, kann jetzt leicht im Internet fündig werden: Design, Produktion und Markt will die neue Kontaktbörse design-produkte.de zusammenbringen. Möbel und Leuchten, Tischkultur und Accessoires sollen zunächst im Mittelpunkt stehen.

Die Website unterstützt zum einen Gestalter dabei, für ihre Entwürfe einen passenden Hersteller zu finden und ihre Innovationen gegebenenfalls marktgerecht zu überarbeiten. Die Produktideen werden auf der Webseite öffentlich präsentiert. Designer können sich darum bewerben, dort gelistet zu werden. Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit, deren Kontaktdaten abzufragen.

Erste Ideen und Erfolgsgeschichten sind bereits online nachzulesen: http://www.design-produkte.de


Clevere Kassenzettel

Waltmann kassenzettel Naheliegendes wird oft vergessen. Zum Beispiel Kassenzettel. Dienen doch nur dazu eine Addition der gekauften Produkte auszudrucken, oder? Von wegen! Bei H&M gehen 2/3 des Kassenzettels dafür drauf, dass der Kunde, der per Karte zahlt, H&M zu allem möglichen ermächtigt.

"Meine Bankverbindungsdaten werden so lange in einer Sperrdatei der Montrada aufgenommen u. auch anderen Unternehmen, die ebenfalls das Lastschriftverfahren nutzen, übermittelt werden, bis der ausstehende Betrag inkl. Zusatzkosten für Bearbeitung u. Adressermittlung von mir gezahlt wurde."

Das finde ich nicht clever, sondern frech. Clever finde ich den Kassenzettel des Meister-Affineurs Waltmann aus Erlangen, der es schafft über den Kassenzettel auch noch Produktschulung zu betreiben, den Namen der Verkäuferin zu erwähnen und auf seine Internetadresse hinzuweisen.

Kassenzettel richtig nutzen - ganz klar eine Art von "Werben mit kleinem Budget".


Buchtipp: Der Igel-Faktor. Erfolgreiche Neukunden-Gewinnung im Internet

Cover Igel_Faktor Es gibt ja nicht viele Buchtipps von mir an dieser Stelle. Aber hier ist mal wieder einer. Aus gutem Grund! Denn das Buch von Thomas Kilian macht Spaß und dürfte für Unternehmer mit wenig Web-Kenntnissen ausgezeichnet geeignet sein. Es führt spielerisch-leicht an die Aufgaben heran. Runde für Runde lernen die Leser, worauf es  im Onlinemarketing ankommt und was sie alles tun können, um ihren Erfolg im Internet zu steigern.

Ausgehend von Grimms Märchen "Hase und Igel" führt Thomas Kilian, der Inhaber einer Werbeagentur ist, auf das Spielfeld. Er erläutert dann von der Websitekonzeption über die Suchmaschinenoptimierung bis hin zu Social Media und der letztendlich wichtigen Konversion (aus Besuchern Kunden machen!) alle Aspekte des Webauftritts.

Dabei ist es flüssig zu lesen, erklärt die Zusammenhänge, rät von zweifelhaften Methoden ab und steckt voller Tipps.

Wem übliche Ratgeber zu trocken sind (mir zum Beispiel), der schnappe sich mal dieses Buch. Oder verschenke es an einen befreundeten Unternehmer. Ist ja bald Weihnachten.

Der Igel-Faktor bei Amazon bestellen


Werben mit kleinem Budget: Titelstory für Gründer

Das neue Startingup-Magazin ist soeben erschienen - mit einer Titelstory von mir zum Thema "Werben mit kleinem Budget". Ist ein recht umfassender Einstieg ins Thema mit vielen, wie ich hoffe, praxisnahen Tipps für Gründer. Für 4,80 Euro zu einem sehr gründerfreundlichen Preis am Kiosk erhältlich. Dankenswerter Weise darf ich hier die Titelstory veröffentlichen.

starting up Magazin: Werben mit kleinem Budget


Pressemitteilungen mit einem Klick auf zig Presse-Portalen veröffentlichen

Pressemitteilungen online verteilen und veröffentlichen – das ist heute eine Basisaufgabe für jedes Unternehmen. Denn die Online-PR wird nicht nur bei den entsprechenden Portalen gelesen, sie bringt auch eingehende Links und pusht Ihre Website so bei Google Suchanfragen nach oben. Dabei gilt die einfache Regel „Viel hilft viel“. Wer seine Pressemitteilung bei mehr Portalen einträgt, erhält auch mehr Google Power. Bislang war dieses Eintragen bei jedem Portal sozusagen Handarbeit. Eine zeitraubende Angelegenheit.
Klasse ist, dass es nun einen Online-Dienst gibt, der diese Arbeit radikal vereinfacht. So kann man mit Null Mehraufwand die Reichweite seiner Online-PR multiplizieren.
Mit dem Softwaredienst PR-Gateway lassen sich Pressemitteilungen mit einem Klick gleich auf zahlreichen Presseportalen im Internet veröffentlichen.
Das spart vor allem Zeit und Aufwand für die Mehrfacherfassung. Ohne Mehraufwand lässt sich so die Online-Reichweite drastisch steigern.
Denn die von Ihnen verfasste Pressemitteilung wird nur einmal eingegeben und mit relevanten Schlagworten, sowie Sach- und Branchenkriterien versehen. Für die Veröffentlichung der Pressemitteilung werden die gewünschten Pressedienste und Portale einfach aus einer Liste ausgewählt. Die Pressemitteilung wird anschließend per Klick an die verschiedenen Portale versendet – derzeit sind mehr als 20 Portale dem Dienst angeschlossen.

Profil - und Standardeinstellungen einfach verwalten
In den Profileinstellungen werden Unternehmensdaten, Zugangsdaten für die einzelnen Portale, Zugriffsrechte und Standardeinstellungen einmal hinterlegt und sind somit für jede weitere Veröffentlichung gespeichert. Für jede einzelne Meldung sind diese Einstellungen variierbar.

Einsatz im Unternehmen oder in der Agentur
Für verschiedene Kunden, Abteilungen oder Projekte können jeweils separate Projektfächer mit individuellen Einstellungen verwaltet werden. Für jede einzelne Pressemitteilung können außerdem beliebige Themen- und Klassifizierungsmerkmale für die jeweiligen Presseportale hinterlegt werden.
PR-Gateway ist multi-mandantenfähig und kann daher von PR-Agenturen zur einfachen Verwaltung beliebig vieler Kunden, aber auch von Unternehmen zur Verwaltung verschiedener Presse-Projekte genutzt werden.

Webbasierte Software
Die Software ist rein webbasiert und ohne Softwareinstallation von überall her bedienbar – sofern Sie über den Internetzugang verfügen.

Die Kosten (Preisbeispiele)
−    PR-Gateway-Nutzung für die Erstellung und Verwaltung von bis zu 5 Pressemitteilungen pro Monat inklusive der Verwaltung von bis zu 5 Mandanten € 19,–    
−    PR-Gateway-Nutzung für die Erstellung und Verwaltung von bis zu 10 Pressemitteilungen pro Monat inklusive der Verwaltung von bis zu 10 Mandanten € 29,–
−    PR-Gateway-Nutzung für die Erstellung und Verwaltung von bis zu 25 Pressemitteilungen pro Monat inklusive der Verwaltung von bis zu 20 Mandanten € 49,–

Was Ihnen die Online-PR bringt:

−    Reichweite durch die Veröffentlichung in Portalen
−    Weiterverbreitung durch Google News
−    Verlinkung zur Website
−    Gezielte Pflege & Einsatz von Schlüsselbegriffen

Weitere Informationen: http://www.pr-gateway.de

Quelle: WerbePraxis aktuell


Neuer kostenloser Newsletter "Werbe & PR-Profi" erscheint wöchentlich

Eine Nachricht in eigener Sache. Ab sofort gibts einen kostenlosen wöchentlich erscheinenden Newsletter "Werbe- & PR-Profi", den ich für Sie verfasse. Er enthält aktuelle Tipps und Hinweise rund um Werbe- und PR-Themen und soll die Leser praxisnah und kompakt informieren. Er ist nicht identisch mit den Inhalten dieses Blogs, Überschneidungen können aber durchaus mal vorkommen.

Den Newsletter verfasse ich im Auftrag des Verlags für die Deutsche Wirtschaft. Er ist nicht werbefrei und enthält derzeit vor allem Werbung für die Produktes des Verlages.

Der Newsletter wird jeweils dienstags erscheinen.

Hier gehts zur Newsletter-Anmeldung.


Gesucht: Die besten Werbeideen für kleine Budgets

Soeben schreibt mir Phillip Bock, Geschäftsführer der INnUP Deutschland GmbH über den Werbewettbewerb, den er im Rahmen seiner Mittelstandsinitiative „Werbewissen für kleine Budgets“,  soeben gestartet hat.

Bis zum 31. Dezember 2009 können Unternehmen ihre erfolgreichen Werbeaktionen online vorstellen, diese mit anderen diskutieren und bewerten lassen. Die besten Ideen werden von einer Experten-Jury mit Druckgutscheinen im Wert von insgesamt 2.500 Euro prämiert.

Auf der Internetseite www.innup.de/wewi können die Ideen kostenlos eingereicht werden. Die Website dient gleichzeitig als Plattform für die Präsentation der Beiträge und für den Austausch, denn die Teilnehmerbeiträge können hier kommentiert und diskutiert werden. Die Prämierung der Beiträge erfolgt auf zwei Wegen: Zunächst treffen Besucher der Wettbewerbsseite mit einem Voting eine Vorauswahl. Die zehn bestplatzierten Werbeaktionen aus der Praxis werden anschließend von einer Jury gekürt. Basis der Bewertung sind die Kriterien „Praxisnähe“, „Detailbeschreibung“ und „Kreativität“. Die Sieger werden angeschrieben und auf der Wettbewerbsseite vorgestellt.

Über INnUP Deutschland GmbH
Die INnUP Deutschland GmbH ist eine führende Onlinedruckerei, die regelmäßig im gesamten Bundesgebiet Wettbewerbe durchführt. Zu den Kunden des Druckdienstleisters zählen mittlere und kleine Unternehmen, Dienstleister und Industriekunden. Die INnUP Deutschland GmbH übernimmt die Auswahl, Beauftragung und Kontrolle von Druckereien, mit dem Ziel, das beste Druckergebnis für den geringsten Preis zu erzielen.

Quelle: Pressemeldung INnup Deutschland


Flyer vorm Haus

Brocantique werbeflyer Manchmal vergisst man ja das Naheliegende. Zum Beispiel, eine kleine Plexiglas-Box an der Ladentür, Hauswand oder Schaufensterscheibe anzubringen und dort Flyer zum Mitnehmen bereitzustellen. Ist im Prenzlauer Berg eigentlich Standard - in Süddeutschland scheinbar nicht üblich. Da wundert es mich umso mehr, dass ich dieses Beispiel in München entdeckt habe. Ein besonders Cleveres übrigens, denn anstelle eines Flyers ist es eine Postkarte, die dort ausliegt. Und die kann man als München-Besucher auch gleich verwenden und an jemand weitersenden.

Werbung mit kleinem Budget kann manchmal so einfach sein.

PS. Tja so ist meine Blogsoftware Typepad. Stellt ein Bild einfach auf den Kopf. Und man weiss, nicht wie man es gedreht bekommt.


Metatag Keywords für Google völlig überflüssig

Dass der Metatag Keywords, mit dem man Keywords in der Beschreibung einer Webseite angeben kann, keine große Bedeutung hat, mutmaßten SEO-Experten schon lange.
Jetzt hat Google bekanntgegeben, dass es ihn völlig ignoriert. Die Keywords haben keinerlei Einfluss auf den PageRank einer Seite.
Was kann man jetzt tun? Die dort hinterlegten Schlüsselbegriffe löschen? Das ist in vielen Fällen sogar zu empfehlen. Denn wer dort brav und gewissenhaft die Schlüsselbegriffe einträgt, die er auch in seiner AdWords-Werbung verwendet, gibt wertvolle Informationen an seine Wettbewerber preis.
Tipp! Wenn Sie es noch nicht getan haben, stöbern Sie mal in den  Keywords Ihrer Wettbewerber, solange da noch was drinsteht.

Welche Metatags von Google verwertet werden, können Sie hier nachlesen.



Emotionen schüren mit Infografik

Eine weitgehend unterschätzte Kunst ist es, Infografiken werbewirksam zu gestalten. Etwa so, dass sie die Inhalte besonders anschaulich verdeutlichen. Torte oder Balken - das sind meist die gebotenen Alternativen. Aber Infografiken können auch gewaltige Emotionen schüren, wenn sie richtig gemacht sind. Hier geht es nicht mehr um die exakten Zahlen, sondern die Umstände, die sie beeinflussen.

Ceo_compensation

Quelle: Project "Create an infographic about CEO compensation"


Klasse Idee: eine Abo-Flatrate fürs ganze Leben

Tolle Idee, die der Burda Verlag da hatteWer will, kann künftig den "Playboy" ein Leben lang abonnieren, für insgesamt 499,90 Euro.
Die ersten 10 Abonnenten haben ihr erstes Aboexemplar bereits von einem Playmate überreicht bekommen. Alle anderen bekommen es per Post.
Die Idee gefällt mir - aus Kundensicht, weil es so schön einfach ist. Sorgen um die Zeitschrift (alles richtig kalkuliert?) mache ich mir auch nicht, sollen diese doch versuchen, ihr Geld weiter vorwiegend aus Werbung zu erlösen.
Jetzt warte ich nur noch auf ein anderes Magazin, das mir einen solchen Abovertrag anbeitet. Die Playboyerotik ist eher nicht so mein Ding...


Wir fotografieren nur Flaschen

Bottle_05 Das ist die Dienstleistung von We Shoot Bootles, einem britischen Unternehmen das, in seinem Fotostudio nur Flaschen annimmt. Der Prozess ist damit hoch spezialisiert und vermutlich hoch effizient. Denn diese Spezial-Dienstleistung wird zum sensationellen Preis von 30 britischen Pfund angeboten. (Bild: We Shoot Bottles)

"It’s all done remotely: clients send bottles to We Shoot Bottles' office, where they're shot at high resolution by a professional photographer. After a bit of re-touching to get rid of scrapes and scratches, a cut-out path is created for the client to either use in print or web design, allowing for professional-looking white or coloured backgrounds. Finally, the images are uploaded to the Bottle Bank, where clients or their designers can access them. Or, if preferred, a cd-rom can be sent through the post."

Spannend zu sehen wie in der extrem unter Preis- und Konkurrenzdruck geratenen Werbebranche neue Ideen Fuß fassen.

Aber Spezialisierungsideen sind ja nicht neu. Schon vor mehr als 3 Jahrzehnten revolutionierten die Vogelsänger Studios die Möbelfotografie mit ihrer Methode mehrere Raumsituationen parallell aufzubauen und dann mit Beleuchtung und Kamera von Box zu Box zu fahren.

Quelle und Zitat: Springwise


Weniger ist mehr

Ok. Das könnte auch als selbstironischer Hinweis auf meine stark abgenommenen Blog-Aktivitäten verstanden werden. Ist aber ganz anders gemeint.

Wenn alles komplizierter wird, sehnt man sich nach Einfachheit. Den Trend hat wohl auch Eiscreme-Hersteller Häagen-Dazs erkennt und die Zutatenliste für seine Eiscreme radikal zurechtgestutzt. Seine neue Eiscreme-Marke heisst "Five" und besteht aus genau 5 Zutaten: Milch, Sahne, Eigelb, Zucker und dem natürlichen Aroma.

Eiscreme

Da kann man sich das Lesen des Kleingedruckten sparen. Aber wieso müssen es überhaupt Aromastoffe sein? Gehts nicht auch aus frischen Zutaten?

Gefunden bei Springwise


Manchmal sind es Kleinigkeiten, die groß wirken

Respekt habe ich vor den Unternehmen, die es schaffen in Kleinigkeiten ganz groß zu sein. Und z.B. Dinge wahrnehmen und vorbildlich gestalten, die andere einfach vergessen oder schlicht übersehen.

Die Anfahrtsbeschreibung des Hotels Krone in Neuenburg ist so eine Kleinigkeit. Sie zeigt in Bildern alle Stellen, an denen man abbiegen oder sich orientieren muss und lässt sich als PDF downloaden. Das ist dann "Werbung mit kleinem Budget" - kostet fast nix extra, dürfte aber so manchen Gast schon mal sehr positiv auf das Hotel einstimmen.

Krone_Neuenburg
Via Gastgewerbe Gedankensplitter


Geniale PR für Australien: Werden Sie Insel-Ranger

Was machen clevere Touristikmanager, die in Rezessionszeiten Geld sparen müssen aber trotzdem weltweit werben wollen? Geniale PR machen sie! Hier ist die erstklassige Idee der australischen Provinz Queensland:

Island job


Sie vergeben den Job eines Insel-Rangers auf der Mini-Insel Hamilton Island am Great Barrier Riff. Der Ranger bekommt während seines 6-monatigen Jobs eine Vierzimmer-Villa mit Pool als Dienstsitz, Anreise und Spesen werden ebenfalls übernommen. Der Job für ein halbes Jahr ist auch noch gut bezahlt: rund 80.000 Euro Lohn gibt es für die Ranger-Arbeit. Dafür erwartet den Bewerber allerdings auch ein 12-Stunden-Arbeitstag im Paradies. Es geht um so anstrengende Abreiten wie Schildkröten füttern und Wale beobachten... oder von der Insel bloggen.

Kein Wunder, dass sich Hunderttausende aus aller Welt auf der Seite umsehen und die Bewerbungen nur so reinsprudeln. Im Mai treten die 11 vielversprechendsten Bewerber zu einer Art Casting-Show auf der Insel an - nur einer bekommt dann ab 1. Juli den Job.

Das ist super für den Sieger, der die Rezession auf der Trauminsel einfach aussitzen kann. Noch besser für die Tourismusmanager, die sich dank dieser Idee in über 18 Ländern kostenlose PR beschaffen!

Zur Bewerbungsseite: Islandreefjob

via BBC


Positiv überrascht

Toll mal etwas Positives über Hotels berichten zu können: Das Sorat Hotel zeigt gekonnt, wie man mit einer Willkommens-eMail den Gast schon positiv auf seinen Besuch einstimmt:

"Sehr geehrter Herr Röthlingshöfer,
wir freuen uns, dass Sie vom xx bis  xx unser Gast sind und Ihr Zimmer im SORAT Hotel xy gebucht haben. Benötigen Sie noch eine Anfahrtskizze oder weitere Informationen zu Ihrer Anreise? Treffen Sie hier einfach Ihre Auswahl:

  Anfahrtskizze
  Weitere Anreiseinformationen

Das Team des SORAT Hotel xy wünscht Ihnen eine angenehme Anreise und freut sich auf Sie!"



Suchmaschinenoptimierung für Einsteiger

Professionellesuchmaschinenoptimier Wollen Sie die Grundbegriffe der Suchmaschinenoptimierung kennen lernen? Dann eignet sich dafür perfekt das kostenlose Tutorial: Professionelle Suchmaschinenoptimierung von Aurel Gergey.

Es enthält 76 Empfehlungen von der Wahl des Domain-Namens bis hin zur Backlink-Beschaffung. Ein kurzes, knappes aber glasklares Kompendium.

Was mir besonders gut gefällt - Aurel Gergey ist Texter - und Suchmaschinenoptimierung hat zu über 90% mit Text zu tun. Der Rest ist Technik.


Biietschminuswebspehs

Wer sich schon immer mal von einem halbnackten Mädel das Angebot eines Domainhosters erklären lassen wollte, kann dies jetzt bei Biietschminuswebspehs tun.

Eigentlich wollte ich mit diesem Posting für den Einsatz von mehr Video in Onlineshops plädieren. Aber nimmt mir das jetzt noch einer ab?

Erinnert fatal an die nackten Nachrichtensprecherinnen von Naked News (Slogan: The program with nothing to hide).


Der Teaser gibt den Takt vor

(Ein Gastbeitrag der Textakademie GmbH)

Eines der wichtigsten Instrumente in der Textproduktion: Der Anreißer. Er macht Appetit auf mehr, soll den Leser fangen und vor Allem: Der Anreißer zieht in den Rest des Textes! Nur wie geht das? Gibt es da nicht bestimmte Ansätze?

Keine Sorge – ein paar Antworten auf diese Fragen werden Sie hier finden. Der Anreißer – im Übrigen auch Teaser genannt – ist gewiss nicht nur eine bloße Information über das, was im Text steht. Er ist eine Art Werbetext für den Verkaufsteil. Der Bruder vom Anreißer ist im Journalismus zu Hause und heißt Anschreiber oder Lead-in. Er transportiert die Informationen des Artikels in Kurzform und führt dadurch zum Hauptteil.

Ein guter Teaser sollte eine ausgewogene Mischung aus Spannung und Ausblicken bieten. Er soll Neugier schaffen, ohne dass er zu aufdringlich ist. Das richtige Maß ist sehr wichtig, denn eine ständige Frage des Lesers will beantwortet werden: Weshalb soll ich mich mit dem folgenden Text beschäftigen?
Wer richtig gut Texten lernen möchte, kommt an einer professionellen Anleitung natürlich nicht vorbei.

Für den kleinen Info-Snack zwischendurch sollen diese ersten Anregungen aber reichen. Gründe weiter zu lesen sind:

  1. Neugier: Der User braucht einen Anreiz zum Weiterlesen!
  2. Angst: Hier ist die Befürchtung gemeint, möglicherweise etwas zu verpassen. Typisch sind Deadlines und andere Einschränkungen: Nur so lange der Vorrat reicht!
  3. Bekanntes: Gibt es ein Schlüsselelement für den Leser? Etwas, das er schon kennt und über das er mehr erfahren will?
  4. Nützliches: Gratis-Angebote und besondere Vorteile sind klassischer Lockstoff für Werbetexte.
  5. Schnelle Information: Als Faustregel für die Länge des Teasers empfehlen sich 160 – 350 Zeichen. Er sollte bewusst in kurz gehaltenen Sätzen verfasst sein, damit ist er schneller und wird besser erfasst.

Während diese Motive im werblichen Anreißer intensiver verarbeitet werden, sind im journalistischen Anschreiber die Informationen im Fokus. Man baut ihn um verschiedene W-Fragen herum auf: Wer, was, wann, warum und wen betrifft das?

Es braucht schon ein paar Versuche, aber mit diesen Motiven können gute Anreißer und schöne Spannungskurven erzeugt werden. Viel Spaß beim Ausprobieren und „Teasen“!


Sicherheitstipp: Ins Impressum gehören keine Kontodaten

Der eine oder andere Webshopbetreiber hat es bereits getan:
Seine Bankverbindungsdaten auf der Website veröffentlicht. Vielleicht aus Unkenntnis der Impressumspflicht? Vielleicht als Service für den Kunden?
Dummerweise sind diese Bankverbindungsdaten dann für Leute mit kriminellen Absichten leicht benutzbar, wie dieses Beispiel zeigt.

"Als ich am Freitag Abend meine Kontoauszüge durchblätterte, fiel mir eine Abbuchung in Höhe von 29,50 EUR der Firma ... auf. Da wurde ich skeptisch. Weder kannte ich die Firma ... noch habe ich in den vergangenen Wochen irgend etwas bestellt, was auch nur im Entferntesten mit dieser Firma zu tun haben könnte.

In das gesetzlich vorgeschriebene Impressum gehören die Bankdaten jedenfalls nicht. Auch nicht auf irgendwelche Seiten des Webshops. Sie sollten erst im Rahmen des Bestellprozesses angezeigt oder übermittelt werden.


Werbung mit kleinem Budget - die 2. Auflage ist erschienen

Seit Freitag letzter Woche ist der Titel wieder lieferbar. Die 2. Auflage ist in den Buchhandlungen und auch online bei Amazon und vielen anderen Shops erhältlich.
Nachdem die Erstausgabe im Jahre 2003 erschienen war - wurde nun eine umfassende Aktualisierung der Kapitel Internet und E-Mail Marketing notwendig.
Zwar sind inzwischen die Lebensmittelpreise gestiegen, der Buchpreis ist um 10 Cent gesunken.

Wer es sofort haben will: Hier geht es zur Bestellung bei Amazon.


Zwei verrückte Erfinder und ihr Kopfüber-Haus

Die beiden haben das mit der Kopfstand-Technik wohl allzu wörtlich genommen. Jedenfalls sind sie auf die verrückte Idee gekommen, ein Haus zu bauen, das komplett auf dem Kopf steht.
Natürlich wollen die beiden polnischen Bauherren Klaudiusz Gołos & Sebastian Mikiciuk darin nicht wohnen, sie wollen es als Touristenattraktion auf Usedom vermarkten und rechnen mit 40 - 50.000 Besuchern jährlich.

Wer aufhört normal zu sein, braucht keine Werbung. Der bekommt Presse genug, bei Spiegel Online gings schon mal los.

Zur Website des Kopfüber-Hauses


Datenhandel wird eingeschränkt, aber nicht verboten

Ich bin mir nicht sicher, was das in der Realität bedeuten wird:

Die Bundesregierung will den Datenhandel künftig erschweren und kündigt einen Gesetzentwurf an, der im November beraten werden soll. Demnach
- muss jeder explizit in die Weitergabe seiner Daten einwilligen (bisher musste er widersprechen)
- dürfen Vertragsabschlüsse nicht mit der Einwilligung in die Weitergabe von Daten verknüpft werden
- sollen Datenhändler von Gutachtern geprüft und mit einem Gütesiegel ausstaffiert werden.

Na und? Clevere Firmen machen sich ohnehin von Datenhändlern unabhängig und bauen ihre eigenen Datenbanken auf. In der nächsten WerbePraxis aktuell schreibe ich ein paar Tipps dazu.

Und noch was: Beziehungen sind im Marketeasing weit wichtiger als Datensätze.


Für openPR brauchts starke Nerven

So langsam wird es mir zu doof, Texte bei openPR einzustellen.

In einem Portal, in dem es von PR-Bla-Bla nur so wimmelt, scheint ab und an ein Mitarbeiter die selbstherrliche Verweigerungskeule zu schwingen und macht auf journalistischen Anspruch:

"Guten Tag,
vielen Dank für die Nutzung von openPR.de. Wir möchten die Qualität unserer Pressemitteilungen auf einem hohen Niveau halten.
Leider konnte Ihre Pressemitteilung nicht veröffentlicht werden.
Begründung:
Unvollständiges bzw. nicht aussagefähiges Firmenportrait.
"

Auf weniger hohem Niveau ist die Arbeit der Mitarbeiter von OpenPR. Denn unter dem exakt gleichen (jetzt abgelehnten) Firmenporträts-Text stehen schon Meldungen im Archiv.

Naja. Es gibt Alternativen.